Waldorf Iridium MK2: Die neue Version des Super Synthesizers

Waldorf präsentiert den Iridium Desktop MK2, der vor ein paar Tagen geleakt wurde. Er verfügt über mehr Speicher, Layer und neue Funktionen und einen Aphex Twin Mode.

Iridium MK2 (Bildquelle: Waldorf)
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Der Waldorf Iridium MK2 ist da!

Der Leak war echt. Jetzt hat Waldorf also das Geheimnis gelüftet und hinter dem Teaser-Video hat sich tatsächlich eine neue Version des Iridium MK2-Synthesizers verborgen, der seit 2020 auf dem Markt ist und nun durch die Version MK2  abgelöst wird.  

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Der Iridium MK2 basiert auf der weiterentwickelten Multi-Engine, die ursprünglich aus der Quantum- und Iridium-Serie verwendet wurde. Das neue Modell hat ein neues Design, ein neues CPU-Board mit mehr RAM und Flash-Speicher erhalten. 

Dieser Text beschäftigt sich mit den Neuerungen des Iridium MK2. Wer wissen will, wozu er sonst in der Lage ist, sollte den Waldorf Iridium Test lesen. 

Iridium MK2 (Bildquelle: Waldorf)

Was ist Per-Note-Parameter-Locks (ft. Aphex Twin)?

Es ist nicht das erste Mal, dass Richard D. James aka. Aphex Twin Ideen für Synthesizer beigetragen hat. Der AFX-Modus in der Novation Bass Station war seine Idee und beim Korg Monologue hat er auch mitgemacht.

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Der Per-Note-Parameter-Locks erlaubt es, jedem der 128 Noten des Iridium bis zu 16 individuelle Parameter zuzuweisen. Dazu muss man nur eine Note halten und den gewünschten Regler drehen. Es ist sogar möglich, die Oszillatoren zu ändern oder Effekt-Parameter zu variieren. Das erinnert an den AFX-Modus der Notation Bassstation, da jeder Taste verschiedene Sounds zugewiesen werden können. 

Iridium MK2 (Bildquelle: Waldorf)
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Seeds: Iridium MK2 beherrscht jetzt 6 Syntheseformen 

Mit mehr RAM ist der Iridium MK2 in der Lage, eine neue Synthesemethode zu erzeugen, die sich Seeds nennt. Damit beherrscht Iridium MK2 jetzt sechs Syntheseformen. Seeds wurde von der Wavetable-Synthese inspiriert.

Bei klassischer Wavetable-Synthese fährt man durch Schwingungsformen, deren Wegpunkte festgelegt sind. Die Seeds-Synthese lässt jeden Wegpunkt von Sub-Oscillators berechnen, die „Seeds“genannt werden. Diese lassen sich per Ring Modulation, Frequency Modulation, Wavetable, Partials sowie Noise und Non-Pitched-Material steuern und miteinander kombinieren. Was das genau für das Sounddesign bedeutet, werden zukünftige Tests zeigen. 

Iridium MK2 (Bildquelle: Waldorf)

Flavour-Knob, mehr Speicher, mehr Layers für Iridium MK2 

Vor ein paar Wochen erschien der neue Waldorf Protein, der mit dem „Flavour“-Regler ausgestattet wurde, der auch im Iridium MK2 eingebaut wurde. Hier geht es zum Waldorf Protein Test. 

Dank des größeren Speichers war es möglich, die Multi-Timbralität von 2 auf 4 zu erhöhen. Neben den Layered- und Split-Modi wurde der MK2 auch mit Modi wie Round-Robin und Random-Robin ausgerüstet.

Iridium MK2 (Bildquelle: Waldorf)

Das Update 4.0 für die Quantum und Iridium Serie 

Für alle Iridium- und Quantum-Modelle wird in Kürze das Betriebssystem 4.0 veröffentlicht. Das Update rüstet die Synthesizer mit einem  Mutator-Patch-Randomizer, der aus dem Microwave-Plugin stammt. Ein polyphoner Arpeggiator sowie neue Microtonal-Funktionen werden auch kommen. 

  Iridium MK2 (Bildquelle: Waldorf)
Iridium MK2 (Bildquelle: Waldorf)

Preis und Verfügbarkeit

Der Waldorf Iridium MK2 ist für 2369,00 Euro erhältlich.

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Waldorf Iridium MK2: Features

  • 16 stimmiger Synthesizer
  • 3 digitale Oszillatoren je Stimme
  • 4 multitimbrale Layer
  • Auswahl zwischen folgenden Klangerzeugern: Wavetable, Klassische Wellenformen, Granular Sampler, Resonator, Kernel und Seeds
  • Zwei digitale Stereofilter in verschiedenen Modi und Kofigurationen
  • 6 LFOs im Poly und Global-Modus
  • 6 Envelopes
  • Master-Effekt-Rack mit 5 Slots
  • Master-Kompressor
  • Modulationsmatrix mit 40 Slots
  • “Flavour”-Regler für Mikrovariationen in Timing, Timbre, Tonhöhe und weiteren Parametern
  • Arpeggiator und Stepsequencer mit bis zu 128 Steps
  • Parameter Locks mit bis zu 16 Parametervariationen pro Note
  • mehr als 1750 Factory-Patches und Speicherplätze für 7000 Nutzer-Patches
  • Laden und Speichern von Presets via USB sowie SD-Karte
  • 4GB interner Speicher
  • Importmöglichkeit von Nave-, Quantum- und Iridium-Presets
  • Anschlüsse: Main-Ausgang 2x 6.3mm Klinke, Line-Eingang 2x 6,3mm Klinke
  • Kopfhörer-Ausgang 6.3mm Klinke Stereo, USB Host Anschluss, USB (MIDI), Midi In/out/Thru, 4 CV Eingänge zum Anschluss von EuroRack-Modulen, CV Clock I/O, CV Gate, CV Start
  • Abmessungen (BTH): Abmessung: 440 x 305 x 85 mm
  • Gewicht: 4.8 kg

Die Waldorf Iridium MK2 Website

Waldorf Iridium Test

Waldorf Iridium Core Test

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Profilbild von Eric

Eric sagt:

#1 - 05.03.2026 um 15:21 Uhr

0

Für mich stellt sich die Frage, warum werden diese Sounderzeuger noch gebaut. Diese Art der Sounderzeugung ist veraltet. Wenn doch doch die KI viel bessere Ergebnisse liefern kann. Nicht nur im Bereich Sounderzeugung, Kompression, Delay oder andere seltsame Plugins. z.B. Ein Synthesizer der mit Prompts alle gewünschten Sounds erzeugen kann, ja, dass wäre eine echte Innovation. Früher oder später wird das Geschäftsmodell aller PLGs zusammen brechen.

    Profilbild von HuiBuh

    HuiBuh sagt:

    #1.1 - 05.03.2026 um 15:48 Uhr

    0

    Sagte man damals auch von den analogen Synthesizern, als die Ddigitalen kamen. Als die CD die Schllplatte ablöste, als die Kasette niemand mehr brauchte, weil es CDs und Mp3 gab.

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