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Steinberg/Yamaha CMC-QC Test

PRAXIS

Wie bei allen Controller der CMC-Serie klappt die Kommunikation mit Cubase vom Start weg blendend: Ohne Mapping oder Anlernen befehligt man sofort den internen Equalizer. Auch der Quick-Control-Modus funktioniert traumhaft simpel: Mauszeiger über dem entsprechenden Parameter positionieren, f/Q-Learn drücken, Poti drehen, fertig. Bei Cubase-internen- und VST3-konformen-Plugins funktioniert das an jeder Stelle der Bedienoberfläche. Über den kurzen Umweg der Kanal-spezifischen Quick-Controls, wo sich ja jeder Parameter eines im Kanal-befindlichen Plugins auswählen lässt, lassen sich auch VST3-inkombatible Plugins unter Kontrolle bringen: Einfach den entsprechenden Parameter als Quick-Control definieren, dann über den CMC-QC anlernen und fertig ist die Laube. Wer dann noch daran denkt, das Ergebnis als Spur-Preset abzuspeichern, darf sich zukünftig auf einen fix und fertig gemappten Kanalzug freuen.
In der übersichtlichen Editor-Software kann man das Verhalten der Drehregler im Standard-MIDI-Modus nach Herzenslust den eigenen Vorlieben – beziehungsweise den Wünschen der zu steuernden Hard- oder Software anpassen. Warum es allerdings nicht möglich ist, hier auch die Taster des CMC-QC zu konfigurieren, bleibt ein Geheimnis zwischen Yamaha und Steinberg.

Der QC-Editor - leider sind die Taster nicht konfigurierbar.
Der QC-Editor – leider sind die Taster nicht konfigurierbar.

Ganz ohne Einarbeitung kommt man beim CMC-QC auch im Cubase-internen Betrieb nicht aus. Die Doppelfunktionen zum Einschalten der EQ-Bänder und zum Einstellen der Filtergüte sind zwar nicht versteckt, völlig offensichtlich sind sie aber auch nicht. Was die eigentliche Steuerung angeht, halte ich auch die Rasterung der Potentiometer für gewöhnungsbedürftig. Zwar gelingt es problemlos, erst im Normalmodus eine Frequenz anzufahren und sie dann im Feinmodus (bei gedrückter Shift-Taste) auf das Hertz genau einzugrenzen, das prinzipbedingte „Einrasten“ der Frequenz blieb mir persönlich aber während des gesamten Tests suspekt. Auch die Tatsache, dass man zum Justieren der Filtergüte mit dem f/Q-Learn-Taster zwischen Bandbreite und Filtergüte umschalten muss, ist letztlich ein Kompromiss. Das Dreierreihen-Konzept des CC121 (erste Reihe: Güte, zweite: Frequenz, dritte: Hub) gefällt mir da eindeutig besser.

Optisch macht die Hintergrundbeleuchtung der Poti-Köpfe in jedem Fall mächtig was her
Optisch macht die Hintergrundbeleuchtung der Poti-Köpfe in jedem Fall mächtig was her
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