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Die besten Gitarren-Soli – Van Halen – Jump – Workshop

Van Halens Jump galt im Jahre 1983 als ein Skandal in der Gitarristenszene: Eddie Van Halen spielt Keyboard, unerhört! Dennoch ist dieser Song Van Halens erfolgreichster Hit und zeigt trotz seiner eher einfach gehaltenen Harmonien einen unfassbar flexiblen Musiker, der sowohl das Gitarren- als auch das Keyboardsolo zum besten gibt. Releast wurde der Song ein Jahr später auf der Platte 1984, die auch für eine lange Zeit die letzte Zusammenarbeit mit dem extravaganten Leadsänger David Lee Roth markieren sollte.

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Eddie Van Halen spielte in dieser Phase zwar noch seine eigenen selbstgebauten Gitarren, erhielt aber auch ein Kramer-Endorsement. Im Video zu Jump ist Eddie mit einem Frankenstein Strat-Modell mit Kramer-Ahornhals, Floyd-Rose-Tremolo, einem Humbucker in der Stegposition sowie einem Singlecoil am Hals zu sehen. Ob diese Gitarre auch bei der Aufnahme zu hören ist, bleibt allerdings fragwürdig, denn auch Flying Vs, Ripley-Gitarren und andere Modelle kamen auf 1984 zum Einsatz. Als Amp benutzte er in dieser Periode seinen alten Marshall Plexi über eine 4×12″ Marshall-Box.

Jump bewegt sich in der Tonart C-Dur und lediglich das Solo moduliert einen Halbton nach oben, sprich nach Db-Dur. Eddie Van Halen hat seine Gitarre einen Halbton tiefer gestimmt hat, daher ist anzunehmen, dass er dieses Solo auch in D-Dur gedacht hat. Da jedoch in den meisten Fällen das Stück in der Originaltonart gespielt wird und ich davon ausgehe, dass die meisten Gitarristen im Standard-Tuning spielen, habe ich das Solo in Db notiert. Korrekt wäre jedoch eigentlich, das Solo einen Halbton höher und dann mit Eb-Tuning zu spielen.
Lasst euch von der stellenweise seltsamen Rhythmik nicht verwirren, denn Eddie hat natürlich nicht in Septolen oder Quintolen gedacht, sondern vielmehr den Lauf passend in den Takt gequetscht, um wieder auf der schweren Zählzeit des Folgetaktes zu landen.

Audio Samples
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Jump Solo – Original Jump Solo – Playback

Um Eddies Sound einzufangen bietet es sich an, ein puristisches Setup zu fahren, da der Sound auf 1984 eher trocken ist und ihr außer einem Hauch Raumklang lediglich einen britischen Röhrenzerrsound benötigt und eine Gitarre mit vorzugsweise einem Humbucker in der Stegposition. Da Eddies Amps oft mit einem Hauch mehr Gain daherkommen, könnt ihr gerne einen Overdrive zum Anblasen davorsetzen.
Hier findet ihr ein typisches Setting:

Soundvorschlag mit UA Plugin
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Und nun viel Spaß mit dem Jump-Solo!

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von Haiko Heinz

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