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Mixcloud stellt Mixcloud Tracks vor

Mixcloud war und ist bislang der kleinere, unbekanntere Konkurrent von Soundcloud. DJs nutzen Mixcloud vor allem, weil der Musikservice es erlaubt, lange DJ-Sets kostenlos und ohne rechtliche Probleme hochzuladen und zu teilen. Trotzdem ist Soundcloud beim Publikum einfach das viel bekanntere Portal und spielt mittlerweile in der Liga der Streamingdienste wie TIDAL oder Spotify mit, weil dort nicht nur DJ-Mixes, sondern auch einzelne Tracks verfügbar sind.

(Bild: Mixcloud)
(Bild: Youtube/Mixcloud)

Bislang hat sich Mixcloud vor allem über immer intelligentere DJ-Services zu profilieren versucht. Mit SELECT führte man bereits 2018 die Möglichkeit ein, Fans freiwillig und direkt an die Artists zahlen zu lassen. Möglich ist das durch eine UK-Radiolizenz, über welche in DJ-Mixes genutzte Musik direkt mit den Urhebern abgerechnet werden kann.

Und mit Mixcloud LIVE profilierte man sich 2021 mitten in der Pandemie als die Streaming-Option, bei der keinerlei Takedowns zu befürchten sind.

Mixcloud hat eine neue Sektion: „My Tracks“ erlaubt das Hochladen, Hosten und Monetarisieren eigener Songs.
Mixcloud hat eine neue Sektion: „My Tracks“ erlaubt das Hochladen, Hosten und Monetarisieren eigener Songs.

Mixcloud Tracks ist da

Nun stellte CEO Nick Perez den neuesten Clou vor, der tatsächlich Mixcloud näher an Soundcloud heranrücken könnte: Mixcloud Tracks. Zum ersten Mal können Kreative auf Mixcloud auch einfache Songs außerhalb eines Mix-Contexts auf die Plattform hochladen. „My Tracks“ werden in einem separaten Tab auf dem Kanal des Urhebers neben „My Shows“ angezeigt und dürfen zwischen 30 Sekunden und 15 Minuten lang sein. Damit ist Mixcloud die erste Plattform, die alle drei wichtigen Formate unterstützt: Streaming, Mixes und einzelne Songs. 

Hochgeladene Tracks müssen Originale sein, Mashups, Remixe oder Bootleg-Edits sind nicht erlaubt. Dafür genießen die Tracks dann auch Urheberrechtsschutz und allein der Upload stellt somit für Artists in Zeiten ungehemmter Plagiate eine gewisse Sicherheit dar. Und schließlich schüttet das Mixcloud-Monetarisierungsprogramm 83% der Einnahmen an die Rechteinhaber aus. Potentiell könnten Urheber also in Zukunft direkt für das Aufrufen einzelner hochgeladener Tracks bezahlt werden, was in Zeiten von Mikropayments durch Spotify & Co tatsächlich eine kleine Revolution wäre. Andererseits muss dazu auch das breite Publikum zu Mixcloud finden und ob das tatsächlich passiert, steht in den Sternen. 

Die Sektion für DJ-Mixes hat mit „My Shows“ nun einen neuen Namen bekommen. 

Mixcloud Tracks Beta Phase

Mixcloud Tracks befindet sich derzeit in der Beta-Phase. Mit einem kostenlosen Basis-Account kann man lediglich drei Tracks kostenlos hochladen. Für unbegrenzte Uploads benötigt man das Pro-Abonnement, was 11,- Euro pro Monat oder 99,- Euro pro Jahr kostet.

Darin enthalten ist dann auch das Senden und Archivieren von Live-Streaming, private Streaming, Streaming-Preview, höhere Audioqualität, Fan-Messaging und last but not least Monetarisierung. Vielleicht spielt sich die Investition ja auch wieder rein.

Mixcloud PRO kann 30 Tage lang kostenlos getestet werden.

Jetzt muss nur noch das musikkonsumierende Publikum kommen – und für Mixcloud Premium immerhin 6,99 Euro monatlich zahlen wollen.

Kann Mixcloud Streamingdiensten wie Soundcloud, TIDAL oder gar Spotify zukünfitg den Rang ablaufen? Sagt es uns in den Kommentaren.

In diesem Video stellt Mixcloud-CEO Nick Perez das neue Tracks-Programm vor.

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Mixcloud Tracks Ankündigung (Bild: Screenshot Mixcloud)

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von Mijk van Dijk

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