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Vintage Synth: Korg Mono/Poly

Fazit

Der Mono/Poly ist ein vielseitiger, klassischer Analog-Synth. Gut geeignet für FX, Bässe und Leads von “sanft” bis “krass”. Dank seiner zahlreichen Sync-Anschlüsse, eignet er sich besonders für Soundtüftler und Sequenzer Synchronisierungen! Drei Mankos sind zu nennen: die Oszillatoren sind erst nach einer Warmlaufzeit von 5-10 Min. stimmstbil, es fehlt ein Eingang für externe Audiosignale, die Range des Portamento ist etwas zu groß gewählt. Ansonsten ist das Ding einfach nur geil!
Vom Klang her typisch Korg: fett, dreckig, durchsetzungsfähig. Wer auf den Polysix, MS-20 oder Sequential Circuits Pro-One steht, ist hier genau richtig!
Gebrauchtmarktpreis ca. 800 Euro

Unser Urteil
Ein großartiger, fett klingender Synthesizer, zu Unrecht nur von Sammlern geschätzt! Gerade mit seiner sehr speziellen Polyphonie und mit Frequenz- und Kreuzmodulation lassen sich endlos überraschende Klänge erzeugen! Grab it while you can!

Korg Mono/Poly
Korg Mono/Poly
Pro
  • Gutes Filter
  • Ext. Audio Eingang
  • Charakteristischer Klang
  • Zuverlässig und stimmstabil
  • CV/Gate Ein- und Ausgänge
  • Handlich und leicht
  • Gute Hardware Verarbeitung
Contra
  • Nur ein VCO
  • Nur eine Hüllkurve
  • Eingeschränkte Klangmöglicheiten
  • Kein MIDI
  • Keine Speicherplätze
Technische Daten
  • 4 VCOs mit Dreiecks, Sägezahn- und Pulswelle
  • Monophon (Mode: Unison) oder 4-stimmig polyphon (Mode: Unison Share, Poly)
  • VCF: 24dB Resonanz Lowpass Filter
  • Filterhüllkurven Generator mit Attack/Decay/Sustain/Release
  • VCA mit Attack/Decay/Sustain/Release
  • 2 LFOs mit Dreiecks-, Sägezahn und Rechteckswelle
  • Modulation: Frequenz- und Kreuzmodulation
  • Arpeggiator: ja
  • Rauschgenerator: weißes Rauschen
  • Keyboard: 44 Tasten
  • Spielhilfen: 2 Modulationsräder zur Steuerung der VCOs, LFOs oder Filter
  • Ext. Anschlüsse: CV/Gate, CV Filter, CV VCO, Portamentopedal
  • Speicherplätze: –
  • MIDI: –
  • Sonstiges: Chord Memory. Mit “Detune” kann man alle Oszillatoren gegeneinander verstimmen. Aufwärmzeit der Oszillatoren bis zu 10 Minuten
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von ruben.seevers

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Profilbild von alex

alex sagt:

#1 - 26.12.2011 um 05:52 Uhr

Empfehlungen Icon 0

kann ich nur zustimmen, für mich einer meiner lieblingssynths neben dem jupiter8 und elka synthex. würde ihn mir aber nicht nochmal kaufen finde die preise einfach viel viel zu hoch wenn man sich umschaut. viel zu übertrieben.

Profilbild von Armin

Armin sagt:

#2 - 03.12.2012 um 21:16 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Habe den, seitdem er rausgekommen ist, und spiele immer noch sehr gerne damit. Für alle experimentierfreudigen. 5 Klangquellen mit Rauschen - eigentlich 6, der Filter kann resonieren. Crossmod und viel Modulationsmöglichkeiten. Mit der Chordmemory können die 4 VCOs alle völlig frei gestimmt werden, oder über den poly-mode auch in realtime. Aus dem Ding kommen die verrücktesten Sounds.Wir hatten zwei davon in der Band und haben die noch zusammengeschaltet. Auch die Arpeggiatoren haben wir kreuzweise gesteuert. Das klang sehr komplex.

Profilbild von BonedoRalf

BonedoRalf sagt:

#3 - 07.12.2012 um 02:33 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Ich kann Armin nur zustimmen ... wer von den Möglichkeiten eines monophonen Analogsynths überrascht werden will, ist hier richtig. Allein der Modus, wo bei jedem Trigger nur einer der 4 Oszillatoren gespielt wird, jeder auf Wunsch mit einer anderen Wellenform, ist cool. Der Soundcharakter ist aber anders als bei den MS-Synths, das wäre also kein Ersatz für einen MS10 oder 20.

Profilbild von onimpulse

onimpulse sagt:

#4 - 17.04.2013 um 21:32 Uhr

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Tolles Video!
Aber die Stiefel???

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