„Rain or Shine“ lautet das Wacken-Motto 2026. Zum Festivalstart werden viel Sonne und Temperaturen von bis zu 31 Grad erwartet. Zwischen Campingplatz, Infield und stundenlangem Headbangen kann das ziemlich anstrengend werden. Diese neun Tipps helfen euch dabei, auf dem Holy Ground nicht schon vor dem Headliner schlappzumachen.

1. Die kostenlose Wacken-Trinkflasche nutzen
Auf dem gesamten Festivalgelände gibt es kostenlose Trinkwasserstellen. Passend dazu erhaltet ihr bei der Bandausgabe eine faltbare Trinkflasche, die ihr auch mit auf das Veranstaltungsgelände nehmen dürft. Auffüllen solltet ihr sie nicht erst, wenn der Durst bereits da ist.
2. Cap, Hut oder Bandana nass machen
Eine Kopfbedeckung schützt nicht nur vor der Sonne. Angefeuchtet sorgt sie gleichzeitig für etwas Abkühlung. Bei gefärbten Haaren solltet ihr allerdings vorher testen, ob Cap und Haarfarbe diese Kombination ebenfalls gut finden.
3. Kühlung für den Nacken einpacken
Ein nasses Stofftuch im Nacken kann die Hitze deutlich erträglicher machen. Spezielle Kühlhandtücher bleiben meist etwas länger angenehm und lassen sich an den Wasserstellen immer wieder neu befeuchten.
4. Eine kleine Sprühflasche mitnehmen
Eine leere Sprühflasche aus der Drogerie nimmt kaum Platz weg. Mit Wasser gefüllt liefert sie zwischendurch einen kleinen Frischekick für Gesicht, Arme und Nacken – auch für eure Camping-Nachbarn, wenn sie nett fragen.
5. Sonnencreme nicht im Zelt vergessen
LSF 50 gehört vor dem ersten Konzert auf die Haut und sollte im Laufe des Tages regelmäßig erneuert werden. Das gilt besonders nach starkem Schwitzen. Schultern, Ohren, Nacken und Nasenrücken werden dabei gerne übersehen.
6. Wasser allein reicht nicht immer
Wer stundenlang schwitzt, verliert auch Salz. Elektrolytpulver oder Brausetabletten passen problemlos in die Bauchtasche. Alternativ helfen natriumreiches Mineralwasser und ein salziger Snack. Bei Elektrolytprodukten gilt trotzdem: Haltet euch an die Dosierungsangaben.
7. Nicht nur von Bier und Pommes leben
Ein leerer Magen, Hitze und Alkohol ergeben kein besonders gutes Festival-Trio. Nüsse, Salzcracker oder Müsliriegel halten auch einen längeren Tag auf dem Gelände aus. Traubenzucker kann kurzfristig Energie liefern, ersetzt aber weder eine Mahlzeit noch ausreichend Flüssigkeit.
8. Schattenpausen in die Running Order einplanen
Natürlich möchte niemand seine Lieblingsband verpassen. Trotzdem muss nicht jede Lücke zwischen zwei Konzerten in der prallen Sonne verbracht werden. Plant bewusst Pausen im Schatten ein und nutzt dafür auch das Programm in überdachten Bereichen. Eure Running Order darf neben Circle Pits schließlich auch Erholung enthalten.
9. Warnzeichen ernst nehmen
Schwindel, starke Kopfschmerzen, Übelkeit oder ungewöhnliche Schwäche sind kein Zeichen dafür, dass ihr einfach noch ein Bier braucht. Geht aus der Sonne, trinkt Wasser und holt euch Hilfe. Bei Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen oder einem Zusammenbruch sollte sofort der Sanitätsdienst gerufen werden.
Die Wetterprognose kann sich natürlich noch verändern. Gummistiefel deshalb besser nicht komplett zu Hause lassen – aber Sonnencreme, Kopfbedeckung und Trinkflasche gehören in diesem Jahr definitiv ins Wacken-Gepäck.























