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Zoom G1X Four & Zoom G1 Four Test

Mit dem Zoom G1 Four und dem G1X Four hat der japanische Hersteller zwei kleine Multieffekte für Gitarristen im Angebot, die mit 79 Euro bzw. 99 Euro noch im zweistelligen Bereich liegen.

Zoom_G1_FOUR__G1X_FOUR_TEST


Beide Geräte sind fast baugleich und identisch ausgestattet, das Zoom G1X verfügt zusätzlich über ein Expression-Pedal und hat dadurch bedingt sechs Effekte mehr an Bord. Was man mit den beiden Gerätschaften alles anstellen kann und ob sie auch für Bühneneinsätze taugen, erfahrt ihr gleich.

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Details

Gehäuse/Optik

Beide Geräte kommen im schwarzen Kunststoffgehäuse mit kompakten Maßen, das G1 Four mit 130 x 156 x 42 mm (B x T x H) und das G1X Four ist durch das angebaute Expression-Pedal etwas ausladender, es misst 216 mm in der Breite. Somit kann man die kleinen Multis natürlich noch locker im Gigbag verstauen, sonderlich schwer sind sie mit einem Gewicht von 340 (G1 Four) bzw. 610 Gramm (G1X Four) auch nicht.

Fotostrecke: 6 Bilder Das kleinere Modell unserer beiden Testakandidaten ist das G1 Four mit 130 x 156 x 42 mm (B x T x H) Gehäusegröße.
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Auf der Oberseite haben Display und Bedienelemente ihren Platz eingenommen. Neben dem Display sind links und rechts je ein Taster zum Editieren und unter dem Display findet man vier Parameter-Regler. Darunter sind sieben Taster, mit denen einzelne Effektsektionen sowie Drumbeats und Looper aktiviert werden können. Die Taster sind hintergrundbeleuchtet, so hat man eine direkte Kontrolle, welche Sektionen gerade aktiv sind. Am unteren Rand sind die beiden Fußtaster befestigt, mit denen man Presets umschalten und den Looper bedienen kann. Das G1X Four hat auf der rechten Seite noch ein kleines Expression-Pedal angebaut.

Fotostrecke: 5 Bilder Die Bedienelemente sind über die Oberseite erreichbar…
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Die Anschlüsse sind an der Front angebracht, ein Input und ein Output, wobei Letzterer für Kopfhörer und Gitarrenamp genutzt werden kann. Für externe Player mit Line-Signal ist ein Aux In mit Miniklinken-Anschluss vorhanden und zum Editieren am Computer mit der Zoom Guitar Lab Software gibt es einen USB-Anschluss. In der Mitte befindet sich der Anschluss für ein optionales Netzteil (9V, 500 mA) es besteht aber auch die Möglichkeit, die beiden Geräte mit vier AA-Batterien zu speisen. Der Hersteller bescheinigt Alkaline-Batterien eine Lebensdauer von von 18 Stunden, wenn die Hintergrundbeleuchtung des Displays deaktiviert ist. Das reicht auf jeden Fall für eine ausgiebige Strand- oder Straßenmusik-Session bzw. mehrere Übungseinheiten zuhause.

Fotostrecke: 4 Bilder Die Anschlüsse sind ebenfalls bei beiden Modellen identisch…
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Bedienung

Es stehen drei unterschiedliche Bedienungs-Modi zur Verfügung: Der Memory Mode, bei dem Patches mit Effektkombinationen mit den Fußtastern abwärts (linker Taster) oder aufwärts (rechter Taster) geschaltet werden können. 50 Speicherplätze sind verfügbar. Dann gibt es den Stomp-Mode, bei dem einzelne Effekte mit den Fußtastern oder den fünf kleinen Tastern unter dem Display ein- und ausgeschaltet werden können. Im Edit-Mode werden die Effekte eingestellt. Die Bedienung ist mittlerweile Standard: Im Display werden vier Parameter dargestellt, die dann mit dem jeweils darunter liegenden Regler eingestellt werden. Wenn ein Effekt mehr als vier Parameter hat, wird durch Drehen am vierten Parameter-Regler “weitergeblättert” und die nächsten werden angezeigt.

Fotostrecke: 5 Bilder Imm Display werden die zugehörigen Parameter übersichtlich dargestellt, hier ein Hall-Preset.
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G1 Four und G1X Four kommen mit fünf Effektsektionen, die gleichzeitig genutzt werden können. Hier lassen sich nach Belieben Effekte aus dem Sortiment parken und nutzen. Die Effekte sind in zehn Gruppen geordnet: Dynamics, Filter, Drive, Amp, Cabinet, Modulation, SFX, Delay, Reverb, Pedal (nur G1X Four). Dort können dann diverse Simulationen von bekannten Effektpedalen bzw. Amps und Cabs ausgewählt werden. Insgesamt 52 Effekte, 13 Amps und 13 Cabs stehen im G1 Four zur Verfügung, das G1X Four hat sieben Effekte mehr, weil hier noch welche mit Expression-Pedal-Bedienung (Wah, Pitch, Rotary) an Bord sind.

Etwas bequemer geht das Editieren natürlich mit der Zoom Guitar Lab App, denn hier wird übersichtlich am Bildschirm an den Sounds geschraubt. Das Installieren der App und das Verbinden mit dem Gerät per USB funktioniert absolut problemlos.

Fotostrecke: 3 Bilder Die Zoom Guitar Lab App erleichtert das Editieren deutlich,…
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Profilbild von FLOYD HENDRIX

FLOYD HENDRIX sagt:

#1 - 14.11.2020 um 11:31 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Mit meinen ersten Zoom dem G1XNext bin ich 100 % zufrieden, warum also die Marke wechseln? Und so habe ich mir zu meinem G1 XNext das G1XFour geholt. Besonderst gelungen finde ich das Display, da sieht man sofort in welcher Option man ist, ob Delay, Reverb oder sonstiges, und man kann diese auch editieren, ohne dass man das Gerät erst am PC ö.ä. anschließen muss….Und 5(+2 beim X) belegbare Effektplätze reichen in der Regel aus, für mich auf jeden Fall. Desweiteren will ich die Drumpattern und den Looper hervorheben, das hat NICHT Jedes Gerät. Auch ist das Gerät von den Einstellungen her so gut wie selbst erklärend, ich habe kaum die Bedienungsanleitung benötigt um das Gerät einzustellen, wenn es bei jedem Multi,doch so einfach wäre....... Und bei solch einer Ausstattung, kann man dann auch mal über den ein oder anderen „dünnen“ Sound hinweg sehen.(Sound ist ja sowieso reine Geschmacksache, man sollte also den Sound eines Gerätes, nicht pauschalisieren). Auch sollte man die Qualität von Equipment, nicht am Preis fest machen, da hat man schon böse Überraschungen erlebt, bei teuren Geräten. Alles in allem bekommt das Zoom G1 X Four von mir die Note: Sehr Gut.

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ChildrenoftheReaper sagt:

#2 - 21.04.2021 um 05:55 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Das Gerät ist völlig unbrauchbar. Je nachdem welche Zusammenstellung man bei der Auswahl der einzelnen Funktion, wie Amp, Hall, Delay etc. wählt, wird die Zusammenstellung von dem Gerät nicht angenommen und wegen Überlastung des Prozessors nicht konfiguriert. Es ist also mehr als wahrscheinlich, das man eine Zusammenstellung für einen eigenen gewünschten Sound überhaupt nicht hin bekommt, da der Prozessor / das Gerät, dies Zusammenstellung nicht annimmt. Das habe ich nach dem Kauf mehrmals erlebt, so das ich meinen persönlichen Sound gar nicht erstellen konnte. Auch über die Software ist das nicht viel anderes, da kann man auch bestimmt Zusammenstellungen gar nicht machen, da die entsprechenden Komponenten, von AMP, Delay, 4/12, EQ, etc. schon automatisch gesperrt und gar nicht anwählbar sind. Auch ist das Konfigurieren per Software nicht gerade sehr einfach, selbst wenn die eigene Zusammenstellung von dem Gerät angenommen wird. Da frage ich mich, was hat sich Zoom dabei gedacht, solch ein Gerät was nur bedingt einsatzfähig ist auf den Markt zubringen. Weil es sich nur Bedingt nach Bedarf konfigurieren lässt, ist es weder für Anfänger und schon gar nicht für Fortgeschrittene oder Profis, oder auch Soundtüfftler brauchbar. Wer die Vorgänger Geräte G1X, G1XN oder G1 Xon hat, sollte diese behalten, denn die sind um längen besser. Was also sollte Jemanden dazu veranlassen diese Gerät zu kaufen? Unwissenheit über die mangelnde Prozessorleistung, wäre das ein Faktor, den auch ich vorher nicht wusste. Ware das vorab der Fall gewesen und wäre die magelnde Prozessorlesitung und nur bedingte Möglichkeit der eigenen Zusammenstellung der Sound in irgendeinem "Test" erwähnt worden, hätte ich mir gar nicht die Mühe gemacht, das Gerät zu bestellen. Gottseidank, hat man ein 30 Tage Rückgaberecht und eine Geldzurückgarantie, sonst hätte ich jetzt bei mir ein völlig unbrauchbares Gerät rum liegen, das unter dem Gesichtspunkt dann auch noch überteuert ist. Ich bin nur etwas verwundert, das der Punkt mit dem Prozessor, dem Tester nicht aufgefallen ist, außer das er gemerkt hat, das der Octaver Aussetzer hat, kann aber auch daran liegen, dass nur die Werkspresets durch gespielt wurden und eine eigene Zusammenstellung / Programmierung nicht weiter probiert wurde. Daher müsste unter dem Pro & Kontra, bei dem Kontra auch die mindere Prozessorleistung und die damit verbundene nicht Verwendung mancher Zusammenstellungen erwähnt werden, was dann dem Gerät keine 3,5 Sternebewertung sondern ein 0 Sternebewertung bringen würde. Unter dem Aspekt dass das mit dem selbstprogrammieren von dem Bonedo-Tester nicht weiter verfolgt wurde, ist der restliche Test, des Testers eigentlich umsonst und sinnlos.

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