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Xvive U3 Microphone Wireless System Test

Die US-amerikanische Firma Xvive ist uns als Hersteller von Gitarren-Pedalen bekannt. Seit Kurzem vertreiben sie auch handliche, leichte Plug-and-Play-Funkstrecken. Neben der U2 mit Klinkenanschluss für Gitarristen gibt es nun die hier vorliegende U3 mit XLR-Anschlüssen für den Gesang. Diese soll mit sechs Sendekanälen im lizenzfreien 2,4-GHz-ISM-Band im Umkreis von 27 Metern für fünf Stunden jegliches dynamische Mikrofonmaterial elegant in eine Funke umwandeln. 199 Euro kostet das Drahtlos-Update eures kabelgebundenen Equipments. Hier erfahrt ihr, ob sich die Investition lohnt.

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Details

Xvive ist von leidenschaftlichen Musikern 2012 gegründet worden. Das Leitwort „vive“ steht hier für die Freude am Leben („vive“) oder besser gesagt, die Freude „live“ zu performen, um dieses kleine englische Wortspiel zu bemühen. Die neueste Entwicklung ist das U3, eine Funkstrecke im Hosentaschen-Format für bislang kabelgebundene dynamische Mikrofone, batteriebetriebene Kondensator-Mikros oder Line-Quellen, die über XLR-Anschlüsse verfügen.
Die U3-Sendestrecke wird in einer stylischen Box geliefert, die gerne als dauerhafter Behälter für künftige Gigs benutzt werden kann. Obendrein gibt es eine schicke, schwarze Samttasche, um Sender und Empfänger platzsparend mitzuführen. Weiter im Lieferumfang enthalten sind ein USB-Y-Ladekabel, um beide Geräte parallel an einer USB Buchse zu versorgen und Manuale sowohl auf Englisch wie auch auf Deutsch.

Fotostrecke: 7 Bilder Solide und schick verpackt, die Xvive U3 Sendestrecke
Fotostrecke

Sender und Empfänger bestehen aus einem Materialmix von Kunststoff und Metall. Beide teilen sich die Maße von 31 x 29 x 98 mm und wiegen 93 Gramm der Sender und 92 Gramm der Empfänger. Verbaut ist jeweils ein 3,7 V / 860 mA starker Li-Ion-Akku mit einer garantierten Laufleistung von fünf Stunden. Der Sender hat eine interne Viertel-Wellen-Dipol-Antenne, der Empfänger derer zwei. Sechs feste Kanäle können an den Geräten vorgewählt werden. Die Kopplung läuft vollautomatisch.
Der Sender hat eine verriegelbare XLR/M-Buchse. Über dem zentralen Kanalwahlschalter befinden sich der Betriebs/Mute-Schalter und der Schalter für Mikrofon- oder Line-Signal. Der Empfänger weist eine XLR/F-Buchse auf. Auch hier zentral der Wahlschalter für die sechs Funk-Kanäle und einen Betriebsschalter. Die einzelnen Kanäle sind via Kanal-Status-LED beleuchtet. Weitere Anzeigen sind jeweils die Batterieladungs-Anzeige und die Signal-LED am Empfänger.
Die Funkstrecke arbeitet digital auf 24-Bit-Basis, einer Bandbreite von 48 kbps Audio und laut Hersteller mit einer Latenz von unter 5 ms.
Folgende Frequenzen des lizenzfreien 2,4-GHz-ISM-Bandes sind den einzelnen Kanälen zugewiesen:
Kanal 1: 2402 MHz, 2480 MHz, 2482 MHz
Kanal 2: 2408 MHz, 2472 MHz, 2474 MHz
Kanal 3: 2416 MHz, 2464 MHz, 2466 MHz
Kanal 4: 2434 MHz, 2440 MHz, 2442 MHz
Kanal 5: 2427 MHz, 2448 MHz, 2450 MHz
Kanal 6: 2422 MHZ, 2456 MHz, 2458 MHz
Also genug Auswahl, falls andere Störenfriede wie WLAN-Geräte oder Smartphones im gleichen Band funken.

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