Gitarre
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20.03.2021

15-Sekunden-Tribut für Eddie Van Halen bei der Grammy-Verleihung

Es gab viel Kritik

Am 14. März fand die diesjährige Grammy-Verleihung statt. In einem Teil der Zeremonie wurde der Künstler gedacht, die 2020 und 2021 verstorben sind - darunter auch E-Gitarren-Legende Eddie Van Halen. Jedoch fiel der Tribut extrem kurz aus, was zu reichlich Kopfschütteln führte.

Am 6. Oktober 2020 verstarb Eddie Van Halen im Alter von 65 Jahren an Krebs. Dem Gitarristen, der das Two-Hand-Tapping popularisiert hatte, wurde im "In Memoriam"-Segment der diesjährigen Grammy-Zeremonie ein Beitrag zuteil.

Während es für Künstler wie Mary Wilson, Bonnie Pointer und Little Richard eine ganze Performance gab, erhielt Van Halen jedoch nur einen 15-sekündigen Clip - weit weniger als sich die meisten für einen angemessenen Tribut gewünscht hätten. Zu sehen war ein Ausschnitt einer Live-Performance zu seinem bekannten Instrumental-Stück "Eruption".

Kritische Stimmen

Mehrere Stimmen erhoben sich im Anschluss an die Veranstaltung, wie beispielsweise die von Fozzy-Sänger Chris Jericho und Living Colour-Gitarrist Vernon Reid. Der ehemalige Van Halen-Sänger Gary Cherone schrieb zudem über Twitter, dass jemand, der so viel Einfluss auf ein Genre und mehrere Generationen von Musikern gehabt hat, doch weit mehr verdiene.

Eddie Van Halens Sohn Wolfgang Van Halen äußerte sich ebenfalls zu dem zu kurz geratenen Tribut. Er erklärte in einem Post, dass er zuvor gefragt worden war, ob er "Eruption" live bei den Grammys spielen würde. Er sagte jedoch ab, weil seiner Meinung nach niemand anders als sein Vater diesem Solo gerecht werden könnte.

Van Halen Eruption Guitar Solo

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