Raumoptimierung fürs Studio

Subwoofer-Platzierung

Um den richtigen Platz für euren Subwoofer zu finden, müsst ihr runter auf die Knie und auf allen Vieren auf dem Boden herumkriechen. Dabei hört ihr eine gute Bass-Aufnahme an, wobei der Subwoofer zunächst an euer normalen Abhörposition steht. Wenn Ihr die Stelle mit dem besten Basssound gefunden habt, stellt den Subwoofer dort auf.
Um den richtigen Platz für euren Subwoofer zu finden, müsst ihr runter auf die Knie und auf allen Vieren auf dem Boden herumkriechen. Dabei hört ihr eine gute Bass-Aufnahme an, wobei der Subwoofer zunächst an euer normalen Abhörposition steht. Wenn Ihr die Stelle mit dem besten Basssound gefunden habt, stellt den Subwoofer dort auf.
In Räumen, die groß genug für den Einsatz eines Subwoofers sind, muss man natürlich den bestmöglichen Aufstellungsort finden. Viele Leute positionieren den Subwoofer mittig zur Vorderwand, doch das ist in der Regel gar nicht so gut. Ein Genelec-Produktspezialist hat mir mal folgende einfache Methode verraten, die mir bisher immer gute Ergebnisse geliefert hat: 
• Stellt den Subwoofer erstmal dort auf, wo ihr normalerweise beim Abmischen sitzt. 
• Spielt euch bekanntes Material mit hohem Bassanteil oder eine den Bassbereich abdeckende Halbtonfolge gleichlauter Sinustöne von einem Sequenzer ab. 
• Im nächsten Schritt müsst Ihr nun in wenig würdevoller Manier auf dem Boden herumkriechen, aber es wird sich lohnen! Kriecht auf allen Vieren entlang der vorderen Raumwand (und entlang der Bereiche der Seitenwände, die der Vorderseite des Raumes am nächsten sind) und achtet darauf, an welcher Stelle die Bässe in eurem Musikstück am ausgewogensten klingen. Vermeidet eine Aufstellung in den Ecken, da das die Bässe sehr unausgewogen klingen lassen kann. 
• An der Stelle, wo die tiefen Töne vom Pegel her am ausgewogensten klingen, habt ihr den optimalen Aufstellungsort für Euren Subwoofer gefunden. Meistens ist dies ein Punkt seitlich von der Mitte der vorderen Raumwand. Macht euch aber keinen Kopf, falls ihr den Sub an einer Seitenwand aufstellen müsst: Bass-Frequenzen sind nicht gerichtet, und ein korrekt aufgestellter Subwoofer hält sich im Hintergrund. Vermeidet jedoch eine Aufstellung unter Tischen mit geschlossenen Seiten, da diese sonst als Klangkörper funktionieren und das Klangbild verfälschen. Stellt auch bitte keine Lautsprecher mit den Bassreflexrohren oder anderen Schallöffnungen direkt an die Wand. 
• Zu guter Letzt stellt bitte die Bass-Anpassung entsprechend den Herstellerangaben ein. In der Regel reicht ein Pegel, der gerade mal hoch genug ist, dass man ihn vermisst, wenn er ausgeschaltet ist. 
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Art sagt:

#1 - 22.02.2012 um 16:33 Uhr

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Super Bericht mit tollen Tipps! Danke!!

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Geos sagt:

#2 - 07.03.2012 um 18:37 Uhr

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Sehr guter Artikel. Hätte ich den nur schon früher gefunden! Nun hab ich zuviel des Guten getan und meinen sehr kleinen Studioraum überdämpft. Einfach an allen Wänden und Decke ganzflächig teuren Akustikschaum montiert. Sch...! Ich wusste es nicht besser und dachte so macht man das. Runternehmen? Eine Horroridee. Kann man durch anbringen glatter Holzflächen da wieder was ausbessern? Würd mich über einen Tipp vom Fachman sehr freuen, danke!

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Felix Klostermann sagt:

#3 - 09.03.2012 um 17:34 Uhr

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Hi Geos, das kannst du gern so machen! Und das ist übrigens gar nicht mal unüblich. Versuch eventuell, sich gegenüberliegende Seitenabschnitte NICHT gleich zu behandeln, das homogenisiert den Klang. Du kannst eventuell auch die Dinger hier verwenden, wenn sie dir optisch zusagen: http://www.thomann.de/de/th...

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Geos sagt:

#4 - 12.03.2012 um 15:37 Uhr

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Danke für Deine hoffnungschaffende und schnelle Antwort Felix! Ich hab auch schon am Wochenende die Anordnung der Monitore und Hörposition verändert und so einiges an Sound wiedergewonnen!

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slon sagt:

#5 - 30.03.2012 um 22:57 Uhr

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"Das erklärt, warum es wenig Sinn ergibt, einen EQ zu verwenden, um die Lautsprecher-Resonanz zu begradigen – sie würde lediglich an einer Stelle im Raum begradigt."Man hört aber doch nur an einer Stelle im Raum ab. Warum macht das dann wenig Sinn???

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Stean sagt:

#6 - 17.10.2012 um 15:33 Uhr

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Seit Wochen rücke, schiebe und drehe meinen Subwoofer hin und her und war schon kurz davor, mich einfach mit dem Klangbild abzufinden. Heute Abend nach Feierabend heißt es dann ab auf die Knie und ich bin sehr gespannt, ob mich das der Lösung näher bringt.

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BonedoMalte sagt:

#7 - 17.10.2012 um 17:31 Uhr

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Halt uns auf dem Laufenden Stean! :) Viel Erfolg!

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Stean sagt:

#8 - 25.12.2012 um 21:34 Uhr

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Hey Malte!Sorry für die späte Antwort, aber ich kann dir berichte, dass es tatsächlich funktioniert hat. Der Sub steht jetzt an einer Stelle, an der ich ihn spontan nie aufgestellt hätte, nämlich ziemlich rechts fast auf gleicher Höhe, wie mein rechter Monitor. Simple Methode, sehr gutes Ergebnis! Danke dafür!

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BonedoMalte sagt:

#9 - 30.12.2012 um 01:31 Uhr

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Hey Stean! Freut uns sehr, dass dir der Artikel weitergeholfen hat! Wünsch dir einen guten Rutsch und noch viel Spaß in der neu angerichteten Abhöre! :)

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Octa sagt:

#10 - 30.03.2015 um 18:23 Uhr

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cooler artikel! Eine Frage: Ihr habt geschrieben es sollen maximal 20% des raumes mit absorbern ausgestattet werden. warum das?
wir haben einen raum der komplett mit ca 3 cm dicken absorbern verkleidet ist. soll ich die "unnötigen" abnehmen?

    Profilbild von Alexander Mueller

    Alexander Mueller sagt:

    #10.1 - 21.04.2017 um 15:35 Uhr

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    Alles mit 3cm nimmt hohe Frequenzen extrem weg wärend sich bei tiefen nix ändert führt also zu zuviel Bass

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robotron sagt:

#11 - 17.04.2015 um 14:44 Uhr

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Stehende Wellen beim Bass???
Ich habe das umgekehrte Problem, dass beim Erstellen der Bass sauber und präzise klingt. Dann im Autoradio allerdings "untenrum" ganz schön wummert, also grummelt, nicht das positive Wummern??? Wie kann ich das beim Erstellen herausfinden (habe schon 8 Zoll Monitore an der Wand, wo der Bass ja schon stark sein sollte...)

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Felix Klostermann sagt:

#12 - 18.04.2015 um 12:48 Uhr

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Hallo Robotron,
stehende Wellen sorgen nicht nur dafür, dass an manchen Stellen im Raum gewisse Frequenzen zu laut sind, sondern auch dafür dass andere Frequenzen nicht hörbar sind (Ausslöschung durch phasengedrehte Überlagerung). Manchmal hilft es deshalb zur Beurteilung des Basses an eine andere Stelle im Studio zu gehen und dort nochmal zu hören.

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