Anzeige

Audiovergleich – 6 Overdrive Klassiker und ihre Sounds

In diesem Audiovergleich nehmen wir sechs Overdrive-Effektpedale genauer unter die Lupe, und neben Overdrive-Klassikern wie dem Boss OD-1 oder dem Ibanez Tube Screamer, die seit Jahrzehnten erhältlich sind, haben wir auch Kandidaten an Bord genommen, die im Vergleich dazu noch nicht so lange auf dem Markt sind, aber doch schon einen gewissen Kultstatus erreicht haben. In diese Kategorie gehören beispielsweise der Fulltone OCD und der Hermida Zendrive, zwei Neu-Klassiker, die man auch häufig in Amp Modelern oder Plug-Ins findet.

vergleich-overdrive-pedale-klassiker-classic-comparison


In diesem Workshop soll es aber um die Originale gehen, die wir euch vorstellen wollen, wie sie klingen, was man mit ihnen anstellen kann und für welche Styles und Sounds sie am besten zu gebrauchen sind. Dabei werden wir den Einsatz mit Singlecoil- und Humbucker-Gitarren beleuchten, außerdem wird die dynamische Ansprache und die Tauglichkeit als Boost-Pedal vor einem bereits verzerrten Amp getestet.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die Kandidaten

Boss OD-1

Der OD-1 von Boss kam 1977 auf den Markt und er gilt prinzipiell als eines der ersten Overdrive-Pedale überhaupt, die diesem Namen auch tatsächlich gerecht werden. Denn der OD-1 produziert die typische Übersteuerung (Overdrive) eines Röhrenverstärkers im Gegensatz zu den damals erhältlichen Fuzz- und Distortion-Pedalen. Weitere Informationen zum OD-1 und seinen Nachfolgemodellen findet ihr in unserer Liebeserklärung an den Boss Overdrive.

Ibanez TS808

Der Ibanez Tubescreamer ist eines der meistkopierten Overdrive-Pedale und der Klassiker schlechthin. Zwei Jahre nach dem Erscheinen des OD-1 kam 1979 der erste Ibanez Tubescreamer unter der Bezeichnung TS808 auf den Markt. Auch hier gibt es verschiedene Modelle und auch Modellbezeichnungen, und wenn ihr detaillierte Infos zum Tubescreamer haben möchtet, kann ich euch auch hier unsere Liebeserklärung an den Tubescreamer ans Herz legen.

Nobels ODR-1

Der ODR-1 vom deutschen Hersteller Nobels kam in den 1990er Jahren auf den Markt und lehnt sich ganz grob am Tubescreamer an. Das Pedal war (und ist) preislich wesentlich günstiger als das Vorbild und mauserte sich im Laufe der Zeit zu mehr als nur einem Geheimtipp, nachdem einige Studiogitarristen in Nashville den “Green German Overdrive” einsetzten. Auch Studiolegende Tim Pierce ist absolut überzeugter User des Nobels Overdrive. Die älteren Modelle werden mittlerweile für Preise um die 300 Dollar aufwärts gehandelt, das aktuelle Pedal ist für knapp 90 Euro zu haben und liefert im Vergleich zu den älteren Ausführungen einen etwas höheren Zerrgrad. Charakteristisch ist auch, dass beim ODR-1 kein reiner Tonregler in Form einer Höhenblende im Einsatz ist, sondern dass hier eine Doppelfilterschaltung mit dem Spectrum-Poti geregelt werden kann. Neben den Höhen werden auch die tiefen Mitten beeinflusst, bei 12 Uhr ist neutrales Setting angesagt, dreht man auf, werden Höhen und tiefe Mitten angehoben, dreht man zurück, werden beide abgesenkt. Für die Audiobeispiele ist ein aktuelles Modell im Einsatz.

Boss BD-2

Neben dem OD-1 und DS-1 (Distortion) ist der BD-2, auch als Blues Driver bekannt, ein weiteres sehr beliebtes Pedal aus dem Hause Boss, das auch viele Modeling-Effekthersteller analysierten und in digitaler Form in ihre Gerätschaften integrierten. Nachdem Anfang der 1990er Jahre der Blues wieder populärer wurde, brachte Boss den Blues Driver 1995 auf den Markt. Das Pedal ist selbstverständlich kein Gain-Monster, sondern recht vielseitig aufgestellt, liefert eine solide dynamische Ansprache und eignet sich deshalb nicht nur für Bluessounds. Robert Keeley hat zudem mit seinen Modifikationen noch für ein weiteres Upgrade des Pedals und mehr Popularität gesorgt. Das mündete dann in Keeleys Katana Blues Drive, während Boss mit dem Waza Blues Driver diese Mods auch in gewisser Art und Weise integriert. Wir haben für die Aufnahmen einen “normalen” BD-2 ohne Modifikationen benutzt.

Fulltone OCD

Mike Fuller schuf mit dem Fulltone OCD einen sehr beliebten Overdrive, der 1991 auf den Markt kam und mit einem sehr guten Reaktionsverhalten auf die Arbeit an der Gitarre ausgestattet ist. Der Obsessive Compulsive Drive sorgt für einen natürlichen Overdrive mit ausreichend Headroom und ist auf vielen Boards der Pros zu finden. Der OCD hat zusätzlich zur klassischen Regler-Dreierkette noch einen High Peak/Low Peak-Schalter, mit dem etwas Einfluss auf den Frequenzgang genommen werden kann. Im Laufe der Zeit wurden immer mal wieder ein paar kleine Upgrades und Veränderungen vorgenommen, die in Pedal-Fachkreisen als Version 1.0 bis 1.7 bezeichnet werden. Im Juni 2017 brachte Mike Fuller dann die Version 2.0 auf den Markt, die laut Hersteller etwas kräftiger in den Bässen tönt. Dieses aktuelle Modell ist auch in den Audiobeispielen zu hören.

Hermida Zendrive

Noch ein moderner Klassiker ist der Zendrive, entwickelt von Alfonso Hermida, der völlig fasziniert von Robben Fords dynamischem Gitarrensound auf der Aufnahme von Golden Slumbers (Beatles Cover) war. Ohne zu wissen, dass Ford dafür den heiligen Dumble-Amp benutzt hatte, setze sich Hermida in sein Labor und tüftelte an der Schaltung für ein Pedal, das diese Gainstruktur und dynamische Ansprache liefern kann. Das Ergebnis war das Mosferatu Pedal, das 2003 herauskam. Auch Robben Ford erhielt ein Exemplar, meldete aber zurück, dass er eines mit weniger Gain bevorzugen würde. Nach diversen Extrarunden im Labor war das Zendrive geboren, das dem Meister auch sehr gut gefiel, sodass er seither manchmal seinen Dumble zuhause lässt und das Zendrive über einen Fender Twin spielt.

Frequenzgang – Soundveränderung beim Einschalten des Pedals

Zu Beginn starten wir einen kleinen Test, der zeigen soll, wie sich die sechs Overdrive-Pedale im Frequenzgang verhalten und wie stark sie das Signal im Vergleich zum Sound des unverzerrten Amps färben, sobald sie aktiviert werden. Im Einsatz ist hier wieder der Sovtek MIG-50 mit einer Marshall 4×12 Box, die mit einem Neumann TLM-103 abgenommen wird. Im ersten Audiobeispiel hört ihr den unverzerrten Amp, danach folgen die einzelnen Overdrive-Pedale. Die Pedale habe ich auf eine leichte Verzerrung justiert und die Klangregelung in neutraler Einstellung belassen.

Audio Samples
0:00
Ampsound ohne Overdrive Pedal Boss OD-1 Ibanez TS808 Nobels ODR-1 Boss BD-2 Fulltone OCD Hermida Zendrive

Minimaler und maximaler Zerrgrad

Die nächste Frage ist natürlich: Wie weit kann gezerrt werden? Ein wichtiger Parameter, den man immer bei der Wahl des Pedals berücksichtigen sollte. Hier sind die Kandidaten, einmal mit minimalem und dann mit maximalem Zerrgrad.

Audio Samples
0:00
Boss OD-1: Minimaler & maximaler Zerrgrad Ibanez TS808: Minimaler & maximaler Zerrgrad Nobels ODR-1: Minimaler & maximaler Zerrgrad Boss BD-2: Minimaler & maximaler Zerrgrad Fulltone OCD: Minimaler & maximaler Zerrgrad Hermida Zendrive: Minimaler & maximaler Zerrgrad

Dynamische Ansprache & Reaktion auf das Volume-Poti an der Gitarre

Eine sehr wichtige Angelegenheit bei Overdrive-Pedalen, die den Sound eines übersteuerten Röhrenverstärkers erzeugen sollen, ist das dynamische Verhalten, und zwar die Reaktion auf den unterschiedlich starken Anschlag und die Einstellung des Volume-Potis an der Gitarre. Optimal ist es, wenn der Zerrgrad bei leichtem Anschlag und heruntergeregeltem Volume-Poti entsprechend weit zurückgeht. Ich habe bei den Beispielen zuerst hart mit dem Pick, dann leicht mit den Fingern angeschlagen. In der dritten Runde wurde das Volume-Poti an der Gitarre von 10 auf 6 zurückgenommen.

Audio Samples
0:00
Boss OD-1: Reaktion auf Anschlagsdynamik & Volume Poti an der Gitarre Ibanez TS808: Reaktion auf Anschlagsdynamik & Volume Poti an der Gitarre Nobels ODR-1: Reaktion auf Anschlagsdynamik & Volume Poti an der Gitarre Boss BD-2: Reaktion auf Anschlagsdynamik & Volume Poti an der Gitarre Fulltone OCD: Reaktion auf Anschlagsdynamik & Volume Poti an der Gitarre Hermida Zendrive: Reaktion auf Anschlagsdynamik & Volume Poti an der Gitarre

Clean Amp – Sweetspots

Jetzt kommen die Schokoladeneinstellungen mit einem unverzerrten Amp. Ich habe dabei jeweils ein Beispiel mit einer Singlecoil- und eines mit einer Humbucker-Gitarre aufgenommen. Natürlich ist das nur eine kleine Auswahl und die ist auf keinen Fall neutral, sondern nach meinem Geschmack und meinen Vorlieben zusammengestellt. Natürlich ginge auch noch mehr, aber das würde den Rahmen des Artikels sprengen.

Audio Samples
0:00
Boss OD-1 (Telecaster) Boss OD-1 (Les Paul) Ibanez TS808 (Stratocaster) Ibanez TS808 (Les Paul) Nobels ODR-1 (Jaguar P90) Nobels ODR-1 (SG) Boss BD-2 (Telecaster) Boss BD-2 (Starplayer TV) Fulltone OCD (Stratocaster) Fulltone OCD (Les Paul) Hermida Zendrive (Stratocaster) Hermida Zendrive (Les Paul)

Crunch Amp – Boost

Overdrive-Pedale werden gerne als Booster verwendet. Für die Audiobeispiele habe ich mich dazu entschieden, keinen angezerrten Amp zu nehmen, sondern unsere Kandidaten ein weiteres Overdrive-Pedal anblasen zu lassen. Vor dieses, einen Okko Diablo, habe ich nacheinander unsere sechs Versuchspedale geschaltet. Viele Gitarristen arbeiten mittlerweile mit solchen Stacked-Overdrives, weshalb ich auch diese Variante bevorzugt habe. Den Basis-Overdrive-Sound des Okko Diablo hört ihr immer zu Beginn des Audiobeispiels, dann kommt das entsprechende Pedal hinzu.

Audio Samples
0:00
Boss OD-1: Eingesetzt als Booster vor einem Overdrive-Pedal Ibanez TS808: Eingesetzt als Booster vor einem Overdrive-Pedal Nobels ODR-1: Eingesetzt als Booster vor einem Overdrive-Pedal Boss BD-2: Eingesetzt als Booster vor einem Overdrive-Pedal Fulltone OCD: Eingesetzt als Booster vor einem Overdrive-Pedal Hermida Zendrive: Eingesetzt als Booster vor einem Overdrive-Pedal

Fazit

Die Pedale sind allesamt Klassiker – aber man muss sie zu bedienen wissen, denn diese Overdrives sind keine Multifunktions-Werkzeuge, sondern haben Charakter und ihre klaren Schokoladenseiten, die man kennen sollte. Sie färben im Frequenzgang, das eine mehr, das andere weniger, und das heißt, dass man sie gezielt einsetzen muss, will man ihr Potenzial ausschöpfen.
Der Tube Screamer harmoniert am besten mit einem bereits angezerrten Amp, wie der ODR-1, allerdings verträgt der sich für mein Empfinden nicht mit allen Verstärkern. Auf jeden Fall ist er eine sehr gute (und günstige) Wahl, um einem digitalen Amp-Modeler noch etwas analogen Dreck mit auf den Weg zu geben. Dabei sollte man sehr sparsam mit dem Gain-Regler umgehen.
Der Blues Driver kann mehr als nur Blues, klingt etwas scharf in den Höhen, ist damit aber perfekt für dynamische Crunchsounds mit einer etwas fülliger klingenden Gitarre geeignet, die sich dadurch auch etwas schlanker präsentieren kann.
Mit dem OD-1 kann man angezerrte Amps oder Overdrive-Pedale ordentlich anblasen und singen lassen, das Ganze mit einem erstaunlich geringen Nebengeräuschverhalten. Die neueren Modelle Fulltone OCD und Hermida Zendrive bestechen durch einen sehr transparenten und charaktervollen Klang. Der OCD hat einen eher rotzigen Stil, während der Zendrive sehr fein und seidig klingt, dabei hohe Gain-Settings vertragen kann und immer dynamisch und klar bleibt.

Verwandte Artikel

Hot or Not
?
vergleich-overdrive-pedale-klassiker-classic-comparison Bild

Wie heiß findest Du diesen Artikel?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Thomas Dill

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht

Audiovergleich - Nobels ODR-1 vs. Wampler Belle Overdrive

Gitarre / Feature

Die beiden Overdrive-Pedale Nobels ODR-1 und Wampler Belle Overdrive gehören zu den sogenannten transparenten Overdrives und stellen sich dem Vergleich.

Audiovergleich - Nobels ODR-1 vs. Wampler Belle Overdrive Artikelbild

In unserem heutigen Audiovergleich geht es mit dem Nobels ODR-1 und dem Wampler Belle Overdrive um zwei Pedale, die in die Kategorie der transparenten Overdrives fallen und daher vor allem in Kombination mit hochwertigen Amps und Gitarren ihre Trümpfe voll ausspielen können. 

Audiovergleich - 7 Tremolo - Pedale unter 100 Euro im direkten Vergleich

Gitarre / Feature

Der Tremolo-Effekt gehört inzwischen wieder zu den Standardpedalen im Board. Wir haben uns 7 Tremolo-Pedale in der Preisklasse unter 100 Euro genauer angehört.

Audiovergleich - 7 Tremolo - Pedale unter 100 Euro im direkten Vergleich Artikelbild

Das Tremolo gehört zu den ganz frühen Gitarreneffekten, ursprünglich allerdings nicht in Pedalform, sondern fest im Gitarrenverstärker eingebaut. Allen voran war der Effekt in den Amps der amerikanischen Traditionsmarke Fender anzutreffen, doch auch Vox und selbst Marshall wussten ihn für sich nutzbar zu machen. Verwunderlich ist das nicht, denn der charakteristische Sound steht für den prägenden Sound der 50er und 60er Jahre, und damit für Rock'n'Roll und Surf Music.

Audiovergleich - IK Multimedia Amplitube X-Drive vs. Original-Pedale

Gitarre / Feature

Mit dem IK Multimedia Amplitube X-Drive haben es die Zerrklassiker aus der Software jetzt in ein echtes Pedal geschafft, das heute gegen die Originale antritt.

Audiovergleich - IK Multimedia Amplitube X-Drive vs. Original-Pedale Artikelbild

Der italienische Hersteller IK Multimedia, bekannt für die Amplitube Software für PC und Mac, hat sein Sortiment erweitert und ist nun auch ins Hardware-Geschäft eingestiegen. Seine X-Gear Serie enthält vier Effektpedale für Gitarre, die sich jeweils einem speziellen Thema widmen: X-Drive (Overdrive, Distortion, Fuzz), X-Space (Reverb), X-Time (Delay) und X-Vibe (Modulation).

Audiovergleich - 7 Phaser-Pedale unter 100 Euro

Gitarre / Feature

Sieben Phaser-Pedale unter 100 Euro stellen sich heute in unserem Audiovergleich, vom ikonischen Phase 90 oder Small Stone bis zum extrem preiswerten Klon.

Audiovergleich - 7 Phaser-Pedale unter 100 Euro Artikelbild

Der Phaser oder Phase-Shifter zählt zu den ersten Pedaleffekten für Gitarristen. Wie häufig liegt auch für diesen Sound die Wurzel in der Studioszene, wo in den frühen 60er-Jahren das Wort "Flanging" und "Phasing" noch synonym benutzt wurde. "Flanging" entstand ursprünglich dadurch, dass man identische Signale parallel auf zwei Bandmaschinen ablaufen ließ und eine davon immer wieder mit den Fingern etwas abbremste. Die so entstehenden Laufzeit- und Tonhöhenunterschiede sorgen durch die Überlagerung der beiden Signale für den typischen Flanging-Effekt. Bei elektronischen Flangern wird das Originalsignal ebenfalls in zwei Wege aufgesplittet und einer davon wird entsprechend verzögert.Das geschieht auch beim Phaser und auch dort bleibt ein Signalanteil unverändert. Allerdings durchläuft der zweite einige Allpassfilter, die manche Frequenzen ungehindert passieren lassen, andere hingegen verändern. Mischt man das veränderte Signal nun mit dem trockenen, entstehen periodische Auslöschungen und Anhebungen im Frequenzgang, was im charakteristischen Phasersound mündet.Einer der frühen Phaser-Effekte ist 1967 auf dem Small Faces Song "Itchykoo Park" zu hören und nur vier Jahre später entwickelte Eventide den "Instant Phaser", eine 19" Einheit, die z. B. auf den Drums vom Led Zeppelin-Klassiker "Kashmir"

Bonedo YouTube
  • Walrus Audio Eons (Five-State Fuzz) - Sound Demo (no talking)
  • Guild Starfire I-12 CR - Sound Demo (no talking)
  • MXR Duke of Tone - Sound Demo (no talking)