Anzeige
ANZEIGE

Teenage Engineering PO-128 und PO-133 Test

Fazit

Auch mit der neuen 100er-Serie bleiben Teenage Engineering den Grundprinzipien der Pocket Operatoren treu: Sie kosten nicht viel, sind witzig, klingen ebenso charmant wie rau und sind retroesk fummelig in der Bedienung. Dennoch muss man zwischen PO-133 und 128 unterscheiden. Denn der PO-133 lässt sich – hat man die Gamesounds mal satt – natürlich auch mit eigenen Samples befüllen. Der PO-128 dagegen ist auf seine – zugegeben wirklich tollen – 8-Bit-Sounds festgelegt. Eben weil ich seine Sounds so mag, würde ich mir gerade bei ihm am Ende dann doch eine etwas seriösere Hardware wünschen: Etwas mit aussagekräftigem Display, Editiermöglichkeiten und MIDI-Steuerbarkeit. Wer in diese Richtung arbeiten möchte, dürfte beispielsweise mit „hapiNES“ von Twisted Electrons für ungefähr den gleichen Preis besser beraten sein.

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • Unkonventionell
  • Guter Klang
  • Hoher Spaßfaktor
  • Niedliches Design
  • Pattern-Chaining
  • Kreative Effektsektion
Contra
  • Kein MIDI
  • Knappe Anleitung
  • Fummelig in der Bedienung
Artikelbild
Teenage Engineering PO-128 und PO-133 Test
Für 86,00€ bei
Echte Spaßmacher in der Fraktion der Teenage Engineering Pocket Operators: PO-128 'Megaman' und PO-133 'Street Fighter'
Echte Spaßmacher in der Fraktion der Teenage Engineering Pocket Operators: PO-128 ‘Megaman’ und PO-133 ‘Street Fighter’
  • *PO-128 Mega Man
  • Interne Sounds basierend auf der Mega-Man Videospielserie
  • Synthesizer Engine mit 9 Sounds
  • 16 Step Pattern Sequencer mit 3 Tracks
  • 16 Effekte
  • Parameter Lock – 2 Parameter pro Sound
  • Line Ein- und Ausgang: 3,5 mm Klinke
  • Eingebauter Lautsprecher
  • Animiertes LC-Display
  • Automatische Abschaltung
  • Jam Sync
  • Integrierter Wecker
  • Stromversorgung über 2 Standard Micro Batterien (AAA)
  • *PO-133 Street Fighter
  • Original-Sounds und Samples des Game-Klassikers
  • Integriertes Mikrofon für Sampling
  • 40 Sekunden Samplingzeit
  • Parameter Lock (2 Parameter pro Sound)
  • 8 Melodie-Sample-Slots
  • 8 Drum-Slots
  • 16-Step Sequenzer
  • 16 Patterns
  • 16 Effekte
  • „Lock Tab“ Schreibschutz für Pattern
  • Line Ein- und Ausgang: 3,5 mm Klinke
  • Eingebauter Lautsprecher
  • Animiertes LC-Display
  • Automatische Abschaltung
  • Jam Sync
  • Integrierter Wecker
Hot or Not
?
Echte Spaßmacher in der Fraktion der Teenage Engineering Pocket Operators: PO-128 'Megaman' und PO-133 'Street Fighter'

Wie heiß findest Du dieses Produkt?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Numinos

Kommentieren
Profilbild von Oliver Kaluza

Oliver Kaluza sagt:

#1 - 09.12.2020 um 12:21 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Ich muss den Test noch ein wenig ergänzen, weil er ein paar Ungenauigkeiten enhält. Während der PO133 anscheinend wirklich die gleiche Funktionalität wie der PO33 hat, so ist die Funktionalität des PO128 geändert und auch erweitert worden. Neben kleinen Änderungen und Erweiterungen (neue Einstellmöglichkeiten "set levels" und "transposing") gibt es nun einen Squenzer mehr. Der PO28 hatte einen Sequenzer für die Sounds 1-15 und einen für das Drumkit. Dazu konnte man noch live spielen. Der PO128 hat einen Sequenzer für die Lead-Sounds (1-8), einen für die Bass-Sounds(9-15) und einen Sequenzer für das DrumKit. Nutzt man alle drei Sequenzer, kann man aber dazu nicht mehr live spielen. Das finde ich schon eine starke Verbesserung, die für mich den Mehrpreis gelohnt hat.

    Profilbild von NUMINOS

    NUMINOS sagt:

    #1.1 - 11.12.2020 um 02:43 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Hi Oliver!
    Vielen Dank für die aufmerksame Anmerkung!
    Ich habe noch mal nachgelesen (mir lag leider kein PO28 zum Vergleich vor): er hat tatsächlich "nur" Drum- /Synth- und Live-Spur. Der Po128 dagegen ist in High/Low- plus Drum-Sequenz unterteilt. Eine Sequenz mehr, stimmt. Ich kann mir gut vorstellen, dass TE hier möglicherweise auf Anwender-Feedback reagiert haben: (Vielleicht haben viele User - so wie Du - gesagt: "kommt, macht diese Live-Play-Spur auch zu einer Sequenzer-Spur - wenn wir live dazu spielen wollen, lassen wir sie einfach leer"). Und freut mich zu hören, dass es für Dich eine deutliche Verbesserung ist (y) Ich ergänze das im Text :)bestNUMINOS

    Antwort auf #1 von Oliver Kaluza

    Antworten Melden Empfehlen
Kommentare vorhanden
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht
Teenage Engineering OP-1 Update #243 - Stereo-Audio über USB streamen und mehr
Keyboard / News

Teenage Engineering hat mit OS #243 ein neues Update für den mittlerweile in die Jahre gekommenen OP-1 am Start, das Stereo-Audio-Streaming über USB erlaubt und mehr.

Teenage Engineering OP-1 Update #243 - Stereo-Audio über USB streamen und mehr Artikelbild

Teenage Engineering hat mit OS #243 ein neues Update für den mittlerweile in die Jahre gekommenen OP-1 am Start, das Stereo-Audio-Streaming über USB erlaubt und mehr. Mit Update #243 lässt sich via OP-1 jetzt Stereo-Audio über USB streamen, was bedeutet, dass jetzt direkt von jedem USB-Audio-Host mit OP-1 gesampelt und aufgenommen werden kann. Gleichzeitig lässt sich mit OP-1 Audio direkt in die DAW übertragen, wodurch ein externes Interface praktisch überflüssig wird. Das Ganze funktioniert sowohl mit PC und Mac als auch unter iOS und Android. Obendrein enthält das Update eine Reihe von Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen. Preis und Verfügbarkeit Das Teenage Engineering OP-1 Update #243 ist kostenlos und steht auf der Webseite des Herstellers

Bonedo YouTube
  • Gibson G-Bird | Generation Collection - Sound Demo (no talking)
  • Best Cyberweek DEALS for Guitarists! - 2022
  • DSM & Humboldt ClearComp - Sound Demo (no talking)