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Modding: Angebaut, umgebaut und ausgebaut

Modding heißt der Weg, ein Gerät mit neuen Funktionen auszustatten und zu personalisieren. Anstatt auf das neueste Update zu warten, wird selber zum Lötkolben gegriffen und Hand angelegt. In diesem Artikelmarathon haben wir unsere Berichte und Features zum Thema Modding zusammengefasst.

Modding: Angebaut, umgebaut und ausgebaut
Modding: Angebaut, umgebaut und ausgebaut (Quelle: Shutterstock / von: tcsaba)

Die Modding-Szene ist groß und nicht auf bestimmte Themen fixiert. Modden kann man alles: Autos, Kleidung, Häuser, elektrisches, mechanisches und noch viel mehr. Es lässt sich überall was an- oder abbauen; bereits fertige Dinge werden um- oder ausgebaut. Vieles funktioniert nach einem Eingriff, manches nicht, einiges ist innovativ, anderes weniger. Modding ist ein grenzenloses Unterfangen, was seine Anhängerschaft gefunden hat. Man muss nur kreativ genug sein. Der Zweck heiligt die Mittel.

Quick Facts: Modding

Was bedeutet Modding?

Modding bedeutet so viel wie Modifizieren oder Verändern. Hiermit ist in erster Linie die Veränderung oder die Modifikation eines Originalzustands gemeint, der in geeigneter Form funktional oder optisch zu seinem Vorteil neu gestaltet wird. Modding setzt gewisse Kompetenzen voraus, welche die Grundlage für eine erfolgreiche Änderung eines Originalzustands sind.

Modding und Synthesizern und mehr

Kaum etwas strahlt mehr street credibility, technisches Know-How und einen lässigen Umgang mit Elektronik aus wie das „selbstgemoddete“ Gerät. Also, wer sich traut, in ein mehr oder weniger teures Gerät Löcher zu bohren und mit dem Lötkolben zu werkeln, zeigt, dass man sich ganz selbstverständlich mit der Materie auskennt. Eine andere Variante des Modding ist die visuelle Veränderung von Geräten bis hin zum kompletten Umbau in andere Chassis, anstatt sie in ihrem nichtssagenden Äußeren zu belassen. Das schafft eine besondere Note und Hingucker sind garantiert. Ein weiterer Grund ist natürlich, durch Selbermachen den einen oder anderen Euro zu sparen.

Fotostrecke: 2 Bilder Ein Arp Odyssey mit vielen zusätzlichen Ein- und Ausgängen.
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In den 1970er Jahren schien so gut wie jeder ARP– und Moog-Synthesizer zusätzliche Funktionen von deren Besitzern durch Modding erhalten zu haben. Allerdings war das in den digitalen 1980ern und 1990ern selbstredend viel schwieriger. Zu dieser Zeit konnte man eher durch zufälliges „Circuit Bending“ Erfolge feiern. Heutzutage jedoch sind viele Geräte wieder analog und im Vergleich zu früher auch oft sehr viel günstiger. Kurz gesagt, das nachträgliche Anpassen von Fabrikgeräten an individuelle Wünsche hat wieder großen Zulauf.

Fotostrecke: 2 Bilder Grüne Litze direkt an der Leiterplatine.
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Mit Mut zum Erfolg

Abschließend sei gesagt: Um erfolgreich in die Modding-Szene einzutreten, braucht es nicht viel mehr als ein bisschen Zeit und Mut. Mitunter geht auch mal was schief. Meistens klappt das eigene Handanlegen jedoch und man schafft sich dadurch ein ganz eigenes Schmuckstück für Bühne, Studio oder Wohnzimmer.

In diesem Artikel fassen wir alle unsere Features, Workshops und sonstige Themen rund um das Modden zusammen, die zur Inspiration dienen und zum Nachahmen anregen sollen. Also, Bohrmaschine, Schraubendreher, Lötkolben und bleifreies Lötzinn geschnappt und los geht’s!

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von Michael Geisel

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