Tamas Star Reserve-Linie erfreut sich weiterhin großer Popularität. Die in der japanischen Fabrik in kleiner Stückzahl gebauten Snaredrums richten sich an anspruchsvolle Spieler und Sammler. Für dieses Jahr wurde ein limitiertes Modell aus afrikanischem Mahagoni vorgestellt, das wir im Folgenden genauer beleuchten.

- sehr gute Verarbeitung
- crispe Ansprache
- hoher Stimmumfang und Dynamik
- edle Optik
- keins
Dieser Testkandidat ist kein regulärer Neuzugang, sondern eine limitierte Auflage. Über die genaue Stückzahl der G-Mahogany Snare schweigt man sich bei Tama aus, es ist aber davon auszugehen, dass die Snare nur dieses Jahr erhältlich sein wird.
Der Kessel im Detail
Die 14“ x 6,5“ G-Mahogany hat einen recht breiten Kessel mit stattlichen neun Millimetern Wandstärke. Dieser teilt sich auf insgesamt 11 Lagen plus einer Außenlage Tineo-Furnier auf. Die Außenseite ist, wie bei fast allen Star Reserve Holz-Snaredrums, mit einer mittig umlaufenden Intarsie verziert. Der seidenmatt lackierte Kessel ist nicht nur außen sehr ansprechend verarbeitet, auch unter der Haube gibt es eine perfekt geschnittene, von außen leicht verrundete Gratung zu entdecken. Auf dem rötlichen, etwas spröden Mahagoniholz klebt der Star-Sticker inklusive Seriennummer mit der Unterschrift des Chefbauers.
Bei der Hardware geht es ebenfalls in die Vollen
In Stimmung gehalten wird die Trommel von 20 Einzelböckchen aus verchromtem Messing mit flexiblen Gewindehülsen. Die Anzahl ist insofern interessant, als die meisten der Star Reserve Snares eine 8er-Teilung haben. Alle Stimmschrauben laufen wunderbar rund und gleichmäßig und sind mit den Hold Tight-Unterlegscheiben bestückt.
Als Abhebung gibt es das bewährte Linear-Drive-Modell inklusive passendem Butt End. Der Strainer lässt sich fast geräuschlos anlegen, außerdem kann die Teppichspannung beidseitig justiert werden: sehr komfortabel und praxisnah.
Auch eine Demontage des Teppichs – ohne die Bänder zu entfernen – ist mit den jeweils unten positionierten Vierkantschrauben theoretisch möglich. Allerdings bräuchte der untere Spannreifen dazu eine komplette Aussparung, wie man es von vielen Snares mit Parallel-Abhebungen her kennt. Bei den Spannreifen kommen 2,3 Millimeter Steel Mighty Hoops zum Einsatz, die, wie der Rest der Beschlagteile, verchromt sind.
Remo USA-Felle und ein 20-Spiraler aus Carbonstahl
Auch keine Überraschung gibt es bei den Verschleißteilen: Die japanischen Trommelbauer setzen wie eh und je auf Remo USA Ambassador Coated und Snare Side Felle als Grundausstattung. Neben den offenen klingenden Stahlspannreifen liefert auch der eher hell klingende, crisp ansprechende Snareteppich mit 20 Spiralen aus Carbonstahl eine passende Note zu dem holzigen Kesselton.
























