Anzeige

Wird Behringer den Buchla 100 klonen?

Einen der wirklich seltenen Synthesizer und auch das erste Modularsystem des in 2016 verstorbenen Don Buchla hat Behringer wohl jetzt im Visier: Das Buchla 100 Modular Electronic System.

(Quelle: Behringer)
(Quelle: Behringer)

Das Buchla 100 Modular Electronic System (Buchla 100 Series) hat Donald Buchla in den 1960er Jahren in Zusammenarbeit mit Morton Subotnik und Ramon Sender entwickelt und unterschied sich von anderen Modularsystemen (insbesondere Moog) insofern, als dass es mit einem analogen Sequenzer ausgestattet war und nicht über eine Tastatur, sondern über Sensorfelder gespielt wurde. Ein echter Edelstein im Bereich klassischer analoger Modularsysteme, der zu Produktionszeiten fünstellige D-Mark-Preise aufrief.
Hier der Post auf der Behringer Facebook-Seite.
Das Teaser-Foto zeigt Suzanne Ciani (heute 73 Jahre alt) eine amerikanische Musikerin, Sounddesignerin, Komponistin und Label-Managerin, die in den 1970er Jahren mit ihrer elektronischen Musik und Soundeffekten für Filme und Fernsehwerbung erste Erfolge erzielte. Ihre Karriere umfasste Werke mit quadraphonischem Sound.
Suzanne Ciani (Foto: Soundcloud)
Suzanne Ciani (Foto: Soundcloud)

Hier kann man sie live sehen: Suzanne Ciani live | Loop

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Buchla 100 Series auch von Buchla USA

In 2019 übrigens – während der Knobcom – gab Buchla USA selbst die Wiedereinführung des klassischen modularen Synthesizers der Serie 100 bekannt, was für Kenner der Materie sicherlich eine tolle Nachricht war, denn das System basiert auf der originalen San Francisco Tape Music Center-Serie 100. Aufleben lassen den Klassiker die Gründer des San Francisco Tape Music Center, Morton Subotnick & Ramon Sender, und der Buchla-Experte Todd Barton.
Buchla 100 Series Modular Synthesizer Sneak Preview

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Hot or Not
?
(Quelle: Behringer)

Wie heiß findest Du diesen Artikel?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Michael Geisel

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht

Soll Behringer den MS-5 bauen, den Klon des Roland SH-5?

Keyboard / News

Behringer fragt auf seiner Facebook-Webseite, ob sie über einen Nachbau des Roland SH-5 Synthesizer nachdenken sollten und zeigen einen Entwurf des MS-5.

Soll Behringer den MS-5 bauen, den Klon des Roland SH-5? Artikelbild

Behringer fragt auf seiner Facebook-Webseite, ob sie über einen Nachbau des Roland SH-5 Synthesizer nachdenken sollten und zeigen einen Entwurf des MS-5. Lag der Fokus in den 1970er Jahren noch auf amerikanischen Synthesizern wie Moog, Arp undOberheim, übten japanische Synthesizer in der Musikwelt noch nicht die Faszination aus, welche die amerikanischen Synths versprühten. Auch war das Angebot der japanischen Riege noch so ausgebaut, aber man musste ja irgendwie mithalten. Mit dem SH-5 brachte Roland im Jahr 1975 - zwischen dem SH-3A und dem größeren SH-7 - einen Synthesizer, der sich insbesondere durch seine BandPass- und Multimode-Filter

Bonedo YouTube
  • Buchla Tiptop 245t and 257t Sound Demo (no talking)
  • Korg Drumlogue Sound Demo (no talking)
  • Doepfer A126-2 and Xaoc Koszalin Sound Demo (no talking)