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Schallwandler Podcast: Ben Rau

1999 zog der gebürtige Berliner Ben Rau von Hamburg nach Großbritannien. Ursprünglich, um in Bournemouth Computeranimation zu studieren. Aber seine Leidenschaft für die Musik war größer und so eignete sich der damalige Raver alle Skills an, um selbst hinter den Turntables der Crowd zum Tanzen einzuheizen. Nach einigen Jahren an der Südküste zog Ben nach London und tauchte dort in die einflussreiche Partyszene Ost-Londons ein. Inzwischen war es beschlossene Sache, sein Leben einer Karriere in der Musik zu widmen und noch ehe er ahnte, wie ihm geschah, stürzte der aufstrebende DJ in das viel besagte Kaninchenloch und knüpfte dauerhafte Verbindungen, die seine Karriere mitgeprägt haben.

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Eine der wichtigen Schlüsselszenen war die Begegnung mit dem Fuse Label Owner Enzo Siragusa, und zwar noch bevor dieser die berühmte Partymarke konzipiert hatte. Enzo war von Ben und seinen DJ-Sets angetan und daher hat er ihn prompt für seine erste Party engagiert. Der junge DJ enttäuschte ihn nicht und wurde Resident bei Enzo. Bis  heute ist Ben Rau ein zentraler Bestandteil dieser legendären Marke für elektronische Musik und tourt als DJ rund um den Globus. 

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1999 zog der gebürtige Berliner Ben Rauvon Hamburg nach Großbritannien. Ursprünglich, um in Bournemouth Computeranimation zu studieren. Aber seine Leidenschaft für die Musik war größer und so eignete sich der damalige Raver alle Skills an, um selbst hinter den Turntables der Crowd zum Tanzen einzuheizen. Nach einigen Jahren an der Südküste zog Ben nach London und tauchte dort in die einflussreiche Partyszene Ost-Londons ein. Inzwischen war es beschlossene Sache, sein Leben einer Karriere in der Musik zu widmen und noch ehe er ahnte, wie ihm geschah, stürzte der aufstrebende DJ in das viel besagte Kaninchenloch und knüpfte dauerhafte Verbindungen, die seine Karriere mitgeprägt haben.
Eine der wichtigen Schlüsselszenen war die Begegnung mit dem Fuse Label Owner Enzo Siragusa, und zwar noch bevor dieser die berühmte Partymarke konzipiert hatte. Enzo war von Ben und seinen DJ-Sets angetan und daher hat er ihn prompt für seine erste Party engagiert. Der junge DJ enttäuschte ihn nicht und wurde Resident bei Enzo. Bis  heute ist Ben Rau ein zentraler Bestandteil dieser legendären Marke für elektronische Musik und tourt als DJ rund um den Globus. 

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2016 ging Ben dann den nächsten logischen Schritt und konzentrierte sich von nun an auf den Aufbau seines eigenen Vinyl Labels “Inkal”, wo er seitdem seine eigene Musik veröffentlicht und das Schwesterlabel “Meta”.
Beide Marken werden mit jeder Veröffentlichung immer größer, führen die Charts der Plattenläden und auch auf digitalen Plattformen, wie die Top-Ten auf Beatport an. Es ist inzwischen keine Seltenheit, das Bens’ Vinyls ausverkauft sind und nachgepresst werden müssen. Ben Rau ist ein Künstler, den man auf jeden Fall im Visier haben sollte und auch seine DJ-Sets sind absolut hörenswert!

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Bens Studio in Berlin liegt in prominenter Lage auf demselben Gelände, wo auch das Kulturhaus Kili seine Pforten aufgeschlagen hat. Neben vielen Bars und Clubs gibt es hier auch zahlreiche Proberäume und Studios. Ben hat direkt über einem angesagten Technoschuppen sein Lager aufgeschlagen. Aber da er sowieso lieber tagsüber arbeitet, kommen ihm die wummernden Subbässe des Clubs nicht in die Quere.
Wir sind um 11 Uhr verabredet und ich bin, alte Radiokrankheit, natürlich viel früher vor Ort. Nachdem Ben eingetroffen ist, steigen wir einige Stufen hinauf und aus dem Nachtclub drängt der vertraute Muff aus abgestandenem Schweiß, Nikotin und Alkohol ins Treppenhaus zu uns herauf. Bleibt dann aber, Gott sei Dank dort und hinter Bens Studiotür ist die Luft sozusagen rein. Er bittet mich die Schuhe auszuziehen, denn im Studio gibt es einen schönen bunten Teppich.   Obwohl seine Couch wesentlich einladender aussieht, machen wir es uns auf zwei Stühlen direkt an seiner Working-Station bequem. Lautes Trommel-Gewummer ist zu hören und Ben grinst. Ein paar Schlagzeuger üben auf dieser Etage, aber eigentlich sonst nie so früh…  
Während er uns noch einen grünen Tee zubereitet, hat zumindest einer der Übenden sein Tagewerk vollbracht. Und nur noch ganz weit hinten hört man repetitive Drum-Licks.   Davon lassen wir uns jedoch nicht aus dem Konzept bringen und schon ehe wir uns versehen, sind wir mitten in einem angeregten Gespräch. Und wenn du uns dabei zuhören möchtest, dann wünsche ich nun viel Freude, mit dieser Episode vom Schallwandler!  

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von Krause Manuela (manou)

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