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Flüssige Raumkorrektur: Fluid Audio Image 1 Studiomonitor

Raumkorrekturen aus Sonarworks direkt in den Monitor laden? Kinderspiel! Mit frischem Logo auf der Box launcht Fluid Audios Nah- und Mittelfeldmonitor Image 1 offiziell die „Professional“-Produktreihe. Unter die fällt rückwirkend auch der von Bonedo getestete, größere Image 2. Fluid Audio Produkte werden in Kalifornien entwickelt und in China produziert. Lohnt sich die Investition?

Raumkorrektur-Workflow in elegantem Weiß oder klassischem Schwarz: Fluid Professional Image 1 Monitor (Bildquelle: Fluid Audio)

Fluid Audio Image 1 – das Wichtigste in Kürze:

  • aktiver 3-Wege-Studiomonitor für Mixing und Mastering
  • integrierte DSP-Plattform ermöglicht native Speicherung von vier Sonarworks-Kalibrierungsprofilen
  • erstelle individuelle Raumkorrekturprofile für deine Monitor-Setups
  • mittenfokussierter CubeMix-Modus ermöglicht Feinjustierung von Mitten- und Tiefbasspegeln anhand von A/B Vergleich

Was bietet der kompaktere Image 1?

Wie schon Image 2 kommt Image 1 im geschlossenen Gehäuse mit zwei seitlich angebrachten Bass-Woofern. Sie werden von je einem eigenen Class-D-Verstärker befeuert. Als Besonderheit hebt der Hersteller das hauseigene, markenrechtlich geschützte Vi-bracer-System hervor. Es soll das Gehäuse gegen Resonanzen stabilisieren und eine erweiterte und ausgewogenere Tieftonwiedergabe bringen. Gegenüber dem Image 2 sind die Bass-Treiber, Hoch- und Mitteltöner geringfügig kleiner.

Neu ist der DCT-Netzwerk-Eingang auf der Gehäuse-Rückseite, der den USB-Port des älteren Modells ersetzt. Hierüber läuft die Software-Bespeisung – z.B. mit Sonarworks Sound ID Reference. 

Sonarworks – brauch ich das?

Sofern du kein handwerklich begabter DIY-Bastler mit Zeit, Lust und Talent für die akustische Raumoptimierung bist, lohnt sich die Kalibrierung mithilfe eines Messmikros und einer dezidierten Software wie Sonarworks Sound ID Reference durchaus.

Wie funktioniert Sonarworks im Image 1?

Bis zu vier verschiedene Kalibrierungsprofile werden nativ in der DSP-Plattform des Image 1 gespeichert. Zwischen denen kannst du via Windows oder OSX hin- und herschalten, sofern alle Boxen mit Netzwerkkabeln verbunden sind. Das heißt, die Raumkorrektur-Berechnung wird in den Monitoren selbst vorgenommen. Durch den Vergleich von Profilen sorgst du idealerweise für die bestmögliche Übersetzung deiner Audiofiles auf unterschiedliche Abspielgeräte (z.B. Smartphone oder Autoradio). Voraussetzung ist eine aktuelle Version von Sonarworks ID Reference (Version 5.6 oder höher).

Lässt einige akustische Einstellungen zu: Rückseite des Image 1 (Bildquelle: Fluid Audio)

Lohnt sich der Image 1 Studiomonitor?

Kommt auf deinen Geldbeutel und Anspruch an die Qualität der Produktion an. Die geschmeidige Sonarworks-Integration des Image 1 ist ein durchaus sinnvolles Extra. Allerdings kooperieren auch andere Firmen mit Sonarworks und werben mit der Integration in ihre Produkte, etwa RME oder Adam Audio. Vielleicht gehörst du auch zu denen, die sagen: Wenn schon 3-Wege, dann einen Monitor mit voraussichtlich hohem Wiederverkaufswert aufgrund des Markennamens?

Selbst mit günstigen 2-Wege Nahfeldmonitoren lassen sich im Recording und Mixing professionelle Ergebnisse erzielen – das entsprechende Know-How und ein wenig Talent vorausgesetzt.

Technische Details:

  • maximaler Schalldruckpegel von 108 dB
  • Frequenzweichen bei 190 Hz / 3 kHz
  • zwei 6,5-Zoll Basstreiber
  • AMT-Hochtöner
  • Class-D-Verstärker
  • AD-Wandlung/interne Abtastrate: 24Bit/192kHz
  • I/O-Anschlüsse: Analog XLR, XLR Digital AES / EBU, XLR Digital AES / EBU Thru
  • DCT: Netzwerk-RJ45-Anschluss
  • Abmessungen: 20,6 x 30,8 x 30,8 cm
  • Gewicht: 9,9 kg
  • UVP: USD 1.399,00

Herstellerseite

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Studiomonitor, geschlossenes Gehäuse, in weiß und schwarz erhältlich, AMT-Cone, Bass-Woofer auf jeder Seite

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