Hersteller_Moog
Feature
3
06.09.2009

Fazit

Der Moog Prodigy ist ein Synthesizer, dem einfach kein schlechter Sound zu entlocken ist. Im Bassbereich bietet er prägnante, voluminöse, aber immer klar definierte Klänge. In Sachen Leads ist er für seine schneidenden Sync-Sounds bekannt, aber auch weiche, waberige Melodien beherrscht er grandios. Er ist nicht gerade vielseitg, aber das was er kann, kann keiner besser als er: elegant, druckvoll und warm klingen.

Augen auf bei der Modellreihe, nur die 2. Serie mit der Nr. 336BX ist stimmstabil.

Gebrauchtmarktpreis: ca. 650 Euro oder mehr

Unser Urteil
Ein Muss für jeden Analog-Fan und für anspruchvolle Produzenten elektronischer Musik. 650 Euro sind nicht wenig, aber der Moog Prodigy ist jeden Cent wert. Und er wird nicht billiger werden!

  • Pro
  • 2 VCOs
  • Hervorragendes Filter
  • Charakteristische Sync-Sounds
  • Tiefe Bässe, weiche Leads
  • Ab der 2. Baureihe stimmstabil
  • Kompakt und handlich
  • Contra
  • LFO kann nur Pitch und Filter modulieren
  • Modulationsrad kann nur die Intensität des LFO steuern
  • Kein Rauschgenerator
  • Kein Eingang für externe Audiosignale
  • Eingeschränkte Klangmöglichkeiten
  • Keine Speicherplätze
  • Kein MIDI
  • Technische Daten
  • Hersteller: Moog (US)
  • Modell: Prodigy
  • Baujahr: 1979-84
  • Polyphonie: Monophon
  • Oszillatoren: 2 VCOs mit Dreiecks-, Sägezahn- und Pulswelle (Narrow/Rechteck)
  • LFO: mit Rechecks- oder Dreickswelle
  • Filter: 24 dB Resonanz-Lowpassfilter mit Filterhüllkurve (Att/Dec/Sus)
  • VCA: Attack, Decay, Sustain
  • Keyboard: 32 Tasten
  • Spielhilfen: Pitchrad, Modulationsrad zur Steuerung der LFO-Intensität
  • Controls: ab Bj. 1981 mit CV/Gate. CV/Gate Interfaces lassen sich bei älteren Modellen jedoch gut nachrüsten!
3 / 3

Verwandte Artikel

User Kommentare