Viel kleiner als der Yuer BA-10 kann ein Bassamp kaum werden. Der winzige Basscombo bringt zwei 1,75“-Speaker unter, bietet 10 Watt Verstärkerleistung und hat einen integrierten Akku an Bord. Damit lässt sich der Winzling praktisch überallhin mitnehmen. Trotzdem muss man auf die wichtigsten Funktionen eines Übungsamps nicht verzichten: Externe Audioquellen lassen sich per Aux In oder Bluetooth 5.1 anschließen, für das stille Üben gibt es einen Kopfhörerausgang, und mit dem Tone-Regler sowie der zuschaltbaren Drive-Schaltung stehen auch einfache Möglichkeiten zur Klangformung bereit. Hört sich nach einem praktischen Bassamp für das heimische Sofa oder für unterwegs an, wenn eine Steckdose gerade keine Option ist. Allerdings stellt sich bei einem derart kleinen Bassamp die Frage, was die zwei extrem kleinen Lautsprecher klanglich überhaupt leisten können – und genau das wollen wir in diesem Test herausfinden!

- relativ klarer Sound
- oprionaler Overdrive-Modus
- Aux – und Kopfhöreranschluss
- Bluetooth 5.1 für Playback
- Lautstärkregler für Playbacks
- Akkubetrieb
- kaum Bassfundament
- Input im OD-Modus zu empfindlich
Was für einen ersten Eindruck hinterlässt der Yuer BA-10 Portable Bass Amp BT?
Mit Maßen von 152 x 99 x 73 mm und 590g Gewicht ist der Yuer noch eine ganze Ecke kleiner und leichter als einige andere Mini-Basscombos. Er passt damit schon fast in die vielzitierte Westentasche und kann mühelos überall hin mitgenommen werden. Zu verdanken ist die extrem kompakte Form natürlich zuallererst der Ausstattung mit zwei winzigen 1,75“-Lautsprechern, die einen passablen Basston übertragen sollen.
Untergebracht sind die Speaker sowie die gesamte Technik in einem relativ schlichten und schmucklosen Plastikgehäuse, das alles in allem einen recht stabilen Eindruck macht und mit Gummiaufklebern am Boden gegen Verrutschen gesichert ist. Das geht qualitativ für den schlappen Preis von knapp 30,- Euro absolut in Ordnung – einem harten Bühnenalltag muss der Mini-Combo ja schließlich nicht standhalten. Vor den Speakern sitzt ein „Frontgitter“ in Altweiß, das dem Ganzen eine Art „Vintage-Optik verleiht.
Welche Bedienelemente umfasst der Yuer BA-10?
Auch die Bedienelemente sitzen allesamt vorn auf der Front und sind daher leicht zugänglich. Von links nach rechts gibt es hier den Klinkeneingang für den Bass, darauf folgt ein Taster, mit dem man zwischen den Modi „Clean“ und „Drive“ wechseln kann. Sogar eine minimalistische Klangregelung ist mit an Bord: Sie nennt sich „Tone“ und ist im Prinzip lediglich ein Höhenregler.
Rechts sitzen der Gain-Regler, der Bluetooth-Taster zum Verbinden mit dem Smartphone bzw. Tablet, sowie ein weiterer Regler, mit dem sich die Lautstärke der externen Audioquelle einstellen lässt – egal, ob sie nun per Bluetooth oder über den Aux-In zugespielt wird.
Den Letztgenannten finden wir hinten am Gehäuse in Form einer Miniklinke, zusammen mit einer weiteren Miniklinke zum Anschluss eines Kopfhörers. Angetrieben wird der kleine Combo von einem Lithium-Ionen-Akku (3,7 V / 3000 mAh), der vier Stunden Laufzeit bietet und danach innerhalb von vier Stunden wieder frisch aufgeladen ist. Das geschieht zeitgemäß über USB-C – der Anschluss sitzt ebenfalls neben den Miniklinken. Ein USB-A-auf-USB-C-Kabel gehört zum Lieferumfang, ein passendes 5-Volt-Ladegerät natürlich nicht – das hat ja ohnehin jeder zu Hause für diverse Handys und Tablets.



























