Console 1 Compact heißt Softubes kleinster Controller, der bei Bedienung und Funktionsumfang aber keine Abstriche macht. Das große Console-1-System gibt es übrigens seit über zwölf Jahren, Console 1 Fader hingegen sechs Jahre. Zeit für ein kleines Update.

Mittlerweile gibt es die Controller in der dritten Generation, deren schickes Design Axel Hartmann gestaltet hat. Auch der eigenständige Flow-Studio-Controller greift diese Formsprache auf. Wohin geht es also, Softube?
- Kompaktes Design, ansprechende Farb-Kodierung
- umfangreiche Steuerung von Console 1 Wrapper
- etwas DAW-Steuerung
- Keine Steuerung beliebiger DAW-Plugins
DETAILS
Fast die Hälfte
Console 1 Compact ist der dritte Controller der Softube Serie und ermöglicht eine platzsparende Bedienung der komfortablen Channelstrip-Plugins beziehungsweise des übergreifenden Wrappers. Optional erhältliche Holzseitenteile stellen die Controller auch solo recht steil an und verbessern ggfls. die Ergonomie.
Die eingesparten 19 cm gegenüber der “normalen Größe” machen in der Praxis einen deutlichen Unterschied und eröffnen außerhalb klassischer Rack-Lösungen zusätzliche Aufstellungsmöglichkeiten. Neben den seitlichen Gewinden besitzt der Controller eine VESA-Aufnahme an der Unterseite sowie praktische Aussparungen für eine saubere Kabelführung.

Wie funktioniert das ?
Wie kann Console 1 Compact so klein ausfallen und trotzdem nahezu alle Funktionen weiterhin bedienen? Ganz einfach: Softube verteilt die gesamten Bedienelemente einfach auf zwei, umschaltbare Layer: EQUALIZER und DYNAMICS. Zwei rote Taster oberhalb des roten Input-Gain-Reglers schalten zwischen diesen nun um.
Von den 16 berührungsempfindlichen Encodern bilden zwölf so entweder die bekannte, leicht versetzte Anordnung aus vier EQ-Bändern mit jeweils drei Reglern in Blau. Oder aber, im Dynamics-Layer, übernehmen sie die Steuerung von Filter, Shape, Compressor und Drive – und zeigen das kontraststark mit ansprechend abgestimmten LED-Konzepten an.


Flankiert wird das Encoder-Herzstück des Controllers von einem recht kleinen Display sowie zehn Tasten zur Spurauswahl, zwei weiteren Page-Taster sowie der neu angeordneten Sektionswahl.
Damit lässt sich nicht nur zwischen den einzelnen Console-1-Instanzen, sondern auch zwischen deren Bearbeitungssektionen übersichtlich wechseln und bypassen. Bei Console 1 waren diese Taster recht verstreut, diese Neuausrichtung gefällt!

Dabei darf man nicht vergessen, wie umfangreich mittlerweile eine einzelne Console-1-Instanz ausgestattet ist. Pro Spur lassen sich gleichzeitig zwei EQs, zwei Shaper und zwei Kompressoren verwenden. Hinzu kommen weitere Extras sowie eine solide DAW-Steuerung am rechten Rand mit den wichtigsten Funktionen wie Volume, Solo, Mute, Pan und sechs Sends.
























