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Meinl HB50 Journey Series Bongos Test

Sieben Farben stehen bei Meinls HB50 Journey Series Bongos zur Auswahl. Dank dem leicht recyclebaren ABS-Kunststoff der Kessel sollen sie besonders nachhaltig, haltbar und transportabel sein, und ihr moderater Preis von aktuell 85 Euro soll auch diejenigen ansprechen, die gerade mit dem Spielen anfangen oder dieses nur nebenbei beabsichtigen. Für diesen Test hat Meinl uns zwei Exemplare in den knalligen Farben „Red“ und „Seafoam Green“ geschickt.

Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen der Journey Bongos zählen handselektierte Büffelfelle, schwarze, pulverbeschichtete Hardware und ein Verbindungssteg aus massivem Holz.

Geringes Gewicht – solider Eindruck

Trotz ihres geringen Gewichts von knapp drei Kilogramm machen die Journey Bongos, die zur Headliner-Reihe gehören, einen soliden und hochwertigen Eindruck. Das Hochglanzfinish der aus ABS-Kunststoff geformten Kessel lässt die beiden Bongomodelle in den Farben „Red“ und „Seafoam Green“ strahlend leuchten. Somit ergibt sich ein schöner Kontrast zur schwarzen Kesselhardware Weitere erhältliche Farben sind „Illuminating Yellow“, „Forest Green“, „Black“, „Flamingo Pink“ und „Ultimate Grey“. Mit 6,5“ Durchmesser bei der Macho und 7,5“ bei der Hembra sind die Trommeln im Vergleich etwas kleiner als professionelle Bongos. Die beiden Kessel sind mit einem massiven Holzsteg und einer Gummidämpfung verbunden, was für eine stabile Verbindung sorgt.

Meinl HB50 Bongos Test
Fotostrecke: 5 Bilder Meinls Journey Bongos entstammen der budgetfreundlichen Headliner-Reihe.
Fotostrecke

Bespannt werden die Kessel mit etwa einem Millimeter dünnen Fellen aus handselektierter Büffelhaut. An der rund ausgeführten Fellauflagekante ist der Kunststoffkessel gut fünf Millimeter dick. Für ein angenehmes Spielgefühl sorgen die gerundeten, 2,5 Millimeter starken Spannreifen, die – wie auch der Konterreifen am unteren Rand – mit einer schwarzen Pulverbeschichtung überzogen sind. Jeweils vier Spannklauen mit einer 13er Mutter dienen zum Stimmen. Mitgeliefert wird ein passender Maulschlüssel, den ich mir gleich zu Beginn des Praxistests schnappe, um die Bongos auf Betriebsspannung zu bringen.

Meinl Bongo Rim
Fotostrecke: 5 Bilder Die HB50 Bongos sind mit dünnen Büffelfellen ausgestattet…
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Erstmal muss die richtige Spannung aufgebaut werden

Los geht es mit dem Stimmen, denn Bongos mit Naturfellen sollten nicht mit der hohen Spannung aufbewahrt werden, wie sie zum Spielen nötig ist, da die Felle bei Temperatur- und vor allem Feuchtigkeitsänderungen reißen können. Die kleinere Macho wird für den typischen und markanten Bongosound sehr hoch gestimmt, was die Test-Bongos erstmal arg ächzen und knacken lässt. Mutig drehe ich weiter und komme ohne Unfälle auf die gewünschte knackig-hohe Stimmung der Macho. 

Nun kann auf den Bongos gespielt werden

Ein Vorteil der relativ leichten und etwas kleineren Trommeln ist, dass sie sich sehr angenehm zwischen den Beinen eingeklemmt spielen lassen und so auch Ungeübte nicht so schnell schlapp machen wie mit schwereren und größeren Holzbongos. Auch die runden Spannreifen tragen zum Spielkomfort bei.

Da es den Kesseln etwas an Masse und den Fellen an Dicke fehlt, klingen die Bongos dünner und weniger fokussiert und präsent als professionelle Modelle. Angesichts der Preisliga, in der wir uns bewegen, geht der Sound aber absolut in Ordnung. Mit vielen andern Budget-Bongos ist eine hohe Stimmung aufgrund von Hardware-Mängeln erst gar nicht zu realisieren. Martillo und Co. lassen sich mit den Bongos jedenfalls prima lernen und spielen.

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Seht hier unser Video zum Testbericht:

Auch am Schlagzeug sind die Journey Bongos eine Ergänzung

Auch am Drumset haben die Kunststoff-Bongos einen Vorteil, denn man muss nicht befürchten, die nur vom dünnen Bongofell geschützten Auflagekanten mit den Sticks kaputt zu dreschen. Und hier könnt ihr euch die Journey Bongos anhören:

Audio Samples
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Einzelne Sounds Martillo-Groove Groove mit Drumset

Fazit

Das Fazit kann diesmal ganz kurz ausfallen: Wer auf der Suche nach ein paar Bongos ist, die sich leicht stimmen lassen, komfortabel spielbar sind und dazu noch gut klingen, kann getrost zu Meinls Journey Bongos greifen. Um klanglich in der Oberliga mitspielen zu können, fehlt es ihnen zwar etwas an Kessel- und Fellsubstanz, dafür schonen sie aber den Geldbeutel. Mit einer Auswahl von sieben Farben sollte auch für jeden Geschmack das passende Modell dabei sein. 

Meinls HB50 Journey Bongos leuchten nicht nur farbenfroh, sondern glänzen auch im Test.
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • leicht stimmbar
  • guter Sound
  • gute Verarbeitung
  • leicht und komfortabel spielbar
Contra
  • keins
Artikelbild
Meinl HB50 Journey Series Bongos Test
Für 92,00€ bei
  • Hersteller: Meinl
  • Herkunftsland: Taiwan
  • Bezeichnung: Meinl HB50R (Red) HB50SF (Seafoam Green)
  • Material: ABS-Kunststoff
  • Maße: 6,5“ (Macho), 7,5“ (Hembra)
  • Gewicht: ca. 2,9 kg
  • Felle: Handselektierte Büffelfelle
  • Runde Spannreifen, 2,5mm
  • Gratung: Rund, ca. 5 mm
  • Inklusive Stimmschlüssel
  • Verkaufspreise (Juni 2022):
  • HB50R 89,00 €,
  • HB50SF 85,00 €

Seite des Herstellers: https://meinlpercussion.com

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Meinl HB50 Bongo Test

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von Sven von Samson

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