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Biréli Lagrène und Allstar-Bigband ehren Jaco Pastorius

Biréli Lagrène am bundlosen Fender Jazz Bass mit 17köpfiger Bigband im Rücken? Das klingt schon mal vielversprechend! Und dann noch ein ganzer Abend voll mit den wunderbaren Hits von Jaco Pastorius? Spätestens hier wird jeder echte Musikfan aufmerksam! Am 19. Juli gab der große Multiinstrumentalist Biréli Lagrène mit der erstklassigen “Multiquarium”-Bigband ein Konzert zu Ehren des verstorbenen Bassgenies: “Remember Jaco”. In dem hier verlinkten Video-Zusammenschnitt des Abends könnt ihr euch in 13 extrem kurzweiligen Minuten einen Eindruck von diesem Extraklasse-Gig machen!

Screenshot aus dem unten verlinkten Video (Bildquelle: https://www.youtube.com/watch?v=dCzaFLhllD8)
Screenshot aus dem unten verlinkten Video (Bildquelle: https://www.youtube.com/watch?v=dCzaFLhllD8)


Dass den Sinto-Musiker Biréli Lagrène und die 1987 verstorbene Basslegende Jaco Pastorius eine besondere musikalische Beziehung verband, ist in der Szene kein Geheimnis. Die zwei Ausnahmetalente traten 1986 gemeinsam in Europa auf und schafften es auf dieser Tournee, sich ein ums andere Mal zu neuen musikalischen Höchstleistungen anzuspornen.
Biréli Lagrène ist zwar in erster Linie als Gitarrist bekannt, gehört aber ohne Frage auch als Bassist zu den ganz großen Playern der Szene. Dabei ist er tief in der stilistischen Tradition von Pastorius verwurzelt, hat dessen Personalstil eingehend studiert und bedient bewusst die klanglichen Ideale des großen Innovators des E-Basses.
Das “Remember Jaco”-Konzert fand im Rahmen des “Festival de Jazz” am 19 Juli diesen Jahres im französischen Juan-des-Pins (malerisch zwischen Cannes und Nizza an der Côte d’Azur gelegen) statt. Biréli spielte an diesem Abend einen bundlosen Squier (by Fender) Jazz Bass über eine potente Markbass-Bassanlage – und brillierte darauf, dass Jaco himself ohne Frage seine helle Freude gehabt hätte.
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Natürlich fanden sich zahlreiche Pastorius-Kompositionen und -Adaptionen in der Setlist, darunter “Teen Town”, “Continuum”, “The Chicken” (im Original geschrieben von Pee Wee Ellis) oder “Liberty City”.
Wer ungeduldig ist und sich nur kurz von Lagrènes beeindruckender Technik blenden lassen möchte, der spule vor bis zu seinem unglaublichen Basssolo ab Minute 8:03. Es lohnt sich aber durchaus, die knappe Viertelstunde in voller Länge zu investieren!
Und nun viel Spaß mit unserem Video-Fundstück der Woche!
>>>Noch nicht genug? In diesem bonedo-Feature könnt ihr noch mehr von Biréli Lagrène am Bass hören!>>>

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von Lars Lehmann

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Tolles Zeitzeugnis: Jaco Pastorius spielt Jimi Hendrix (1986)

Bass / Feature

In diesem selten gesehenen Live-Mitschnitt von 1986 zitiert die Basslegende Jaco Pastorius "Purple Haze" und verwebt den Hendrix-Klassiker mit seinem unverwechselbaren Stil!

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Dass der legendäre Jaco Pastorius (1951 - 1987) in seinen Basssoli gerne den nicht minder genialen Jimi Hendrix zitierte, ist kein Geheimnis. Bruchstücke von Hendrix-Songs wie "Third Stone From The Sun" hatten stets einen Platz in den ausschweifenden Soli des wohl größten Innovators des elektrischen Basses. In diesem Video von 1986 seht ihr, wie Pastorius Teile des Klassikers "Purple Haze" mit seinem eigenen unverwechselbaren Stil verwebt!

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Schon klar, niemand klingt wie Jaco Pastorius! Aber mit überschaubaren Mitteln kann man häufig dem Sound seines Idols schon recht nahekommen. Wie, das erfahrt ihr in diesem Bass-Workshop aus der Feder von Thomas Meinlschmidt!

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Ich weiß, ich weiß: Natürlich klingt niemand wie Jaco Pastorius - außer Jaco Pastorius himself! Natürlich hat der Basssound eines jeden Musikers nicht nur mit dem verwendeten Equipment oder den präferierten EQ-Einstellungen zu tun, sondern zu einem großen Teil mit seiner individuellen Spielweise und einzigartigen Persönlichkeit zu tun. Dennoch: Mit überschaubaren Mitteln kann man häufig dem Sound seines Idols schon recht nahekommen. Bei dem legendären Jaco Pastorius könnte man auch allgemein von einem knackigen, drahtigen Fingerstyle-Sound sprechen, der sich auch für solistische Passagen und/oder Akkorde und Flagoletts bestens eignet. Und genau dieses klangliche Klischee ist heute unser erklärtes Ziel! Bricht man den Sound abseits der abstrakten Begriffe wie "Feeling" oder ähnlichem auf konkrete Faktoren herunter, läuft es eigentlich auf drei große Punkte hinaus: Musikalische Aspekte (Phrasierung, Tonmaterial, Rhythmik ...), Spieltechnik und Equipment. Mit den letzten beiden wollen wir in diesem Workshop versuchen, einen ähnlichen Sound wie den des "world's greatest bass player" (Jaco P. über Jaco P.) zu erreichen.

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