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EBS Dynaverb Studio Edition Test

Praxis

Eine willkommene Neuerung der Studio Edition-Pedale ist der Wechsel vom mechanischen Bypass-Fußtaster zu einer Relais-Schaltung. Weil jetzt die Relais-Schaltung das Umschalten des Audiosignals übernimmt, kann ein Soft Touch-Taster verwendet werden, der sich sehr leicht und angenehm bedienen lässt und keine lästigen Knackgeräusche erzeugt: ein wirklich sinnvolles Update, wie ich finde!

Kaum zu glauben: EBS steht schon seit fast 30 Jahren für hochwertiges Bassequipment!

Auch klanglich überzeugt mich das Dynaverb der neuesten Generation auf ganzer Linie. Die Berechnung der Hallräume übernimmt in dem kompakten Pedal ein digitaler 24-Bit-Prozessor, der leistungsstark genug ist, um sehr sauber klingende Hallfahnen zu erzeugen. Dementsprechend höre ich bei keiner Einstellung Artefakte oder unklare Frequenzbereiche; alle Halls und Räume klingen super transparent und besitzen dennoch einen organischen und warmen Charakter. Die Auswahl an Hallräumen ist absolut ausreichend und durch die unzähligen Klangvariationen, die mit dem Tone-Regler möglich sind, kann der entsprechende Effektsound im Handumdrehen an die eigene Klangvorstellung angepasst werden. Mit dem Filter lässt sich der Charakter der Räume wirklich sehr effektiv formen. Ganz aufgedreht erhält man einen sehr luftigen und reichhaltigen Höhenbereich, das Dynaverb klingt dann wie ein sehr kostspieliger, digitaler Studioreverb. Wenn man den Toneregler gegen den Uhrzeigersinn dreht, wird der Sound wärmer und realistischer, die verschiedenen Hallprogramme klingen dann eher wie echte Räume mit verschiedenen Atmosphären. Sehr positiv fällt außerdem auf, dass das Pedal die verschiedensten Frequenzbereiche gleichermaßen souverän verarbeitet. Egal, ob man das Pedal mit ultrafetten Basssounds oder schlanken und höhenreichen Solosounds füttert: das Resultat ist immer erstklassig und das Dynaverb klingt nie verwaschen, künstlich oder undifferenziert. Auch scheint mir, dass alle Programme mit einem ordentlichen Pre-Delay versehen wurden, denn der “Attack” des Tones bleibt bei jeder Einstellung klar und deutlich hörbar und wird nicht vom Hall verschluckt. Toll!

Audio Samples
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Hall A – Reverb 1 Uhr, Tone 12 Uhr Classic Plate – Reverb 10 Uhr, Tone 14 Uhr Large Room – Reverb 1 Uhr, Tone auf Rechtsanschlag
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