Denon DJ Prime 4 G2 DJ-System mit MPCe-Pads, 8-Core-Power und Stems

Mit dem Prime 4 G2 erweitert Denon DJ seine stand-alone DJ-Systeme um das bisher leistungsstärkste Modell. Die DJ-Mixstation kommt mit kräftiger 8 Core Rechenpower und OmniSource für 4 Track-Decks nebst Stem-Kontrolle, Sample-Player, Bluetooth und Wifi-Streaming. Das DJ-System bietet Anschlüsse für externe Geräte, Instrumente und Mikrofone, ein integriertes Lighting-GUI und DMX, neue Effektsteuerungen und als erste DJ-Workstation 16 MPC-Expression-Pads mit 3D-Sensortechnik. Außerdem verbaut der Hersteller größere Jogwheels, verbesserte Fader und ein winkelbares hochauflösendes 10,1-Zoll-Touch-Display. Serato, djay und Virtual DJ sollen ebenfalls unterstützt werden.

(Bild: Denon DJ)

Prime 4 G2 – das Denon Flaggschiff unter den 4-Kanal stand-alone DJ-Systemen

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Denon DJ Prime 4 G2
Denon DJ Prime 4 G2

Der 4-Kanal stand-alone DJ-Controller bietet vier voll ausgestattete Kanalzüge mit Gain, Dreiband-EQ (oder Stem-EQ), Channel-FX, Dual-Rail-Fadern und Crossfader mit einstellbaren Fader-FX. Am Kanal 3 und 4 könnt ihr Externa wie Turntables oder Groovebox anschließen, zudem ist Bluetooth und Ableton Link möglich. Eure Performance könnt ihr (außer bei Streamin-Service-Tracks) auf USB-Stick, Festplatte (einbaubar) oder SD-Card speichern.

Einen unkomplizierten Zugriff auf die Library und auf Settings und Parameter bieten Direktzugriffs-Tasten für Source, Browser, Mixer und Menu sowie der Browser-Encoder mit seinen umgebenden Buttons.

Denon DJ Prime 4 G2
(Bild: Denon DJ)

Denon DJ Prime 4 G2 Musik und Streaming

Beim Prime 4 G2 könnt ihr Musik von Festplatten und USB-Sticks abspielen oder diverse Streaming-Dienste und Cloud-Service nutzen, aktuell Apple Music, Amazon Music, TIDAL, Beatport, Beatsource, SoundCloud Go+ und Dropbox. Ihr könnt diese Titel auch im Mix mit lokalen Tracks mischen, das nennt sich OmniSource. Außerdem lassen sich drei Playlisten, die aus diversen Quellen bestehen können, auf drei dedizierte Playlist Bank Buttons hinterlegen.

Welche Ein- und Ausgänge bietet das Gerät

Eingangsseitig notieren wir 2x Line/Phono-Cinch Paar, 2x TRS/XLR-Mikrofon, je 1x USB Typ A und USB-C für Medien, 1x USB Typ A für Lighting und 1x USB-C für Computer sowie einen SD-Karten-Einschub. Als Ausgänge stehen 3x XLR (Master, Booth, Zone) und ein Cinch-Master-Out bereit. Ein DMX-Anschluss ist auch dabei. Denon DJ verbaut eine ESS Sabre HiFi-Soundkarte mit 32-bit DAC. Zwei Kopfhörerausgänge logieren an der Vorderseite. Für die Mikrofonkanäle 1 und 2 sind Klangregelung, Talkover und Mikrofoneffekte verfügbar. Master, Booth und Zone lassen sich separat regeln und mittels grafischem EQ anpassen. Klasse!

Effekte und Onboard-Stem-Processing beim Prime 4 G2

Satte 25 integrierte Effekte bekommt ihr beim Prime 4 G2 serviert, die sich über große Transformer-Hebel und Parametersteuerung dirigieren lassen. Das macht Laune. Dazu kommen XY-FX per Touchscreen und besagte Channel FX.

Der Controller bietet zudem Onboard-Stem-Processing, bei dem eine Trennung von Acapella- und Instrumental-Spuren in Echtzeit auf Knopfdruck möglich ist. Dazu bekommt ihr einen Stem-Modus via Performance-Pads und MPCe-Kombi serviert, der mit Stem-FX nutzbar ist und eine Anppassungsmöglichkeit via EQ. Der 8-Core-ARM-Prozessor mit 4 GB RAM sorgt für die nötige Rechenleistung.

Denon DJ Prime 4 G2
(Bild: Denon DJ)

MPCe-Performance-Pads mit 3D-Sensortechnologie

Denon DJ hat dem Prime 4 G2 anschlagsdynamische, mehrfarbig hintergrundbeleuchtete MPCe-Performance-Pads spendiert, mit denen ihr nicht nur diverse Pad-Modi steuern könnt, sondern durch die Multizonen-Funktionalität respektive 3D-Sensortechnologie auch Kombinationen, zum Beispiel Filter Roll, Auto Loop Stems, XYFX etc.

Denon DJ Prime 4 G2
(Bild: Denon DJ)

Noch mehr kreative Möglichkeiten

Klar, dass neben einer Transportsektion mit Cue/Play, Sync, Lead, Track-Skips und Beat-Jumps, auch eine separate Loop-Sektion, Reverse, Censor und Slip an Bord sind. Außerdem könnt ihr die Decks umschalten und mit separaten Farben illuminieren lassen. Für manuelle Beatmatcher ist dank langem Pitchfader, Bends und Keylock gesorgt.

Großes 8-Zoll-Jogwheel mit Display

Das 8-Zoll-Jogwheel mit dem integrierten, dynamischen Display zeigt euch „Nadelposition“, Stems und mehr an. Eigene Logos oder Track-Cover werden nicht mehr visualisiert. 

Denon DJ Prime 4 G2

Denon DJ Prime 4 G2 als DJ-Controller für DJ-Software

Als Alternative zum Stand-alone-Modus mit EngineOS lässt sich der DJ-Controller auch für Serato DJ nutzen, geplant sind zudem auch VirtualDJ und Algoriddim djay.

SoundSwitch Licht-Kontrolle integriert

Über das integrierte SoundSwitch-GUI könnt ihr diverse Smart-Lighting-Geräte aus der Philips Hue oder Nanoleaf-Serie mittels Touchscreen steuern. Ebenso ist ein DMX-Ausgang verbaut und ihr könnt ein SoundSwitch-Interface oder den Control One andocken.

Statement von Jason Stout, DJ Brands Product Manager bei inMusic

“Performance-orientierte DJs wünschen sich Technologie, die sich möglichst unauffällig in den Hintergrund einfügt und der Kreativität den Raum überlässt. Als jemand, der regelmäßig auf hochwertigen Events auflegt, bin ich auf Equipment angewiesen, das sich genauso schnell an unterschiedliche Situationen anpassen lässt wie das Publikum. Der PRIME 4 G2 vereint leistungsstarke Performance-Funktionen, integrierte Stems, Streaming und DMX-Lichtsteuerung in einem einzigen Workflow.“

Denon DJ Prime 4 G2 – erster Eindruck 

Man kann wohl zurecht behaupten, dass Denon Prime 4 G2 gegenüber seinen Vorgängern die Messlatte ein gutes Stück höher legt. Gerade für DJs, die Wert auf Standalone-Funktion, guten Klang, Flexibilität bei den Musikquellen und eine umfangreiche kreative Spielwiese legen, bietet dieses System wohl das derzeit umfangreichste Standalone-Arsenal inklusive Onboard-Berechnung von Tracks und Stems und einem großen Display. 

Der Controller sieht gut aus, fasst sich gut an und legt einen klasse Sound samt nötiger Rechenpower für Effekte und Co. hin, ohne unserem in Kürze erscheinendem Test vorgreifen zu wollen. Die MPCe-Pads bringen Schwung in das Thema Performance Pads. Mit den Hebel-FX, FaderFX und weiteren Effekten gelingen Build-ups, Breaks und Mixes im Nu. Auch die regelbaren Outputs mit grafischem EQ und das SoundSwitch-GUI finde ich klasse, denn so lässt sich der Sound in diversen Umgebungen optimieren die Performance problemlos mit Licht untermauern.

Das zudem auch Unterstützung für Serato, VirtualDJ und Algoriddim djay DJ-Software angekündigt ist, kommt als weiterer Pluspunkt hinzu. Und wie wir bereits bei den Vorgängern gesehen haben, werden die Geräte stetig mit spannenden Updates versorgt. Mit dem Prime 4 G2 könnte Denon DJ ein großer Wurf gelingen.

Preis und Verfügbarkeit des Denon DJ Prime 4 G2

Denon DJ Prime 4 G2 ist ab sofort verfügbar und kostet 2.699,99 Euro UVP. 

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Mehr Informationen

Key-Features Denon DJ Prime 4 G2

  • 4 Kanäle / 4 Decks für Standalone-DJing
  • Zwei große 8-Zoll-Jogwheels mit LED-Displays
  • OmniSource Technologie integriert
  • 10,1-Zoll-HD-Multi-Touch-Display
  • 16 MPCe Multi-Zone-Performance-Pads mit 3D-Sensortechnologie
  • Stems-Berechnung direkt von der Hardware
  • Stem-Pads, Stem-FX und Stem-Level-EQ
  • separate Tasten für Instrumental- und Acapella-Stems
  • 8-Core-ARM-Prozessor und 4 GB RAM
  • WLAN-Streaming: Amazon Music Unlimited, Apple Music, Beatport, SoundCloud Go+ und TIDAL
  • USB-Ports, SD-Karte, SATA-Laufwerk optional einbaubar
  • integrierte DMX-Lichtsteuerung mit SoundSwitch
  • Unterstützung für Philips Hue und Nanoleaf
  • 25 Main FX, 10 Touch FX, 4 Fader FX und 4 Sweep FX
  • symmetrische XLR-Ausgänge für Main, Booth und Zone
  • Bluetooth-Schnittstelle für Tablets, Smartphones und Tastaturen
  • 4 Cinch-Inputs für externe Zuspieler, Turntables/Grooveboxen
  • 2x Mikrofon/Instrumenten Combobuchsen
  • Serato DJ Pro, Algoriddim djay und VirtualDJ support geplant

Denon DJ – Website des Herstellers

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