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Zehn Sprüche, die du dir als FOH-Mann sparen solltest

Eigentlich bist du als FOH-Mann stets freundlich, hilfsbereit und geduldig. Stress „auf der Baustelle‟ hast du daher selten. Aber manchmal gibt es einfach diese Bands, die dich in den Wahnsinn treiben.

(Bild: Fotolia, Credits: lichtmeister)
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Du solltest dennoch einen kühlen Kopf bewahren und dir lieber auf die Zunge beißen, bevor du mit einer markigen Ansage die Situation eskalieren lässt. Hier unsere Top-Ten der übelsten Stimmungskiller.

1) Der Frontmann ist ein Sensibelchen, dem aber nicht auffällt, dass es mit seinen Sangeskünsten nicht weit her ist. Als er nach zwanzigminütigem Soundcheck immer noch meckert, er könne sich nicht hören, schmetterst du ein fröhliches „Ist auch besser so!‟ durchs Talkback-Mikro. 
2) Der Gitarrist bastelt ebenso hingebungsvoll wie langatmig an seinem Sound. Er merkt aber nicht, dass seine Axt übel out-of-tune ist. Du gehst auf die Bühne und fragst ihn unschuldig: „Soll ich dir eben mal das Instrument stimmen?‟ 
3) Der vermeintlich prominente Moderator fuchtelt, trotz mehrfacher freundlicher Hinweise, unkontrolliert mit dem Mikrofon herum. Du bekommst daher mehr Umgebungsgeräusche als Sprachsignal auf die PA. Du gehst auf die Bühne und sagst, für alle deutlich hörbar: „So, das schwarze Ding ist ein Mikrofon, und das halten wir jetzt schön dicht an die falschen Beißerchen, damit auch alle hören können, was der Onkel sagt.‟ 
4) Der wenig intonationssichere Geiger eines Folkquartetts ist eine echte Herausforderung. Du fragst ihn beim Soundcheck: „Sag mal, welches Instrument spielst du denn normalerweise?‟ 
5) Der schwergewichtige Bassist rumpelt sich eher recht als schlecht durchs Repertoire. Außerdem weigert er sich standhaft, den EQ bei 30 Hz rauszunehmen. Entnervt entgleitet dir der Kommentar: „Infraschallwaffen sind von der Genfer Konvention verboten!‟ 
6) Der Blockflötenchor der Alfons-von-Dösig-Grundschule strapaziert die Nerven aller Beteiligten bereits beim kurzen Soundcheck. Dein Hinweis, dass Kunststoffflöten leider nicht mehr so schön brennen, entspannt die Situation nur wenig. 
7) Die Band erscheint 45 Minuten zu spät zum Soundcheck und regt sich dann noch auf, dass du geschlagene zehn Minuten brauchst, um die Mikrofone einzurichten. Du merkst, wie dein Blutdruck steigt und antwortest: „Stimmt, ist eh egal, wie die Mikrofone stehen …‟ 
8) Die Funk-Truppe hat eine wenig talentierte Brass-Sektion dabei. Du bittest die drei Herren, ihre Dämpfer einzusetzen und sich nach bester Miles-Davis-Manier mit dem Rücken zum Publikum zu stellen. „Nur zur eigenen Sicherheit‟, wie du noch anmerkst. 
9) Der Keyboarder steht offensichtlich mit dem Metronom auf Kriegsfuß, meckert aber ständig über schlechten Monitorsound. Du verkneifst dir einen Kommentar pfeifst aber laut und vernehmlich den schönen Schlager „Man müsste Klavier spielen können‟. 
10) Deine Anmerkung „Das Schwarze sind die Noten!‟, weiß das Avantgarde-Trio leider gar nicht zu würdigen und bricht den Soundcheck beleidigt ab.

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von Bonedo Archiv

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Profilbild von Andre Pathe

Andre Pathe sagt:

#1 - 13.12.2017 um 18:20 Uhr

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„Ich hab euren Bandnamen nicht mitbekommen, deshalb nenn ich euch Mütze und Glatze...“

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