Dave Grohl, Gründer der Band Foo Fighters, und sein inneres Kind dürften sich über jüngste Ereignisse freuen: Am 8. September stehen die Foo Fighters in St. Louis erstmals gemeinsam mit AC/DC auf der Bühne.

Für Grohl ist das weit mehr als ein weiteres Konzert. Auf Instagram erinnert sich der Musiker daran, wie er im Alter von elf Jahren mit seinem besten Freund den AC/DC-Konzertfilm „Let There Be Rock“ von 1980 im Uptown Theater in Washington, D.C. sah. Die Energie von Angus Young, Bon Scott und Co. habe ihn völlig überwältigt und seine Vorstellung davon, wie eine Rockshow aussehen muss, für immer verändert.
Von diesem Abend an lag die Messlatte für Grohl offenbar ziemlich hoch. Ein Schlagzeug musste so hart bearbeitet werden, dass zwischen den Songs die Snare gewechselt werden musste. Gitarristen sollten nach ihren Soli eigentlich Sauerstoff brauchen und Frontmänner die Bühne erst verlassen, wenn sie komplett durchgeschwitzt waren.
Dave Grohl springt für Taylor Momsen ein
Wer Grohl schon einmal über eine Bühne sprinten oder hinter dem Schlagzeug alles kurz und klein spielen sah, kennt nun also den Grund: AC/DC sind schuld.
Mehr als vier Jahrzehnte später schließt sich für ihn nun der Kreis. Die Foo Fighters eröffnen einmalig für AC/DC im Dome at America’s Center in St. Louis. Ursprünglich waren The Pretty Reckless als Support angekündigt. Warum die Band um Taylor Momsen bei diesem Termin nicht dabei ist, wurde bislang nicht bekannt gegeben.
„Damit geht buchstäblich ein Traum in Erfüllung“, schreibt Grohl über die gemeinsame Show. Seine Ankündigung beendet er stilecht mit zwei Anspielungen auf AC/DC: „Wenn ihr Blut wollt, bekommt ihr es. Let there be fucking rock, St. Louis.“
Dass ausgerechnet Dave Grohl noch einen unerfüllten Rock’n’Roll-Traum findet, ist fast überraschend. Am 8. September darf der Elfjährige in ihm aber vermutlich noch einmal komplett ausrasten.























