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ANT Start 16 HDM Test

Die italienische Firma ANT bietet mit dem Start 16 HDM eine unschlagbar günstige Funkmikrofon/Empfänger-Kombi im Profi-Look. Mit 16 wählbaren Funkkanälen auf den freien Frequenzen von 863 – 865 MHz, Infrarotkopplung, Pilotton und True-Diversity-Empfang ist die Ausstattung sehr gebührend für den Einsteiger bzw. Amateur und das für gerade mal 119 Euro. Ob Verarbeitung, Klang und Qualität ausreichen, damit das Mikro den Funk-Novizen auch zu den ersten Stationen dessen professioneller Karriere begleiten kann, zeigt dieser Test.

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Details

Mit dem ANT Start 16 HDM Paket ist die Anschaffung eines drahtlosen Mikrofons sehr erschwinglich geworden. Dabei stellt die Funkstrecke bereits True Diversity, 16 anwählbare Funkkanäle inklusive Infrarotkopplung, symmetrische wie unsymmetrische Ausgänge und ein recht professionell aussehendes Mikrofon bereit. Der Frequenzbereich für das Audiosignal ist hier mit 60 Hz – 15 kHz angegeben.

Fotostrecke: 5 Bilder Die Verpackung ist schick und stabil gestaltet, damit könnt ihr erstmal touren
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Das Design des dynamischen Mikrofons ist stark an das von Sennheiser angelehnt, wobei die ausgewählten Materialien dem Preis entsprechen. Im Großen und Ganzen ist Kunststoff als Gehäusematerial verwendet worden. Der große Korb des Mikrofons besteht aus Metall.
Außer einem Betriebsschalter weist das Mikrofon eine Infrarot-Schnittstelle auf, mit der der gewählte Kanal synchronisiert werden kann. Body und Kapsel des Mikrofons lassen sich gut abschrauben. Im Body ist das Batteriefach für die zwei AA-Batterien, mit denen das Mikro bis zu zehn Stunden betrieben werden kann.
Am Empfänger, der ebenfalls in einem leichten Kunststoff-Gehäuse verpackt ist, prangen zwei flexible Antennen und sorgen für den True-Diversity-Empfang. Zwei LEDs zeigen an, welche Antennen-Einheit gerade für die Übertragung zuständig ist, im übertragenen Sinn die Anzeige für die Feldstärke des Senders.
Die Kanäle lassen sich per Taster vorwählen, mit Betätigung der ASC-Taste synchronisieren wir Sender und Empfänger automatisch. Ein Pilotton sorgt dann für die klare Übertragung. Links befindet sich die AF-Lautstärken-Anzeige für das vom Mikrofon aufgenommene Signal. Per Volume-Regler können wir die Gesamtlautstärke für die Ausgänge bestimmen.

Fotostrecke: 4 Bilder Schickes Design und funktionale Bedienung, das dynamische Mikrofon der Start 16 HDM
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Neben der Start 16 „HDM” bietet ANT auch die Start 16 „BHS” an, die mit einem Beltpack-Sender sowohl für Headsets als auch für Instrumente als Funkstrecke genutzt werden kann. Die Bedienung ist bei beiden so simpel wie möglich gehalten und ist damit eine vereinfachte Version der Funkstrecke „ANT UNO“, bei der noch einige Parameter mehr zu justieren sind, die allerdings auch gute 100 Euro mehr kostet.
Die Start-16-Serie funkt im harmonisierten EU-Band zwischen 863 und 865 MHz. Damit können zwischen drei bis vier dieser Sendestrecken parallel verlegt werden. Also nicht nur interessant für Solo-Künstler. Auch aufstrebende Bands bekommen so für kleines Geld die nötige Freiheit auf der Bühne.

Kommentieren
Profilbild von r b

r b sagt:

#1 - 29.06.2019 um 19:23 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Auf Thomann steht, es hätte keinen Pilotton. Auch die offizielle Seite sagt nichts davon. Was stimmt?

    Profilbild von Axel Erbstoesser

    Axel Erbstoesser sagt:

    #1.1 - 02.07.2019 um 08:07 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Hallo r b.
    Die Übertragungsoptimierung läuft via Pilotton. Nachzulesen in der beiliegenden Dokumentation oder auf der Produktseite des Herstellers.
    Beste Grüße
    Testomat

Kommentare vorhanden
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