Die neue Akai Sample Key ist eine eine Akai Sample mit Keyboard. Das Spannende ist aber, dass diese Gerät mit einem Open-Source Code ausgeliefert wird. Hacken ist von Akai erwünscht!

Die Akai Sample Key ist Open Source
Der Instagram-Post von Akai behandelt die neue Sample Key, welche noch nicht auf dem Markt ist. Dabei handelt es sich um eine Akai Sample, die über ein Keyboard mit zwei Oktaven verfügt. Pitch Wheel und Mod Wheel sind auch mit dabei.
Hier geht es zum Akai Sample Test.
Eigentlich geht es aber um etwas ganz anderes: Sample Key wird ein Open Source Device werden. Die Open Source Szene explodiert derzeit förmlich. Erst gestern berichteten wir über die Behringer KICK, deren Code auf GitHub zur Verfügung steht. Auch Erica Synths hat sich vor wenigen Tagen entschlossen, den Code der LXR-02 öffentlich zugänglich zu machen.
Jetzt legt auch noch Akai nach. Die Frage ist, welcher Hersteller sich anschließen wird? All diese Hersteller erlauben es euch offiziell, ihre Geräte nach euren Wünschen zu modifizieren. Und wozu diese in der Lage sein können, ist unglaublich.

Auf der Akai Sample läuft NI Massive!
Akai erwähnt schon fast beiläufig, dass sie Native Instruments Massive auf die Sample Key geladen haben. Davon haben vor wenigen Jahren viele Musiker nur geträumt! Das erinnert an Computerspiele, deren Entwickler die Community ausdrücklich dazu ermutigen, eigene Modifikationen zu entwickeln und das Spiel nach ihren Vorstellungen zu verändern.
Diese Entwicklung revolutioniert die Art und Weise, wie wir elektronische Musikinstrumente denken. Wahrscheinlich werden immer mehr Geräte auf den Markt kommen, deren Betriebssysteme nicht mehr geschlossen sind. Die Möglichkeiten würden dann vor allem durch die Rechenleistung und die Bedienelemente der Hardware bestimmt.

Open Source, Vibe-Coding und Akai
Vibe Coding und die Open Source Bewegung sind eine Allianz eingegangen, die man nicht vorhersehen konnte. Vibe Coding ermöglicht es auch Menschen ohne Programmierkenntnisse, eigene Tools für bestehende Produkte zu entwickeln oder Instrumente nach ihren persönlichen Vorstellungen zu modifizieren. Eine Erfahrung, die viele von uns kennen dürften: Es fehlt eine wichtige Funktion in der Akai Sample Key, die den Synthesizer perfekt machen würde. Bisher mussten Anwender warten, bis sich der Akai dazu entschloss, die gewünschte Funktion einzubauen.
Heute heißt es einfach: Mach es selbst! KI, Vibe Coding und die Open Source Community unterstützen dabei, dies auf legalem Wege zu tun. Open Source ermöglicht es der Community, Instrumente über Jahrzehnte hinweg weiterzuentwickeln und zu unterstützen. Dazu ist Akai und andere Hersteller gar nicht in der Lage, weil sie neue Geräte auf den Markt bringen müssen und ihre Produktpalette an die Anforderungen des Marktes anpassen müssen.

Akai, Behringer, Erica Synths! Wer macht noch mit?
Akai, Behringer und Erica Synths haben sich dafür entschieden, die Open Source und Vibe Coding Szene nicht abzulehnen, sondern sie aktiv einzubeziehen. So können sie vom kreativen Potenzial der Community profitieren. Im besten Fall fließen besonders clevere Funktionen der Community in die offiziellen Betriebssysteme mit ein. Davon profitieren nicht nur die Instrumente selbst, sondern auch die kreativen Ausdrucksmöglichkeiten der Musiker. Denn wer seine Sample Key exakt an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann, wird sich auf das Wesentliche konzentrieren: das Musizieren.
Die letzten Tage haben gezeigt, wie schnell sich diese Entwicklung vollzieht. Erica Synths, Behringer und Akai haben vorgelegt. Die Frage ist nur: Welcher Hersteller wird morgen eines seiner Produkte Open Source machen?

Preis und Verfügbarkeit
Noch ist Akai Sample Key nicht erhältlich und es ist nicht bekannt, was sie kosten wird.
Links
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