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Two Notes Captor X + – was bietet die nächste Generation der kompakten IR-Lautsprechersimulation?

Mit dem Two Notes Captor X + stellt der französische Branchenprimus im Bereich der digitalen Lautsprechersimulation den Nachfolger des erfolgreichen Captor X vor. Das neue Modell arbeitet weiterhin als reaktiver Lastwiderstand, setzt bei der Simulation jedoch auf eine überarbeitete True Stereo DynIR Engine mit virtueller doppelter Mikrofonierung. Ebenfalls neu ist die Anpassung der Impedanzkurve per Virtual Load Shaper. Wie sein Vorgänger ist der Two Notes Captor X + wahlweise als 8- oder 16-Ohm-Version erhältlich und stellt eine nachgeschaltete, mehrstufige Effektsektion zur Verfügung. Lohnt sich der Umstieg?

Two Notes Captor X + bonedo news
Bildquelle: Two Notes

Ausstattung

Zunächst einmal ist auch der Two Notes Captor X + dafür konzipiert, Röhrenverstärker mit bis zu 100 Watt mit einer möglichst authentischen Lautsprechersimulation auf Basis von Impulsantworten zu versehen. Ein reaktiver Lastwiderstand soll dabei einerseits den Verstärker im Betrieb ohne Lautsprecher vor Schaden bewahren, gleichzeitig aber auch das Spielgefühl der Interaktion mit einer entsprechenden Box erhalten.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, den Ausgangspegel zur angeschlossenen Box in drei Stufen zu reduzieren, um den Verstärker bei Bedarf in die gewünschte Sättigung zu fahren. Laut Hersteller soll der Captor X + alle Vorzüge des Captor X im Bühneneinsatz und bei Aufnahmen übernehmen, dabei jedoch mit erweiterter Funktionalität aufwarten.

Bildquelle: Two Notes

Virtual Load Shaper und True Stereo DynIR Engine

Neu ist die Möglichkeit, mit dem Virtual Load Shaper hinter dem reaktiven Lastwiderstand eine auswählbare und anpassbare Impedanzkurve zu platzieren. Hier sollen sich laut Two Notes neue Möglichkeiten der Klanganpassung ergeben, die bei Produkten der Mitbewerber so nicht verfügbar sind.

Für die Übergabe an Beschallung und Recording bietet der Two Notes Captor X + zwei symmetrische XLR-Ausgänge sowie einen Kopfhörerausgang, deren Klangverhalten anpassbar ist. Die eigentliche Boxensimulation erfolgt über die hauseigenen verschachtelten Impulsantworten (DynIR), die nun mit der neuen True Stereo DynIR Engine arbeiten.

So ist es möglich, zwei virtuelle Mikrofone vor der ebenfalls virtuell abgebildeten Lautsprecherbox zu platzieren und im Stereopanorama zu positionieren. Das Ergebnis soll ein hörbar dreidimensionaleres Klangbild sein. Alternativ lassen sich die „Mikrofone“ auch auf einzelne Ausgänge routen.

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Mehr Informationen

Wie üblich kann man auf die besonders vielseitigen und klangvariablen DynIR-Impulsantworten des Herstellers oder auf konventionelle Impulsantworten zurückgreifen. Zum Lieferumfang gehören 32 DynIRs, die sich über den Webshop des Herstellers bei Bedarf erweitern lassen.

Der weiße Captor X + ist über die kostenlose Software Torpedo Remote konfigurierbar und bietet neben der Auswahl der gewünschten Boxensimulation auch Zugriff auf ein umfassendes Backend mit Equalizer, Enhancer, Noise Gate, Double Tracking und Nachhall. Entsprechend stehen hier umfangreiche Möglichkeiten der Klangformung zur Verfügung, die einen produktionsfertigen Sound ermöglichen sollen. Ein Wechsel der Presets sowie deren Bearbeitung ist zudem per Bluetooth über Smartphones, Tablets oder auch über MIDI möglich.

Preis des Two Notes Captor X +

Gegenüber dem Vorgängermodell steigt der Preis für die beiden Varianten des Two Notes Captor X + geringfügig an. Die erweiterte Stereofunktionalität dürfte dies jedoch ausgleichen. Das Musikhaus Thomann bietet die 8- und 16-Ohm-Versionen ab sofort zu einem Preis von 549 Euro an. Eine Rückwärtskompatibilität zu bereits erworbenen DynIRs ist selbstverständlich gegeben.

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Two Notes Torpedo Captor X + 8 Ohms
Two Notes Torpedo Captor X + 8 Ohms
Two Notes Torpedo Captor X + 16 Ohms
Two Notes Torpedo Captor X + 16 Ohms

Weitere Informationen unter: https://www.two-notes.com/en/torpedo-series/torpedo-captor-x-plus/

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