Test
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06.12.2008

Waldorf Blofeld Test

From Germany with love

Die Entwickler von Waldorf müssen große "James Bond"-Fans sein, benannten sie nach dem "Q" nun schon den zweiten Synthesizer nach einer Figur aus den 007-Filmen. Diesmal nach dem Bösewicht "Ernst Stavro Blofeld". Warum auch nicht? Mir persönlich gefallen Namen sowieso besser als Buchstaben- und Zahlenkürzel.
Die kleine aber weltbekannte Firma aus Waldorf, einem Örtchen zwischen Bonn und Koblenz, gibt es nun seit rund 20 Jahren. 1988 unter dem Namen Waldorf Electronics GmbH gegründet, im Jahre 2004 konkurs gegangen und 2006 als Waldorf Music GmbH wiederauferstanden, setzte sie in den 90er Jahren mit der "Microwave"-Reihe einen Meilenstein auf dem Gebiet der Wavetable-Synthese. Und auch zur Jahrtausendwende gelang Waldorf mit den virtuell-analogen Synthesizern "Q" und "MicroQ" wieder ein großer Wurf!


Der Blofeld aus dem Jahr 2008 erinnert vom Klang her stark an seine gerade genannten Vorfahren. Was nicht verwunderlich ist, greift er doch auf die Klangerzeugung des Q und die Wavetables des Microwave II zurück.
Üppig ausgestattet, bietet seine rein digitale Architektur sehr viele Möglichkeiten der Klanggestaltung und eine maximale Polyphonie von 25 Stimmen und einen 16-fachen Multimode.

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