Mit dem Peavey Decade und dem Peavey Bandit Supreme implantiert der amerikanische Hersteller die Vorstufen zweier seiner beliebten Transistor-Combos in Pedalgehäuse. Als Vorlage dient zum einen der Decade-Amp, ein handlicher Übeamp, den Joshua Homme gerne einsetzte. Auch der Bandit Supreme geht auf einen Peavey-Verstärker aus den 80er-Jahren zurück, der mit seiner Trans-Tube-Technologie zu einem beliebten Solid-State-Amp aufstieg. Ob es geglückt ist, die Sounds der beiden Peavey-Klassiker in Pedalform auferstehen zu lassen?





Gehäuse und Bedienung der Peavey Bandit Supreme & Decade Pedals
Die Peavey Decade und Bandit Supreme Pedale kommen in einem schwarzen Metallgehäuse mit den Maßen 122 x 93 x 63mm. Sämtliche Bedienelemente versammeln sich auf der Oberfläche. Das Decade Pedal weist fünf Regler für Pre- und Post-Gain und für Low, Mid und High auf. Beim Bandit Supreme finden sich fünf Potis für Supersat-Gain, Post-Gain, Bottom, Body und Edge. Zusätzlich bietet das letztgenannte Pedal zwei Taster für Gain und Shift, auf die wir im Praxisteil noch näher eingehen werden.
Das hintere Pedaldrittel beheimatet bei beiden Pedalen die On/Off-Fußschalter, zu denen sich beim Decade noch ein Saturation-Switch gesellt. Die Anschlüsse sind als In- und Output im 6,3-mm-Klinkenformat und als Eingang für das optionale Netzteil an der Stirnseite zu finden. Der Stromverbrauch des Bandit ist mit 50 mA angegeben, während es zum Decade keine Informationen gibt.