Hersteller_Roland DIGI-Synth
Test
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19.05.2009

FAZIT

Der Juno-Stage ist zweifellos kein Synthie für elektronische Klangtüftler, sondern für Musiker, die einen MacGyver-Koffer für die Bühne succhen. Das geringe Gewicht, die recht einfache Bedienung und ein paar durchdachte Kleinigkeiten wie der Extra-Click-Ausgang oder die große Piano-Mode Taste als Abkürzung zum Klavier-Preset, sind schon ideal für den Live-Einsatz. Zusätzlich wird soundmäßig ein im Mainstream angesiedelter, Roland-typischer (hoher) Standard erfüllt. Die Unterschiede zum Juno-G liegen vor allem in der erweiterten Tastatur und dem Song-Player statt einer Sampling-Funktion. Wer also häufig ganze Songs als Playbacks einsetzt, findet im Juno-Stage eine gute All-In-One Lösung. Allerdings sollte man genau prüfen, ob nicht schon der (günstigere) Juno-G die eigenen Anforderungen erfüllen kann.

  • Pro
  • Integrierter Song Player
  • Große Bandbreite an guten Standard-Sounds
  • Geringes Gewicht
  • XLR Mikrofoneingang mit Phantompower
  • Einzelausgang für Click
  • Als MIDI-Controller nutzbar
  • Arpeggiator
  • Mit SRX-Expansion Boards erweiterbar
  • Contra
  • Keine gewichtete Stagepiano-Tastatur
  • Keine Sampling-Funktion
  • Abreißen von ausklingenden Sounds beim Umschalten
  • Vocoder überzeugt nicht ganz
  • Center-Cancel Funktion des Song Players klingt mäßig
  • Kein Click bei Audiofiles im Song Player
  • Technische Daten
  • 76 ungewichtete Tasten mit Aftertouch
  • 128-fach polyphon
  • 16-facher Multimode
  • Presets: 1027 Patches; 64 Performances; 32 Drumkits
  • Song Player mit USB- und Mini-Klinke-Anschluss für MIDI/Wav/Aiff/Mp3 Files
  • Arpeggiator
  • Anschlüsse: Stereo-Out, Kopfhörer-Out, Song/Click-Out, USB, MIDI In/Out, Sustain-, Patch Select und Control Pedal, Mic-In (mit Phantompower)
  • Maße: 1251 x 344 x112 (B x T x H in mm)
  • Gewicht: 9,8 kg
  • UVP: 1399 €
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