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Stairville LED BossFx-1 Pro Bundle Complete Test

Praxis

Ein paar Gedanken vor dem Aufbau

Das Stairville LED BossFx-1 Bundle Complete wird bereits montiert geliefert, sodass der Aufbau simpel ist. Dennoch sollte man schon vor dem Kauf beachten, dass ein Laser der Klasse 3R zum Einsatz kommt. Es gilt, drei Schutzrichtungen zu beachten: Der Bediener des Sets soll nicht verletzt werden. Kein Gast oder Mitwirkender soll bei bestimmungsgemäßem Gebrauch zu Schaden kommen. Niemand soll andere durch unbefugte Eingriffe in die Nutzung gefährden können, zum Beispiel im Laufe einer Party. Um den Laser zu nutzen, muss schriftlich ein Laserschutzbeauftragter bestellt und der Betrieb der Berufsgenossenschaft und der für den Arbeitsschutz zuständigen Stelle angezeigt werden.
Vor dem Aufbau sollte man insbesondere wegen des Lasers den Aufstellort überlegt auswählen. Wo kann kein Unbefugter in die Steuerung eingreifen? Wo befindet sich niemand im Laserstrahl und wo kann die Bar trotzdem ihre volle Wirkung entfalten? Die mitgelieferten Montagebügel können hier sinnvolle Dienste leisten. Zum Aufbau auf dem ebenfalls im Lieferumfang enthaltenen Stativ steckt man die Bar einfach auf selbiges.

Fotostrecke: 2 Bilder Stairville LED BossFx-1 Pro Bundle Complete : Ankunft im Club
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Welche Ansteuerung zu deinem Einsatz passt

Das Bundle kann wie bereits erwähnt folgendermaßen angesteuert werden: mit den Tasten an der Bar, mit einem Lichtpult per DMX, mit einer Infrarot-Fernbedienung oder einem Funk-Fußschalter. Die Tasten an der Bar werden nicht an jedem Aufstellort erreichbar sein. Der Fußschalter ist praktisch für die One-Man-Show von der Bühne aus. Man bringt die Antennen an Bar und Fußschalter in Stellung und schaltet Letzteren ein. Der On-Schalter ist durch eine Abdeckung geschützt, zum Beispiel gegen auf dem Boden verschüttete Getränke.

Der Fußschalter ist gut geschützt gegen Staub und Feuchtigkeit
Der Fußschalter ist gut geschützt gegen Staub und Feuchtigkeit

Die Effekt-Bar in Aktion

Beim Erkunden der zahlreichen Features des Multitalents half mir die Bedienungsanleitung leider nicht optimal. Das Set kann viel und im Handbuch sind alle Features systematisch, so wie das Menü aufgebaut ist, aufgelistet. Anwenderfreundlicher wäre es meines Erachtens gewesen, zuerst die Bedienung des Menüs grundsätzlich zu erklären und dann aus der Sicht des Nutzers passende Effekt-Kombinationen in drei Anwendungsbereichen zu präsentieren:
1. statische Hintergrundbeleuchtung
2. langsame Effekte für ruhige Stimmungswechsel
3. viel Effekt und Sound-to-Light-Funktionen für die große Show
So könnte man schnell die Effekte finden, die zum eigenen Anwendungszweck passen. Bei einer technisch-systematischen Auflistung hingegen besteht immer das Risiko, dass beim Einrichten wild durchs Menü gezappt wird und nicht alle Features ausgeschöpft werden. Diese tabellarische Darstellung des Menüs könnte man zusätzlich anbieten. Auf Seite 18 der Anleitung hat sich meines Erachtens ein kleiner Fehler eingeschlichen. Zum Speichern geänderter Einstellungen soll man „Mode“ drücken. Diese Taste gibt es jedoch nicht. Es war wohl „Enter“ gemeint.

Fotostrecke: 5 Bilder Das Farb-Feuerwerk beginnt
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Begeistert war ich davon, dass nur eine Bar einen 70 qm großen Raum schon nach wenigen Minuten des Programmierens mit beeindruckenden Effekten zu füllen vermag. Die Lichtkegel wirken dicht. Die LEDs strahlen hell. Der Radius des sich bewegenden Derby-Effekts ist groß. Einzig das Stroboskop machte auf mich nur mäßig Eindruck.

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