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Test
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03.02.2011

Denon DN-X600 Test

Kleiner Mann ganz groß?

Es ist noch gar nicht so lange her, da hatten wir den Denon DN-X1600 Clubmixer im Test, der für einige Begeisterung unter den Autoren sorgen konnte. Heute ist sein kleiner Bruder DN-X600 zu Gast in der Redaktion, seines Zeichens digitaler 32 Bit-Zweikanal-Mixer. Im Vergleich zu seinem großen Bruder sieht es so aus, als hätte der Hersteller ihm eine Schrumpfkur verpasst. Dennoch: Eine eigene Effektsektion, MIDI-Kompatibilität und nicht zu vergessen eine DVS-taugliche USB-Soundkarte hat er an Bord und kostet mit einer Preisempfehlung von runden 700 Euro etwa ein drittel weniger. Klar, mit nur zwei Kanalzügen fehlt ihm das Rüstzeug für das ganz große Clubkino. Er hat wohl auch primär mittelgroße Etablissements, Partybeschaller und anspruchsvolle Privatanwender im Visier, die auf der Suche nach einem Allrounder sind. Und das ist er, denn er bringt Platten, CDs, iPod, Laptop und externes Effektequipment gleichermaßen ins Spiel.

Er könnte also mitten ins Schwarze treffen, denn so richtig dicht besiedelt ist das preisliche Mittelfeld DVS-tauglicher Battlemixer in klassischem Layout nicht. Spontan fallen mir nur der Reloop IQ2 (UVP 499 Euro) und der Vestax PMC05ProIV (UVP1079 Euro) ein. Und dann ist da natürlich noch der Rane TTM57SL, der mit einer Empfehlung von 2192 Euro allerdings in eine völlig andere Dimension vorstößt. Was der Denon DN-X600 auf der Pfanne hat und wie es um das Preis-Leistungsverhältnis bestellt ist, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest.

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