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M-Audio – Audio-, Midi- und Recording-Hardware

M-Audio ist ein Hersteller von Audio-, Studio- und Recording-Equipment und gehört zur inMusic-Gruppe. Das Unternehmen verfügt über Büros in den USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Japan. Besonders bekannt sind die US-Amerikaner für ihr MIDI Zubehör.

Die Firma wurde 1998 unter dem Namen MIDI Soft aus der Taufe gehoben. Gründer Tim Ryan, seines Zeichens Co-Designer des Con Brio-Synthesizers und maßgeblich beteiligt an den Commodore/Apple-Sequenzern Studio One/Two, sah sich allerdings aus markenrechtlichen Gründen kurz darauf gezwungen, seine Firma in Midiman umzubenennen. Noch relativ unbeachtet vom Massenmarkt lief das Erstlingswerk Midiman vom Stapel – ein MIDI-to-Tape-Synchronizer. Erste Achtungserfolge stellten sich mit der Sync-Box Syncman und dem Syncman Pro ein. Ihnen folgten MIDI-Sport und Bi-Port, mit denen sich Midiman als Hersteller kostengünstiger Synchronisations-Helferlein für den Studioalltag etablieren konnte. 

MIDI-Interfaces und Keyboard-Controller

Durch den Erfolg der MIDI-Interfaces beflügelt, stellte Midiman die AD/DA-Wandler Flying-Cow/-Calf vor und stieg mit dem vierkanaligen 20-Bit-Interface DMAN2044 in den Markt für Audio-Interfaces ein. Mit der Delta PCI-Serie im Jahr 2000 führte Midiman die Marke M-Audio für seine Audio-Produktlinie ein, die den Amerikanern durch Distributionszusammenschlüsse mit Ableton, Arkaos, Propellerheads Software und Groove Tubes in den beiden Folgejahren zu einem enormen Wachstum verhalfen.

2002 betraten sie gleich in doppelter Hinsicht Neuland, denn zum einen läutete der kompakte Oxygen8 eine neue, für M-Audio signifikante Produktsparte der Keyboard-Controller ein (aktuelle Ausführung: Oxygen 49 3rd Generation), zum anderen setzten sie mit dem Studiophile SP5B einen Fuß in den Markt für Studio Monitor-Lautsprecher – nun offiziell und einheitlich unter der Marke M-Audio. Einer der aktuellen Monitore ist bspw. der M-Audio BX8 D2 (Test hier!). Auch digitale Synthesizer sollen das Angebot der Marke erweitern: Mit dem Venom kam 2012 ein überraschend günstiger Synth in den Handel, mit dem nicht unter anderem auch zornige Dubstep Sounds (Venom Workshop hier!) erzeugen lassen.

Avid und inMusic

M-Audio_Logo

2004 kam es zur Übernahme M-Audios seitens Avid, die mit Pro Tools “M-Powered” eine erschwingliche Lightversion der Profi-Software samt kompatiblem M-Audio USB-Interface auf den Markt brachten. Ferner gewannen mobile Lösungen und MIDI-Controller für Home-Recording-Enthusiasten, Desktop- und Projekt-Studios (Trigger Finger, Axiom, Keystation) mehr und mehr an Bedeutung. Ebenso bildeten die Studio-Referenz-Monitore eine starke Produktgruppe. Mit dem digitalen Vinyl-System „Torq“ sowie spezieller USB-Audio- und MIDI-Controllerhardware gelang  zunächst auch der Einstieg in den DJ-Software-Markt.

Mitte 2012 verkaufte Avid M-Audio an inMusic, die zudem das Air-Software-Team, bekannt durch seine Pro-Tools Instrumente und Plug-Ins, übernahmen. Einige M-Audio Produkte, wie etwa die Mbox verbleiben indes bei Avid.

Was ist MIDI? Das erklärt euch Nick Mavridis in seinem Einsteiger Workshop!

M-Audio Facts:

  • Produktkategorie: Audio- und MIDI-Interfaces, Keyboards, Controller, Dj Equipment, Software, PA Speaker, Recording Equipment, Mikrofone
  • Gründungsjahr: 1998
  • Firmensitz: Irwindale, USA
  • Künstler: Black Eyed Peas (Band), Billy Childs, DeepDish, Depeche Mode, Earth, Wind and Fire, Groove Armada, Leaves’ Eyes, Bill Laswell, Chuck Prada, Billy Sheehan, Peter Stroud, uva.

M-Audio Links:

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von Peter Westermeier

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