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Vor 150.000 Fans: Rammstein plant Riesenkonzert zu Silvester in München

Wann ist das Jahr endlich vorbei? Sowas hörte man in den letzten zwei Jahren öfters. Jetzt gibt es aber wirklich einen Grund auf Silvester zu schielen. Rammstein plant ein XXL-Konzert auf der Theresienwiese. Bedenken gibt es allerdings von Seiten der Sicherheitsbehörden.

© Tilly antoine 

Update 18.8.2022: Das Silvesterkonzert wurde aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit und Bedenken von Seiten des KVRs abgesagt. In der Pressemitteilung heißt es: “Der Veranstalter und die Behörden haben sich einvernehmlich darauf verständigt, dass die verbleibende Zeit bis zum 31.12.2022 nicht ausreicht, um ein Konzert in dieser Größenordnung sicher durchführen zu können.”

Bei Rammstein gibt es keine normalen Auftritte. Explosionen, Feuer, umgebaute Fußballarenen, mechanische Installationen und verrückte Fans stehen auf der Tagesordnung. Auch diesmal macht Rammstein keine halben Sachen. Die Metalband plant ein riesiges Silvesterkonzert vor 150.000 Zusehern auf der Münchener Theresienwiese. Eine Show in dieser Dimension wird in der Regel weitaus früher organisiert und angekündigt, weshalb es schon erste Misstöne gibt.

Politik befürwortet das Event

Am Mittwoch tagt der Münchener Stadtrat und wird laut der SZ das Konzert erlauben. Eine Koalition aus SPD, CSU und FDP/Bayernpartei stehen dem Vorhaben offen gegenüber. Probleme machen könnte laut SPD-Fraktionschefin Anne Hübner allerdings das Kreisverwaltungsamt (KVR). Ihr zufolge muss letztlich das KVR über die Pläne der Veranstalter entscheiden. Hier könnte es zu Problemen kommen. Vor allem das kurze Zeitfenster bereitet dem KVR Sorgen. In einem Statement wird die kurzfristige Realisierung des Events sogar als “lebensgefährlich” bezeichnet. Dies hätten die “Erfahrung aus Duisburg gelehrt.”

Polizei ist dagegen

Auch die Polizei ist von dem Mehraufwand nicht angetan. Mit Verweis auf die Arbeit in der Silvesternacht und der mangelnden Erfahrung der Stadt und des Veranstalters mit so einem Großereignis, ist so ein Konzert “nicht zu befürworten”. Demnach könnte es zu massiven Andrang bei An- und Abreise und in den öffentlichen Verkehrsmitteln kommen. Außerdem müsste das Gelände gesichert werden, wodurch auch viele Sicherheitskräfte benötigt werden. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass angetrunkene Zaungäste mit Alkohol, Böllern und Raketen ausgestattet, eine Gefahr für die Konzertbesucher werden könnten. Schließlich kann eine Rakete schnell einmal im Publikum landen.

Bedenken äußerten auch die Veranstalter des Tollwood-Festivals, welches in der Nähe stattfinden wird. Neben Sicherheitsproblemen könnte die laute Beschallung des Rammstein-Konzerts auch die relativ ruhige Silvestergala des Tollwood stören.

Ob das Mega-Konzert also stattfinden kann, liegt jetzt erstmal an Veranstalter Klaus Leutgeb. Dieser muss in Kürze ein genehmigungsfähiges Konzept vorlegen, bei dem alle größeren Sicherheitsbedenken besprochen werden. Aufgrund der Sorgen von Seiten der Polizei und des KVRs bleiben wohl nur wenige Wochen, um das Ganze zu klären.

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von Mathias Walter

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