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Warum Keith Richards eigentlich mit Katzen verwandt sein muss

Es gibt zwei Arten von Rockstars: Die, die schnell, intensiv und kurz leben und die, die sich bewusst zurücknehmen, um das Rentenalter zu erreichen. Und dann gibt es Keith Richards. Der Mann hat Dinge überlebt, die andere sich nicht einmal ausdenken könnten. So viel, dass sogar Wissenschaftler an ihm interessiert sind.

Siebbi, CC BY 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by/3.0, via Wikimedia Commons

Man könnte fast denken, Keith Richards hat nicht nur ein Leben, sondern mindestens sieben. Wie eine Katze. Oder sogar neun (so wie es zum Beispiel in den USA heißt):

Leben 1: Blutwäsche statt Entzug

Während andere versuchen, auf herkömmlichen Wege clean zu werden, entscheidet sich Richards 1973 für eine… sagen wir mal kreativere Lösung. In einer Klinik in der Schweiz lässt er sein Blut reinigen, um die Drogen schnell aus dem Körper zu bekommen. Nicht aber, um aufzuhören, sondern um schnell wieder tourfähig zu sein. Gefährlich? Absolut. Effektiv? Scheinbar auch.

Leben 2: Entzug im Gefängnis

1967: Nach einer Verhaftung verbringt Richards eine ganze Nacht im Gefängnis. Natürlich ohne Zugang zu Drogen. Der kalte Entzug führt zu Halluzinationen und körperlichen Zusammenbruch. Er selbst sagte später, er habe gedacht, er würde sterben. Und das war nicht das einzige Mal, dass er vor einer Haftstrafe stand. Auch in Kanada wurde er zum Beispiel verurteilt. Während sich Fans per Brief gegenüber dem Richter für Keith Richards einsetzten, konnte er sich durch ein Benefizkonzert vor einer Haftstrafe retten.

Leben 3: Mehrere Überdosen

In den 70ern gehörte eine Überdosis bei Keith Richards fast zum Alltag. Mehrfach passierte es, dass er aufhört zu atmen. Mehrfach wird er reanimiert. Die Kombination aus Heroin und Kokain (sogenannte Speedballs) ist für viele tödlich. Für Richards offenbar nicht.

Leben 4: Stromschlag auf der Bühne

Die Bühne ist nass, wir haben schlecht geerdetes Equipment, die Gitarre steckt im Amp. Richards bekommt einen Stromschlag und wird zu Boden geschleudert. Er überlebt. Natürlich. Und steht kurz darauf wieder auf der Bühne. Natürlich.

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Leben 5: Messerattacke

In den 70ern eskaliert eine Party und Keith Richards wird verletzt. Stichwunde.
Was macht er? Erstmal weiterfeiern. Für das Krankenhaus bleibt ja später noch genug Zeit.

Leben 6: Schädelbruch nach Sturz

Beim Versuch, ein Buch aus dem Regal zu holen, stürzt Richards 1998 von einer Leiter und verletzt sich am Kopf. Schädelbruch.
Der ärztliche Rat: Pausieren. Richards denkt natürlich gar nicht daran irgendwelchen Anweisungen zu folgen und spielt lieber sein Konzert.

Leben 7: Sturz von einer Palme

Kann man sich auch nicht ausdenken: Im Alter von über 60 Jahren klettert Keith Richards auf eine Palme. Er rutscht dabei ab, schlägt mit dem Kopf auf und es folgt eine Blutung im Gehirn. Not-OP.
Drei Monate später steht er wieder auf der Bühne. Natürlich.

Leben 8: Autounfall

Ein schwerer Autounfall zerstört das komplette Fahrzeug in dem der Musiker saß.
Richards? Steigt aus. Lebt. Weiter geht’s. Autounfälle gehören seiner Meinung nach zum Rockstar sein einfach dazu.

Wissenschaft sagt: „Der ist anders gebaut“

2010 untersuchen Wissenschaftler seinen Körper und finden tatsächlich Hinweise darauf, dass Richards’ Organismus außergewöhnlich robust ist. Sein Körper verarbeitet Giftstoffe effizienter als bei den meisten Menschen. Oder anders gesagt: Da muss es doch noch eine Erklärung für geben.

Erklärung: Keith Richards muss ein Kater sein

9 Leben? Die hat er mindestens. Stromschlag, Überdosis, Schädelbruch, Gehirn-OP… Keith Richards hat so ziemlich jede Kategorie überlebt, die man sich vorstellen kann.

Während alleine bei dem Gedanken schon fast sterben, steht er immer noch auf der Bühne. Vielleicht ist er dort einfach nur so unglaublich glücklich, dass diese Verbindung stärker ist als der Tod. Vielleicht ist er auch wirklich genetisch überlegen. Vielleicht durch die Asche seines Vaters, die Keith Richards zu sich genommen hat. Vielleicht hat er einen Pakt mit dem Teufel geschlossen.

Oder vielleicht… ist Keith Richards tatsächlich eine Katze.

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