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Workshop
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19.08.2017

Die 10 besten Blues Solo Pattern

10 Blues Licks in Noten und Tabs

Blues Solo Improvisation lernen

Blues Pattern und Blues Licks bilden die Basis für eine amtliche Blues Solo-Improvisation. Wir haben zehn der besten Blues Solo-Pattern von Gitarristen-Legenden wie Chuck Berry, Robben Ford, Stevie Ray Vaughan, Joe Bonamassa und Mark Knopfler zusammengetragen und präsentieren sie euch in Noten und Tabulatur.

Und damit ihr das Ganze auch entspannt üben könnt, gibt es neben den Audios im Originaltempo immer auch eine SloMo-Version zum stressfreien Mitspielen. Die passenden Skalen und Griffbilder findet ihr übrigens in unserem Special "Die wichtigsten Blues-Scales" - als praktisches PDF zum Ausdrucken und Mitnehmen.

Apropos praktisch: Bevor wir ins Detail gehen, geben wir euch jetzt die Möglichkeit, alle in diesem Workshop vorgestellten Licks, in einem PDF herunter zu laden. So habt ihr die heißesten Blues-Pattern immer griffbereit!

Die 10 besten Blues Licks

Blues Lick 1 ist ein klassischer Penatonik/Blueslauf in der V. Lage, im Stile von Mark Knopfler. In der Phrasierung kann man sich sehr schön zu Nutze machen, dass die Blue Note im 8. Bund der G-Saite, aber auch im 4. Bund der B-Saite zu finden ist:

Chuck Berry lässt grüßen! Lick 2 vermischt die Bluesscale mit der Tonleiter A-Mixolydisch (was bei Bluesern oder auch bei bluesorientierten Playern wie z.B. Angus Young von AC/DC sehr verbreitet ist) und integriert noch einen Double-Stop auf der E- und B-Saite:

Lick 3 besteht aus einem Bluesscale-Lauf, gefolgt von einem Double-Stop-Klischee, das jeder Gitarrist beherrschen sollte. Die hohe E- Saite bleibt bei der Schlussphrase im 5. Bund gegriffen, während auf der B-Saite das D chromatisch über die Bluenote Eb zum E wandert:

Lick 4: Der Texas-Blueser Stevie Ray Vaughan hat uns in seiner viel zu kurzen Schaffenszeit einige heiße Licks hinterlassen. Hier ein Blues Pattern in gewohnter Stevie Ray-Manier:

Lick 5: Robben Ford zählt zu Recht zu den ganz großen Bluesgitarristen. Hier eine kurze Bluesphrase im Robben Ford-Stil. Auch ein alter Blueser-Trick: Ihr greift die Note A auf dem 5. Bund der hohen E-Saite und slidet dann auf der B-Saite in die gleiche Note A hinein:

Lick 6: Bendings gehören zu den ganz wichtigen Phrasierungselementen der Gitarre - hier ein ungewöhnlich großes Bending - nämlich eine große Terz:

Lick 7: Repeating Pattern jeglicher Art sind ebenfalls ein fester Bestandteil des Bluesspiels - hier ein Bluesrepeatinglick in der 13. Lage:

In Lick 8 begegnen euch Double Stops in Form von Sexten, die im Blues ohnehin sehr häufig anzutreffen sind. Diese Sexten entstammen der mixolydischen Tonleiter mit einer Prise Chromatik. Scott Henderson benutzt diese Bausteine sehr gerne beim Solieren:

Lick 9 bewegt sich ebenfalls im mixolydischen Modus und umspielt ein Aadd4 Arpeggio - ein Trick, der übrigens nicht nur im Blues sehr gut funktioniert:

Joe Bonamassa hat in seinem Spiel einige moderne Spieltechniken mit dem Blues gepaart. In Lick 10 finden wir eine Stretchpentatonik gemischt mit der Tonleiter A-Mixolydisch. Wenn ihr das Ganze nun mit einem aggressiven Picking paart, kommt ihr dem Original sehr nahe:

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