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17.05.2019

Behringer und der Yamaha CS80: Ja, er heißt DS-80! Zweite Bilderserie!

Ein simples und einfaches „And then this showed up… Uli“ erscheint gerade auf der Facebook-Page von Behringer mit zwei Bildern eines Yamaha CS80, dem großen und teuren und sehr sehr schweren Poly-Synthesizer, dessen Netzteil bereits ein Monster von Klotz ist. 

Update 2

Heute ist ein neuer Entwurf ins Netz gegangen, gepostet von Uli Behringer persönlich. Dort sieht man, dass die beiden Klappen mit den vielen Potts für die „Speicherung“ zweier Sounds verschwunden sind und die gesamte Bedienung, die im Original unten angeordnet ist mit LFO und Ringmodulation nun nach rechts gewandert ist und die Speicher dafür ebenfalls, alles hat mehr Platz und der Entwurf erscheint realistischer, sinnvoller und mit Sicherheit auch günstiger, da die Massen an Potis nicht mehr da sind. Und so sieht er nun aus:

Behringer DS80 Version 2

Behringer DS80 Version 2

Behringer DS80 Version 2

Behringer DS80 Version 2

Update:

Ja, jetzt ist es offiziell! Behringer hat bekannt gegeben, dass der Synthesizer in Arbeit ist. DS-80 soll er heißen und jetzt gibt es die ersten Designs zu sehen. Laut Behringers Facebook-Seite handelt es sich aber nur um Design-Studien. Als nächstes will das Unternehmen sehen, wie diese bei dem Publikum ankommen und dann entscheiden, wie es weitergeht.

Erst kürzlich ging im Yamaha-Forum ein Gerücht seitens der Yamaha-Leute um, dass man sich für eine Art neue Version des CS80 interessiere. Das wäre in analoger Form in der bisherigen Version allerdings eher unsinnig und würde dem Geist der Firma eher nicht entsprechen. Eher wäre eine digitale neue und komplett andere Version denkbar, die den Sound dennoch mitnehmen kann oder sinngemäß ähnlich sein kann, da die Herstellung des Originals kaum jemand bezahlen könnte. Allerdings kann Yamaha auch teuer – das haben wie mit dem VP-1 bewiesen.

Gekauft ist nicht gebaut?!

Ob der Kauf oder der Hinweis auf „irgendwie bei uns in der Firma“ nicht immer etwas bedeutet, zeigen die Ablenker TB-303 oder TR-606, Jupiter-6 und jetzt der CS80. Diese wurden alle mal als Screenshot dort gezeigt. Es ist nur sehr viel wahrscheinlicher, dass eine Firma wie Behringer den CS80 clonen könnte in einer Desktop-Version, so wie Deckards Dream. Dieser bedenkt allerdings nicht einen der wichtigen Highlights des Instruments, den polyphonen Aftertouch. Ein CS80 wäre auch heute nicht billig, aber vielleicht könnte Behringer ja das alte Ensoniq-Patent verwenden oder etwas ähnliches machen? Die halten nämlich noch immer die Rechte an dieser Tastatur in „alter“ Bauform, während Keith McMillen und CME mit dem Xkey auch polyphonen Druck versteht, ebenso wie Push und Launchpad Pro und andere.

Die Anderen

Die Liste der Clone-Wünsche ist lang und da der K20 (MS20) bereits als Bild auftauchte, müssen wir davon ausgehen, dass die Leak-Liste durchaus real werden könnte. In dieser kam der CS80 nicht vor, generell waren es weniger polyphone Synthesizer. Außerdem basiert der CS80 nicht auf CEMs oder SSMs, die Behringer als Cool Audio herstellt. Es wäre in jeder Hinsicht eine sehr krasse Idee und billig auch nicht, dennoch ist sie nicht total unwahrscheinlich – weil Behringer sich als Aufgabe vorgenommen hat, Klassiker für alle billig anbieten zu können. Egal ob der Original-Hersteller oder ein anderer diese noch oder wieder baut (Korg, Roland und andere sind hier betroffen – wobei Roland im Minimoog-Cloning auch bereits gewildert hat).

Skepsis ist angesagt, denn einen Jupiter-8 haben wir von Behringer auch noch nicht gesehen, auch nicht in der Liste oder sonst irgendwo.

Weitere Information

Behringers Facebook-Account gibt immer Gerüchte und Nebeninformationen, die weit aktueller sind als die Website.

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