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Yamaha P-515 Test

Fazit

Das Yamaha P-515 ist ein ausgesprochen leistungsfähiges Digitalpiano mit einer Vielzahl von Integrationsmöglichkeiten, einer ordentlichen Tastatur und einem guten Lautsprechersystem, das in der Lage ist, die hochwertigen Samples die in seinem Speicher warten, wirkungsvoll zum Klingen zu bringen. Bedienvorgänge die über das einfache Spiel hinausgehen, wie etwa die integrierte Aufnahme samt Dateioperationen, das Modifizieren von Klängen oder das Arbeiten mit mehreren Parts, gestalten sich allerdings etwas mühevoll beim direkten Arbeiten am Instrument. Hier wird das Instrument – trotz gut ablesbarem Display – ein Opfer seiner eigenen Komplexität. Wer beim P-515 tiefer ins Geschehen eingreifen will und auch das gebotene Funktionspektrum des Instruments voll ausnutzen möchte, sollte zur kostenlosen ‘Yamaha Smart Pianist’ App greifen, die für iOS-Geräte erhältlich ist, und auf Smartphones sowie Tablets läuft.
Wer komplett ausschließen kann, dass er die XG-Klangerzeugung, MIDI-File-Player oder die Option zum Abschrauben der Keyboard-Einheit nutzen wird, ist gut damit beraten, sich auch einmal in Yamahas Arius-Serie umzuschauen. Denn die Modelle sind nicht nur günstiger, sondern wirken im heimischem Umfeld optisch stimmiger. Ob nun wirklich viele Anwender sich am Ende die Mühe machen, das Topteil vom Unterbau zu schrauben, um damit dann zum abendlichen Gig zu fahren, bleibt schlussendlich zu bezweifeln. Es ist ein bisschen, wie mit den anderen Möglichkeiten des Geräts: Schön sie zu haben, ob man sie dennoch braucht und sie den Preis wert sind … das ist eine andere Frage.

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • Ausgezeichneter Pianoklang (mit VRM)
  • Sehr gut spielbare Tastatur
  • Doppelter Kopfhörer-Ausgang
  • Umfassende Integrationsmöglichkeiten
  • Smart Pianist App
Contra
  • Aufwendige Verbindung zum Ständer durch Schrauben
  • Multitrack-Benutzung direkt am Gerät kompliziert
  • Einige Funktionen redundant
  • Manche Funktionen nur über (unbeschrifteten) Shortcut erreichbar
  • Notenhalter wackelig
  • Interne Lautsprecher etwas Bass-arm
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Yamaha P-515 Test
Für 1.799,00€ bei
Das Yamaha P-515 Digitalpiano ist ein leistungsfähiges Instrument mit tollen Pianoklängen und umfassenden Integrationsmöglichkeiten. (Foto: Numinos)
Das Yamaha P-515 Digitalpiano ist ein leistungsfähiges Instrument mit tollen Pianoklängen und umfassenden Integrationsmöglichkeiten. (Foto: Numinos)
  • 88 Tasten NWX (Natural Wood X) Holztasten mit Druckpunkt und Decklagen aus synthetischem Elfenbein
  • Bösendorfer Imperial Piano Sound
  • Yamaha CFX Binaural Sampling
  • Smooth Release
  • Key-Off Samples
  • 256-Noten Polyphonie
  • 40 Sounds, 18 Drum-Kits, 480 XG-Sounds
  • Dual, Duo und Split Voice Mode
  • Reverb
  • Brilliance
  • Chorus
  • Preset Songs: 21 (Voice Demo) 50 (Piano)
  • 16-Spur Recording (250 Songs)
  • Interner Flash Speicher etwa 1,4 MB
  • Metronom
  • LCD (128 x 64)
  • Transponierung
  • Bluetooth
  • USB to Host
  • USB to Device
  • 2 Kopfhöreranschlüsse
  • MIDI (In/Out)
  • Aux In (Stereo Mini)
  • Aux Out (L/L+R, R)
  • 2 x Lautsprecher: 15 W + 5 W
  • Acoustic Optimizer
  • Intelligent Acoustic Control (IAC)
  • Abmessungen (B x T x H): 1336 x 376 x 145 mm
  • Gewicht: 22 kg
  • Farbe: Schwarz poliert (B) oder Weiß poliert (WH)

Weitere Informationen zu diesem Produkt gibt es auf der Webseite des Herstellers.

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Das Yamaha P-515 Digitalpiano ist ein leistungsfähiges Instrument mit tollen Pianoklängen und umfassenden Integrationsmöglichkeiten. (Foto: Numinos)

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von Numinos

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Profilbild von Gerhard Pischel

Gerhard Pischel sagt:

#1 - 26.10.2022 um 15:27 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Frage zu schwachem Bass beim P515: Bei gear4music gibt es ein Bundle P515 inkl. Subwoover. Ich habe einen Aktiv-Subwoover von Heco "Victa Sub 25A" mit 150W (Lautstärke und Frequenz regelbar) mit Anschluss Audio-Cinch-Buchse. Macht dies Sinn? Würde mich über eine Antwort freuen. Spiele seit 50 Jahren auf einem Steinweg-Flügel, der sich aber leider nicht mehr gut stimmen lässt (Riss im Resonanzboden). Der P515 soll nun eine Alternative werden, nicht unbedingt bei der Anschlagsdynamik, aber im reinen Klang.

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