Anzeige
ANZEIGE

Vintage Synth: Arp Axxe

arp_frei

Die amerikanische Firma Arp baute den monophonen AXXE als Budget-Modell in den Jahren 1975-81. Er hatte es aber damals schwer, sich gegen seinen älteren und vielseitigeren Bruder, den ARP Odyssey, durchzusetzen. Für diese Story kam ein späteres Modell zum Einsatz, das von der Optik an den Odyssey Mk III angelehnt ist. Es gibt auch noch ein früheres Modell mit schwarzer Front.

Oszillatoren
Er verfügt über einen VCO mit Sägezahn- und Pulswelle und einen rosa-Rauschen Generator sowie einen LFO mit Puls- und Sinuswelle. Für den Rauschgenerator, das Filter und den LFO steht ein  zuschaltbarer Random-S/H-Generator zur Verfügung.

Filtersektion
Das analoge 4-Pole Low Pass Filter liefert den klassischen Arp Sound und klingt so, wie man es von Arp-Synths erwartet. Es  wurde ein Arp 4075 Filter verbaut, welches auch im grösseren Odyssey zum Einsatz kommt. Das Filter ist resonanzfähig.  Auch einen Eingang für externe Audiosignale hat der AXXE zu bieten.

Hüllkurven & Modulation
Es steht ein Envelope zur Verfügung – als Besonderheit lässt sich auch eine Art “Drone” Sound dazu regeln, so dass der Envelope z.B. nur fürs Filter genutzt wird. Der Ton hört dann allerdings nicht mehr auf … was bei der Nutzung als Legato-Subbass durchaus gewünscht sein kann.  Eine weitere eigenwillige – aber auch nützliche – Funktion ist “Keyboard Repeat”, wobei ein Ton im Tempo des LFO so lange wiederholt wird, wie eine Taste des Keyboards gedrückt ist. Im Modus “ Auto Repeat” sogar ohne letzteres bzw. solange bis ein neuer Ton angeschlagen wird.
 
Steueranschlüsse
Auf der Rückseite des Instruments befinden sich CV/Gate Ein- und Ausgänge sowie Trigger In/Out und Pedal. Damit lassen sich beispielsweise mehrere Exemplare synchronisieren. Bei Einsatz eines handelsüblichen MIDI/CV-Konverters von z.B. Döpfer oder Kenton, lässt sich ein Arp auch in ein aktuelles MIDI-Setup integrieren.

Der "Überbiss" des Axxe-Tastatur
Der “Überbiss” des Axxe-Tastatur
Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.