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10.03.2021

Music, Makers & Machines - Ein Streifzug durch die Geschichte der elektronischen Musik

Virtuelle & kostenlose Ausstellung ab 10. März 2021

Google Arts & Culture präsentiert mit 'Music, Makers & Machines' ab dem 10. März 2021 eine virtuelle und kostenlose Ausstellung, welche die Geschichte der elektronischen Musik in vielen Details erzählt.

Music, Makers & Machines erzählt die Geschichte der elektronischen Musik und bietet eine Kultur, die im Moment auf der Welt verschwunden ist. In Gestalt einer Art konservierenden Museums präsentiert Music, Makers & Machines alles, was mit dem Begriff 'elektronische Musik' ausgesprochen werden kann.

Dabei geht es um die Entwicklungshistorie elektronischer Musikinstrumente bis hin in die Clubszenen vergangener Tage und deren Entwicklung bis heute und noch viel mehr. Die virtuelle Ausstellung Music, Makers & Machines ist vom 10. März an online und kostenlos zu besuchen und zeigt die Geschichte der elektronischen Musik aus ihren Anfängen bis in die heutige Zeit.

Initiiert wurde die virtuelle Ausstellung von Google Arts & Culture, welche mit mehr als 13.000 Fotos und Videos, 3D-Animationen und bebilderten Multimediastrecken sowie erklärenden Texten Soundbeispielen und Tracks aufwartet. Eine Fundgrube an Wissen. Die gezeigten Exponate stammen dabei von leihgebenden Institutionen weltweit, darunter auch das Moogseum in Asheville/South Carolina USA, das sich dem Leben und Schaffen Dr. Robert Moogs widmet, der den ersten kommerziellen Synthesizer auf den Markt gebracht hat.

Die virtuelle Museums-Tour durch Music, Makers & Machines lässt sich frei gestalten und hier und da ertappt man sich festgesaugt in der Geschichte der elektronischen Musik, beim Anschauen von Fotos legendärer Original-Instrumente, beim Lauschen von Klangbeispielen, oder beim Betrachten von frei beweglichen 3D-Animationen berühmter Synthesizer, Grooveboxen oder Drum Machines.

Man trifft die Pioniere der elektronischen Musik, die ihrer Zeit schon damals weit voraus waren, wie Alan R. Pearlman, der mit seinen ARP-Synthesizern echte Legenden baute, Raymand Scott, der den polyphonen Sequenzer erfand, oder Daphne Oram, die Musik malte. Nur einen kurzen Klick entfernt besucht man die berühmten Studios dieser Welt und lässt sich durch ihre Geschichte inspirieren.

Nach informativen Trips durch Klänge und Historie findet man Abwechslung bei Musik von Videospielen und deren Geschichte, die von computererzeugten Blips und Boops bis hin zu vollständig orchestrierten Soundtracks reicht, oder man schaut sich die Entwicklung der Filmmusik an, deren Entwicklung von Der Kino-Orgel über das Orchester bis hin zum Computer reicht.

Später besucht man Clubs und informiert sich über die Entwicklung der Club-Kultur in aller Welt. Angefangen im Berlin der 1990er Jahre, weiter durch Londons verlorene und zurück durch die coolste Tür der Club-Geschichte.

Die virtuelle Ausstellung Music, Makers & Machines ist ein Muss für alle, die sich dem Thema elektronische Musik verschrieben haben. Von detaillierten Hintergrundinformationen der Vergangenheit bis in die Gegenwart zeigt die Ausstellung auf kurzweilige Weise all das, was man über Entwickler, Instrumente, Musikproduktion Club-Kultur und noch viel mehr wissen sollte. Sehr informativ und wirklich gut gemacht.

Music, Makers & Machines läuft ab dem 10. März 2021

Dieser Link bringt euch in die Music, Makers & Machines Ausstellung.

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