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Workshop Korg Pa4X-Serie OS 2.0 #6: Sampler & Time-Slice

Ein vollwertiger Sampler – bei kleinen Modellen ein Sample-Player – gehört schon seit mehreren Keyboard-Generationen zur Korg Pa-Familie. Dieses integrierte Klang-Werkzeug ist – wie alle Bereiche im Pa-Keyboard – sehr umfangreich und „bis an die Wurzel“ direkt am Instrument und ohne Zuhilfenahme eines Computers zu bedienen und editieren.

(Foto: Bonedo)
(Foto: Bonedo)


In diesem Workshop geht es nun um die detailreichen Funktionen des Samplers sowie die Time-Slice-Funktion, die sehr interessante Möglichkeiten bietet.
Kompatibel kann dieser Workshop auch für die folgenden Korg Pa-Serien Keyboards verwendet werden:

Teilkompatibel ist dieser Workshop mit den folgenden Korg Pa-Serien Keyboards:

  • Pa2X
  • Pa800

Details

1) Allgemein

Der Sampler im Korg Pa4X dient dazu, Klangmaterial fremder Klangquellen im Keyboard zu verwenden. Das können mehrtaktige Drumloops sein, einfache One-Shot-Samples oder komplette Multisamples, die beispielsweise den Sound eines anderen Keyboards oder auch eine menschliche Stimme abbilden. Dem Ideenreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt. Alles was man hört, kann auch digital aufgezeichnet, sprich gesampelt werden. Der Sample-Speicher (RAM) ist im Pa4X 400 MB groß und kann durch interne Komprimierung auf 800 MB erweitert werden. Dies geschieht direkt beim Abspeichern eines Samples im Keyboard, ist aber auch nachträglich möglich.
Anmerkung:  Der Sampler dient nicht zur Aufnahme oder Wiedergabe von kompletten Titeln. Dies ist zwar theoretisch möglich, dafür ist der Sample-Speicher jedoch nicht vorgesehen. Für komplette Audiotitel dient der MP3-Player/Recorder!
Folgende Funktionen hält der eingebaute Sampler für Dich bereit:
  • Aufnahme von Klängen mit dem Mikrofon
  • Einspielen von Sounds über die Line-In-Eingänge
  • Importieren/Exportieren eines Samples 
  • Importieren/Exportieren eines Multisamples
  • Loopen eines Samples
  • Herstellung eigener Multisamples (u.a. Drumkits)
  • Time-Slice-Funktion z. B.  für Drum-Loops
Um anschließend einen spielbaren Sound zu erzeugen, ist folgende Arbeitsreihenfolge notwendig:
  • Sample herstellen bzw. importieren
  • Multisample anfertigen
  • neuen Sound auf Basis des Multisamples erstellen
Dann mal los …

2) Sampler – Startseite, erste Aufnahme

Der Sampler ist Bestandteil des SOUND-Modus, drücke also einmal SOUND links neben dem Display und dann RECORD. In dem nun erscheinenden Display kannst du ein Sample aufnehmen oder ein bereits existierendes Sample importieren. 
Das Sampler-Hauptfenster (Foto: Jürgen Sartorius)
Das Sampler-Hauptfenster (Foto: Jürgen Sartorius)

Tippe zunächst einmal im Display auf „Record“ rechts unten im Display. 

Der Sampler-Record-Bereich (Foto: Jürgen Sartorius)
Der Sampler-Record-Bereich (Foto: Jürgen Sartorius)
Neben Source entscheidest du, ob von einem angeschlossenen Mikrofon (Mic) oder von den Line-In-Eingängen (Line) aufgenommen werden soll. Wählst du „Line“, kannst du weiterhin wählen, ob der linke oder der rechte Kanal oder die komplette Stereosumme aufgenommen werden soll. Ein einzelnes Sample kann maximal 21.8 Sekunden lang sein.
Schließe ein Mikrofon an und wähle „Mic“. Wenn du nun in das Mikro sprichst, solltest du einen Pegel sehen. Korrigiere ggfs. mit dem „MIC GAIN“ Regler den Eingangspegel. Wenn „Clip“ erscheint, bist du zu laut.
Tippe auf das rote Wort „Record“ und sprich etwas in das Mikro. Direkt danach wieder „Record“ drücken, damit beendest du die Aufnahme. Tippe nun links unten auf „Edit“. Hier solltest du solltest nun eine Wellenform sehen. Wenn du eine beliebige Taste drückst und hältst, kannst du das Sample bereits hören. 
03_WS_Sampler_Sample-roh Bild

2.1) Schritte zur Optimierung deines Samples:

  • Dreiecktaste, dann „Normalize“ tippen und mit YES bestätigen: die lauteste Stelle des Samples wird nun auf 0db verstärkt
  • Verändere den Start-Wert, schneide die leere Zeit vor dem Sample weg, damit das Sample auf Tastendruck sofort startet (benutze bei bedarf die Zoom-Tasten, um die Wellenform exakter dar zu stellen
  • Use Zero: der Sampler findet nun bei Veränderung der Startzeit automatisch die sog. Nulldurchgänge. Dies ist sinnvoll, um Knackser zu vermeiden
  • Schneide mit „End“ die Zeit nach dem Sample weg, um Speicherplatz zu sparen
04_WS_Sampler_Sample-optimiert Bild
Audio Samples
0:00
Ein Sample vor und nach der Optimierung.
Das Pull-down-Menü mit weiteren Funktionen zur Bearbeitung (Foto: Jürgen Sartorius)
Das Pull-down-Menü mit weiteren Funktionen zur Bearbeitung (Foto: Jürgen Sartorius)
Nun hast du ein rohes Sample, welches jedoch so noch nicht spielbar ist. Speichere zunächst das Sample wie folgt:
  • Dreiecktaste und „Write“
  • Benenne das Sample mit einem sinnvollen Namen
  • Handelt es sich um ein aufgenommenes Drum-Instrument, kannst du es mit „DrumSample family“ einsortieren, bei allen anderen Samples nimmst du „SFX“
  • Wähle die Option „Save as a new Sample“
  • Mit „Compression“ entscheidest du, ob das Sample komprimiert werden soll, das kannst du aber auch noch nachträglich tun
  • Mit OK und YES bestätigen
Das fertige Sample wird hier gespeichert (Foto: Jürgen Sartorius)
Das fertige Sample wird hier gespeichert (Foto: Jürgen Sartorius)
Tipp:
  • Mit Dreiecktaste – „Cut“ entfernst du einen markierten Teil eines Samples
  • Mit Trim/Crop entfernst du den nicht markierten Teil eines Samples
  • Mit Delete erscheint ein weiteres Menü, hier kannst du einzelne Samples aus dem Speicher löschen oder alle Samples, die nicht zu einem Multisample oder Drumkit gehören oder lösche komplett alle Samples
2.2) Import
Alternativ zur Mikrofon- oder Line-In-Aufnahme kannst du natürlich auch fertige Samples in den Formaten WAV, AIFF und KSF (das ursprüngliche Korg-Sample-Format) mit „Dreiecktaste – Load Sample bzw. Import“. Die Bearbeitungsmöglichkeiten sind die gleichen wie oben und weiter unten beschrieben. Wechsle nun mit der Taste MENU zum Bereich „Multisample“. 
Weitere Menüseiten des Korg-Samplers (Foto: Jürgen Sartorius)
Weitere Menüseiten des Korg-Samplers (Foto: Jürgen Sartorius)

3) Multisample

In diesem Fenster setzt du einzelne Roh-Samples zu einem kompletten Sound oder auch Drumkit zusammen. Links neben wählst du nun mit dem Datenrad dein Sample aus, du findest es ganz am Ende aller Samples (sofern schon welche an Bord sind). Hast du dein Sample ausgewählt, kannst du es direkt auf der Tastatur spielen!
Auf dieser Seite wird ein Multisample erstellt (Foto: Jürgen Sartorius)
Auf dieser Seite wird ein Multisample erstellt (Foto: Jürgen Sartorius)
Gehe nun mit EXIT zurück zur Aufnahme-Seite und nimm wie oben beschrieben ein zweites Sample auf. Speichere dieses ebenfalls. Begib Dich dann wieder zum Multisample-Bereich.
Dein erstes Sample sollte noch auf der Tastatur zu hören sein. Mit „Add“ schaffst du einen neuen Bereich für ein weiteres Sample. Ein Teil der dargestellten Tastatur wird nun grau dargestellt. Spiele nun einmal auf der Tastatur: Die Darstellung im Display reagiert dementsprechend. Erreichst du den leeren Bereich, zeigt das Display nun „Index: 2 / 2“ statt vorher „Index: 1 / 2“. Wähle nun neben dein zweites Roh-Sample. 
Klingt das zweite Sample nun zu hoch oder tief, änderst du mit „Original Note“ die Tonhöhe. Die Lautstärke und die Feinstimmung kannst du ebenfalls für jedes Sample mit Level und Pitch ändern.
Mit „From“ und „To“ entscheidest du, auf welchen Tasten das Sample klingen soll, oder anders ausgedrückt, in welchem Tastaturbereich das Sample arbeiten soll. Füge mit „Add“ so viele Roh-Samples hinzu, wie du für dein Multisample benötigst.
Ist dein Multisample nach deinen Wünschen fertig, speicherst du es mit „Dreiecktaste – Write“ mit einem passenden Namen und der Option „Save as a new Multisample“. Dieses Multisample ist nun die Basis für einen neuen Sound, den du anschließend wie jeden anderen Sound auf der Tastatur spielen kannst. Auch kannst du diesen Sound dann in einem Style oder auf einem Pad verwenden. 
Anmerkung:  Hierzu werden weitere Workshops erscheinen.
Ein Multisample speichern (Foto: Jürgen Sartorius)
Ein Multisample speichern (Foto: Jürgen Sartorius)

4) Einen spielbaren Sound herstellen

Da es zum SOUND-Modus einen weiteren Workshop geben wird, sei hier nur kurz erläutert, wie man mit einem fertigen Multisample weiter verfährt.
Verlasse den Sampler mit Druck auf RECORD und YES, du befindest Dich nun im Sound-Modus. Initialisiere diesen Bereich für die Erstellung eines neuen Sounds mit „Dreiecktaste – Intizialize Sound – YES“. Nun ein Druck auf MENU und danach auf Basic im Display. Wähle auf der „OSC“-Seite ganz oben aus „High: RAM“ und direkt darunter dein Multisample. Nun hast du die Grundlage für einen neuen Sound, den du mit allen Funktionen des SOUND-Menüs bearbeiten kannst, Hüllkurve, Filterverläufe, Effekte usw. Vergiss nicht, den Sound für eine fortwährende Verwendung zu speichern!
Ein Multisample als Grundlage für einen neuen Sound (Foto: Jürgen Sartorius)
Ein Multisample als Grundlage für einen neuen Sound (Foto: Jürgen Sartorius)

5) Loopen

Loops sind dann von Bedeutung, wenn du Samples herstellen willst, die sich im Verlauf des Klangs nach der Attack-Phase nicht mehr großartig verändern, z. B.  gehaltene Streicher-, Synth- oder Vokalsounds. Auch kann man Pianosounds und fast jeden anderen Klang direkt nach der Einschwingphase loopen. Loop-Punkte setzen, bedeutet das ständige Wiederholen einer gewählten Sektion innerhalb der Sample-Datei. Durch diese Methode wird der Sound beim Drücken einer Taste endlos gemacht. Die Kunst ist es, Loop-Punkte so zu wählen, dass das hörbare Endergebnis knackfrei und glatt erscheint. Das weitere Klangverhalten im zeitlichen Verlauf wird dann im Soundbereich mit einer entsprechenden Hüllkurve (Envelope) für VCA (Amp) und VCF (Filter) simuliert. Auch kannst du mit Loops enorm Speicherplatz sparen.
Singe einmal wie unter 2) beschrieben ein „Aah“ ins Mikrofon, zwei bis drei Sekunden sollten genügen. Normalisieren und die Stille wegschneiden nicht vergessen (siehe oben), danach wechsle zum Reiter „Loop“ und tippe „Loop On“. Halte eine Taste, du hörst, wie dein Sample wiederholt wird. Nun gilt es, einen Loop-Punkt zu finden, an dem man das neue Ansetzen der Loop nicht mehr hört. Gehe zurück zu „Edit“ und verändere den Bereich, der geloopt werden soll mit „Loop S“ (Loop Start) und „End“. Wieder auf der Seite „Loop“ kümmerst du Dich um das Feintuning, „Use Zero“ ist hier auch wieder eine gute Idee, um den Nulldurchgang der Wellenform für Loop Start und Loop End zu finden. Das reduziert Knacken. Mit „Crossfade“ kannst du die Übergänge der Loop-Punkte noch ein bisschen schleifen. Hier wird der Loop-Start- und -Endpunkt übergeblendet. Hier solltest du auf jeden Fall für ein gutes Ergebnis ein bisschen experimentieren.
Fotostrecke: 2 Bilder Loop-Punkte finden in einem Sample [1] (Foto: Jürgen Sartorius)
Fotostrecke
Audio Samples
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Ein Aah-Sample im Original und geloopt

Möchtest du z. B. einen Aah-Chor produzieren, musst du nicht chromatisch jeden Ton singen, kleine Terzen können, je nach Klangfarbe und Lage der Stimme, schon genügen. Du kannst dann jeden Ton im Multisample-Bereich einen Halbton nach oben und unten klingen lassen, bevor du ein weiteres Sample ansteuerst. 
Im folgenden Video siehst du, wie fünf Aah-Samples in kleinen Terz-Abständen in einem Multisample arrangiert sind.

Anmerkung:  Loop Lock verriegelt die Länge des Loops. Veränderst du nach Antippen des Schlosses z. B.  den Loop-Startpunkt, wird automatisch das Ende um diesen Wert mit verschoben. Dies ist bei rhythmischen Samples sehr sinnvoll.
5.1) Key Assign – Tastenzuordnung
Der Reiter „Key Assign“ im Multisample-Bereich stellt sehr schön die Lage aller Samples (Zonen) auf der Tastatur dar. Auch hier kannst du die Lage der Samples verändern, die rot dargestellte Taste zeigt immer die (eingestellte) Originaltonhöhe dar.
13_WS_Sampler_Key-Assign Bild

6) Time Slice

Bereits bei den ersten Korg Pa-Modellen gab es die Möglichkeit, rhythmische Samples z. B. Drumloops zu „zerhacken“, um diese im Tempo verändern zu können. Eine tolle Funktion, um sogenannte „Real-Drumtracks“ für einen Style oder ein Pad herzustellen. Auch diese Funktion ist komplett am Keyboard durchzuführen und man benötigt keinen Computer!
Falls nötig, kannst du jedoch am Computer etwas vorarbeiten. Gut wäre, wenn du grob einen zweitaktigen Rhythmustrack vorbereitest, dieser muss noch nicht als Loop rund laufen, denn das kannst du ja im Keyboard erledigen (siehe Punkt 5). Alternativ schließt du eine Tonquelle am Line-In an und nimmst einen gewünschten Teil mit dem Sampler auf.
Drücke nach der Optimierung, dem sauberen Loopen und dem Exportieren als WAV die Taste MENU und wähle Time Slice. Lade nun mit „Dreiecktaste – Load Sample“ deinen Track (WAV-Datei) oder eine bereits vorbereitete Datei in dieses Fenster. Eine Wellenform sollte nun sichtbar sein. Stelle die Anzahl der Takte ein und korrigiere das Tempo „BPM“, falls das Keyboard nicht richtig gerechnet hat.
Unbearbeiteter Drum-Groove (Foto: Jürgen Sartorius)
Unbearbeiteter Drum-Groove (Foto: Jürgen Sartorius)

Tippe einmal auf SLICE und Markierungen werden in der Wellenform erscheinen. Diese Markierungen bezeichnen die sogenannten „Slices“ (Audio-Teilstücke, Scheibchen). Drücke nun C3 und du hörst deinen Drumtrack im Original. Teste den Track auf den Tasten darunter bis C2 (50% des Tempos). Oberhalb C3 hörst du auf der Tastatur die einzelnen Slices. Nun beginnt das Feintuning, denn das richtige Erstellen einer Time-Slice-Datei ist zum großen Teil ein Ausprobieren. Experimentiere mit Release und Threshold und finde die ideale Anzahl der Slices, so dass das Ganze auch bei verringertem Tempo rund läuft.

Drum-Groove in Slices („Scheibchen“) geschnitten (Foto: Jürgen Sartorius)
Drum-Groove in Slices („Scheibchen“) geschnitten (Foto: Jürgen Sartorius)
Audio Samples
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Drum Loop: Original / 75% Tempo / 50% Tempo / 50% Tempo mit 20% Extend / Slices einzeln

Du kannst die einzelnen Slices mit „Extend“ auch etwas dehnen (künstlich länger machen), um Leerstellen bei langsamen Tempi zu kaschieren. „Normal“ verlängert das Slice mit einem linearen Lautstärkeabfall, „Long“ eignet sich für Drums mit Becken- oder ähnlich langen Sounds. Längere Werte als 30% führen jedoch dazu, dass es bei Tempoerhöhung zu unschönen Überlagerungen kommt, also auch hier ein bisschen ausprobieren. Klingt dein Drumtrack nun zufriedenstellend, speicherst du ihn mit „Dreiecktaste – Write“ auf einen beliebigen Platz.

6.1) Einbau der Time-Slice-Datei in einen Style
Verlasse den Sampler und wechsele in den Style-Play-Modus. Dort drückst du RECORD und wählst „Record New Style – OK“. Drücke nun MENU und wähle „Import Export“, dann „Groove“ tippen. Die Zeile neben „From:“ findet alle Slices im Keyboard, wähle nun den gewünschten Drumtrack aus und bestätige mit „Execute – YES“.
Importieren eines Drum-Grooves in einen Style (Foto: Jürgen Sartorius)
Importieren eines Drum-Grooves in einen Style (Foto: Jürgen Sartorius)

Drücke EXIT und START. Du hörst nun deinen Track und kannst diesen mit den Tempotasten verändern. Auch kannst du diesen Track auf andere Styleplätze kopieren oder alternativ ein PAD mit diesem Drumtrack programmieren.
Anmerkung:  An dieser Stelle verweise ich auf meinen An dieser Stelle verweise ich auf meinen Workshop Korg Pa4X-Serie OS 2.0 #5: Style Record

6.2) Einbau der Time-Slice-Datei in ein Pad
Da die Programmierweise eines Pads sehr ähnlich der Style-Programmierung ist, sind auch hier die Handgriffe wie oben beschrieben:

  • RECORD – Record New Pad – OK
  • MENU – Import
  • Groove wählen, Drumtrack (Slice) auswählen – Execute – YES
Audio Samples
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DrumLoop im Style, Tempo 90 – 135

7) Info-Box

Tippe im Sampler-Hauptdisplay auf den Reiter „Info“. Hier wird dir detailliert angezeigt, wie viele Samples und Multisamples sich im RAM-Bereich bereits befinden. Unter „Available Memory“ wird in Minuten und Sekunden angezeigt, wieviel Speicherplatz Dir noch zur Verfügung bleibt.
Die Info-Box gibt Auskunft über Speicherplatz und Zahl der Samples (Foto: Jürgen Sartorius)
Die Info-Box gibt Auskunft über Speicherplatz und Zahl der Samples (Foto: Jürgen Sartorius)

8) Verwaltung von Pa-Serien Daten leicht gemacht

Für eine weitere und einfache Verwaltung sowie Organisation von Sample-Material bietet sich das speziell für die Korg Pa4X-Serie zugeschnittene Computerprogramm „Korg Pa Manager“ an, das für 125 GBP (englische Pfund) beim Hersteller per Download erworben werden kann. Das als Editor bekannte Programm, verwaltet auch Styles, Pads, Keyboard-Sets und einzelne PCM-Daten. Weitere Informationen zum Korg Pa Manager gibt es auf dieser Webseite. Das Programm läuft und MacOS und Windows Systemen.
Das Computerprogramm "Korg Pa Manager" ist ein nützliches Tool für die Verwaltung von Gerätedaten der Korg Pa4X-Serie. Derzeit ist Version 3.1 aktuell (Foto: Korg Pa Manager)
Das Computerprogramm “Korg Pa Manager” ist ein nützliches Tool für die Verwaltung von Gerätedaten der Korg Pa4X-Serie. Derzeit ist Version 3.1 aktuell (Foto: Korg Pa Manager)

Fazit

Korg Wörterbuch

Assign       Zuweisung, Zuordnung
Memory Verfügbarer Speicherplatz
BPM Beats per minute, Schläge pro Minute
Compression Komprimierung
Crossfade Überblenden
Empty Leer
Loop Schleife
RAM Random Access Memory: Zugriff auf freien und beschreibbaren Speicherplatz
Source Quelle
Slice Scheibe, Stück

Weitere Informationen zur Korg Pa4X-Serie findest du auf der Webseite des Herstellers.

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(Foto: Bonedo)

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von Jürgen Sartorius

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