ANZEIGE

Zoom G3Xn Test

Fazit

Das Zoom G3Xn liefert alle nur erdenklichen Amp- und Effektsounds und kommt in einem tadellos verarbeiteten und relativ robust wirkende Gehäuse. Bei DI-Anwendungen können diverse Ampmodelle überzeugen, wobei die Speakersimulation im Test häufig zu sehr matten und bedeckten Ergebnissen führte und die Deaktivierung des Cabinets teilweise wesentlich attraktivere Resultate lieferte. Leider kann diese nicht global vorgenommen werden kann. Beim Einsatz vor dem Amp wirkt die Ansprache hingegen sehr direkt und entspricht weitestgehend der Qualität der Konkurrenzprodukte. Die Effektsektion liefert ebenfalls eine breite Auswahl an Sounds in guter Qualität, wobei allerdings Pitch Shifter/Oktaver-Effekte sehr anfällig für Glitches sind. Hier kommt der DSP leider an seine Grenzen.
Für Einsteiger bietet das Zoom eine breite Fülle an Soundmöglichkeiten. Wer zu Hause leise üben oder das G3Xn ohne komplexe Effekt-Tiraden vor einen Amp hängen will, wird hier ansprechende Ergebnisse erzielen.

Unser Fazit:
4 / 5
Pro
  • Anzahl der Effekte
  • Sound vor dem Amp
  • Drumcomputer und Looperfunktion integriert
Contra
  • matte Cabinet-Sounds
  • keine globale (De-) Aktivierung der Speakersimulation
  • Pitch Shifter und Octaver erzeugen stellenweise Glitches
Artikelbild
Zoom G3Xn Test
Für 179,00€ bei
Das Zoom G3Xn ist tadellos verarbeitet und liefert Sounds in guter Qualität, wobei die Speakersimulation leider nicht überzeugen kann.
Das Zoom G3Xn ist tadellos verarbeitet und liefert Sounds in guter Qualität, wobei die Speakersimulation leider nicht überzeugen kann.
Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Zoom
  • Modell: G3Xn
  • Typ: Multi-Effektgerät
  • Regler: 13 Parameter-Regler
  • Pedal: 1 Expression-Pedal
  • Schalter: 6 Fußtaster, 1x Push, 6x Type, On/Off
  • Anschlüsse: Input, Aux In, Output (L/Phones, R), USB
  • Stromverbrauch: 500 mA
  • Spannung: 9V-Netzteil (im Lieferumfang)
  • Display: LCD
  • Speicher: 150 (davon 75 Factory Presets)
  • Maße: 181 X 318 X 64 mm (T x B x H)
  • Gewicht: 1,84 kg
  • Ladenpreis: 189,00 Euro (September 2017)
Hot or Not
?
Das Zoom G3Xn liefert eine breite Fülle an Soundmöglichkeiten, wobei allerdings Pitch Shifter/Oktaver-Effekte sehr anfällig für Glitches sind.

Wie heiß findest Du dieses Produkt?

Kommentieren
Profilbild von Patrick

Patrick sagt:

#1 - 08.09.2017 um 11:22 Uhr

0

Hallo Haiko,
es wäre sehr hilfreich gewesen, wenn du ein paar Beispiele eingespielt hättest, bei denen man den Unterschied zwischen den internen Speaker-Simulationen und Impulse Responses hätte hören können.
Die internen Speaker-Simulationen klingen in der Tat recht dumpf und bedeckt. Speziell beim verzerrten Bogner-Beispielt fällt das sehr auf. Ich könnte mir vorstellen, dass das Ding mit IR sehr gut klingt und tolle Ergebnisse beim Aufnehmen liefert.

    Profilbild von Haiko Heinz

    Haiko Heinz sagt:

    #1.1 - 08.09.2017 um 13:58 Uhr

    0

    Hallo Patrick und danke für deinen Kommentar. Weiter unten im Test kannst du das Zoom abgemiket hören, was ja im Idealfall einer guten IR ähnlich sein sollte. Komplett verschiedene IRs mit einem Gerät zu testen, das ja bereits eigene Sims enthält ginge für mich an dem Sinn eines Reviews vorbei, denn das Zoom muss sich ja an seinen eigenen Features messen lassen und an seinem angedachten Anwendungsbereich. Ich stimme dir dahingehend zu, dass es abgemiket besser klingt!

    +1
Profilbild von Serhan Macit

Serhan Macit sagt:

#2 - 27.03.2018 um 13:38 Uhr

0

ich hab 2 dinge im an liehen , was ist zwischen den Zoom G5n und denn Mooer GE 200, was ist deren beiden der unterschied. kann ich das testen, und nicht gefallen tauschen , ich tuhe damit mich schwer, könt ihr mir da weiter helfen, danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht
TC Electronic Plethora X3 Test
Test

Das TC Electronic Plethora X3 unterscheidet sich vom großen Bruder X5 nur in wenigen Details und bietet auf drei Pedalplätzen die gleiche Anzahl an Features.

TC Electronic Plethora X3 Test Artikelbild

Mit dem TC Electronic Plethora X3 setzt die dänische Effektschmiede zum Nachschlag an und bietet neben dem 2020 erschienen Plethora X5 eine kompaktere und minimal reduzierte Form dieses Pedalboards. Die grundlegende Konzeption bleibt dabei bestehen und so wartet die X3-Version ebenfalls mit der Möglichkeit auf, ein eigenes, individuelles Floorboard mit sämtlichen Toneprint-Pedalen zusammenzustellen und damit das Beste aus der Funktionsweise von klassischem Pedalboard und Multieffektpedal zu vereinen.

Bonedo YouTube
  • Wampler Mofetta - Sound Demo
  • Let's listen to the Wampler Mofetta! #shorts
  • A rock song recorded with the IK Multimedia ToneX One! #shorts