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M-Audio DirectLink für GarageBand Test

Viele Mac-User werden GarageBand bereits ihr Eigen nennen, umso schöner ist es, dass bei M-Audio auch an die Steuerung dieses Einsteiger-Apple-Produktes gedacht wurde.

GarageBand_Thumb

DETAILS / Praxis

Die Konfiguration von DirectLink geschieht ähnlich wie bei Logic. Zuerst muss der gemeinsame Installer auf der M-Audio Website heruntergeladen und ausgeführt werden – dann kann es aber auch schon losgehen. Weitere Einstellungen im Programm sind nicht vorgesehen. Sollte es nicht gleich beim ersten Mal funktionieren, hilft oft ein Neustart weiter.

LogicGarageBandInstaller

Entsprechend dem Funktionsumfang von GarageBand zeigt sich auch die Steuerung von DirectLink etwas spartanischer als z.B. bei Pro Tools und Live. Einen Mixer oder Instrument-Mode etwa gibt es nicht, stattdessen ist die Zuordnung fix. So konzentrieren sich die Fader auf die Lautstärken aller einzelnen Spuren und die Encoder auf die Steuerung der Parameter der gerade ausgewählten Spur, die sich auch in der Software im Fokus befindet.
Die acht Drehregler steuern somit die Lautstärke sowie Pan und eine Mischung aus Instrumenten- und Effekt-Parametern der ausgewählten Spur. Mit den Tastern unter dem Display werden sowohl die Auswahl der Spur vorgenommen als auch Mute und Vorhören aktiviert. Selbst mit der kleinsten Keyboard-Variante, dem Axiom 25, kann hier gearbeitet werden. Die Taster unter den Fadern bei den größeren Keyboards dienen nur als dedizierte Mutes.
Selbstverständlich wird im Display der Name der aktuell ausgewählten Spur angezeigt, welche auch durch einfaches Anklicken am Rechner ausgewählt werden kann. Das Axiom wechselt dann sofort zu dessen Steuerung.
Etwas unglücklich ist nur das „Bank-Verhalten“ der Fader gewählt, sodass sich hier bei Nicht-Vielfachen von acht seltsame Verschiebungen innerhalb der Nummerierung ergeben, was bei größeren Projekten mit Sicherheit zu Verwirrung führt.

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