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Studiologic NUMA Organ Test

Die Studiologic NUMA Organ ist ein schnörkelloses Instrument ohne allzuviel technischen Schnickschnack. Man hat sich bei der Entwicklung auf das Wesentliche konzentriert, auf die Freude am Spielen. Dies ist den Entwicklern mit einem klasse Sound, der Beschränkung auf die Basisfunktionen der alten Hammonds und einer einfachen Bedienung mit authentischem Spielgefühl auch gelungen. Daran kann man erkennen, dass mit Joey Defrancesco einer der besten Hammondspieler seine Finger im Spiel hatte. Die einfach zu handhabenden Masterkeyboard-Funktionen sind eine äußerst nützliche Zugabe. Durch die Möglichkeit, neue Orgelmodelle nachzuladen, bleibt das Instrument bei entsprechender Produktpflege auch in Zukunft konkurrenzfähig. So mancher Keyboarder könnte sich an dem fehlenden Display und den rudimentären MIDI-Einstellungen stören, für mich überwiegen aber auf jeden Fall die Pluspunkte. Die NUMA Organ ist Orgel pur. Das Instrument macht einfach Spaß!

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • Sehr gute, anschlagsdynamische Waterfall-Tastatur
  • Invertierte Tasten zur Preset-Anwahl
  • Echte Zugriegel
  • Zusätzlicher Leslie-Ausgang als Klinke- und 11-Pin-Anschluss
  • vielseitige Anschlussmöglichkeiten
  • sehr guter, flexibler Sound
  • authentisches Spielverhalten
  • äußerst einfache und übersichtliche Bedienung
  • zusätzliche Masterkeyboard-Funktionen
  • erweiterbar durch weitere physikalische Orgelmodelle
Contra
  • Mittelmäßige Qualität der Bedienelemente
  • Keine optische Anzeige für Transpose/Tune-, Splitpunkt- und Zugriegel-Einstellungen
  • Festgelegte MIDI-Kanäle für Upper, Lower und Pedal
  • Keine Edit-Möglichkeiten für Percussion und Rotary-Effekt
  • Gewöhnungsbedürftige Anordnung der Pitch-Bend- und Modulation-Wheels
Artikelbild
Studiologic NUMA Organ Test
Für 1.285,00€ bei
Technische Details
  • Physical Modelling Synthese der Hammond B3 von Joey Defranceso
  • Waterfalltastatur mit 73 Tasten
  • 9 Zugriegel
  • 3 Zonen: Upper, Lower, Pedal
  • 12 Presets, anwählbar über invertierte Tasten
  • Split-Funktion
  • Reverb, Drive Effekt
  • Pitch-Bend und Modulation-Wheel
  • Großer Chorus/Vibrato Knopf
  • 2 Anschlagdynamik-Kurven (Fixed, Dynamic)
  • Masterkeyboard-Funktion
  • 2x Audio Out (L/R) 6,3mm Klinke
  • 1x Stereo Audio In 3,5mm Miniklinke
  • 2x Kopfhörer Out
  • 11-pin Rotary Anschluss
  • 2x USB
  • 1x MIDI In / Out / Thru
  • 2x Pedal (Sustain / Expression)
  • Abmessungen: 111 x 35 x 11,5 cm
  • Gewicht: 10,0 kg
  • Preis: 1.664,00 Euro UVP
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von Dirk Schaadt

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Profilbild von Wolfgang

Wolfgang sagt:

#1 - 04.11.2011 um 19:13 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Die Orgel ist super, die beste Clone, die ich bisher hatte.
Einen Verbesserungsvorschlag habe ich: der Split-Punkt ist nur für das Verhältnis linke zu rechte Manual frei definierbar. Wählr man den linken Split-Bereich für die bass-sounds, so ist immer das C der höchste Ton in der linken Hand!

Profilbild von paul

paul sagt:

#2 - 20.05.2012 um 00:09 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Hallo. Ich hab die Numa zum testen und kann den Hype darum nicht so richtig nachvollziehen. Sicher klingt sie fett und bassig, aber das ist meines Erachtens auch ihr grösstes Manko. Im Recording-Mix mit anderen Instrumenten kann sie diese Qualität gar nicht ausspielen. Auch tendiert sie stark zu dumpfem Mumpf bei umfangreicheren Akkorden plus Melodie. Subjektiv betrachtet!!! Gruss.

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