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tc electronic Spectradrive Test

Fazit

Es ist schon erstaunlich, wie viel Funktionalität tc electronic in ihr neues Bass-Pedal gepackt haben. Der handliche Spectradrive bietet einen hochwertigen und cleanen Preamp mit einer sehr gut klingenden und einfach zu bedienenden Klangregelung, per Smartphone konfigurierbare Effekte, sowie alle Anschlussmöglichkeiten, die man für den Einsatz auf der Bühne oder im Studio braucht. Einzig für die Tubedrive-Röhrensimulation konnte ich mich nicht auf Anhieb begeistern. Es ist aber durchaus denkbar, dass das Overdrive-Feature durch zukünftige Toneprints noch eine deutliche Aufwertung erfahren wird – die Zeit wird’s zeigen! Wer ein flexibles Preamp-Pedal für Gigs ohne Bassanlage, für das Recording im Studio, oder einfach nur zum Üben in den eigenen vier Wänden sucht, sollte den tc electronic Spectradrive auf jeden Fall anchecken – zumal er in Anbetracht der gebotenen Klangqualität und der vielen Features wirklich als preiswert einzustufen ist!

Unser Fazit:

Sternbewertung 4,5 / 5

Pro

  • cleaner, hochwertiger Preamp
  • leicht zu bedienender, effektiver EQ
  • austauschbare Toneprints
  • kompakte Bauform
  • alle Anschlüsse für flexiblen Einsatz
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Contra

  • Tubedrive-Toneprints größtenteils noch nicht überzeugend
Artikelbild
tc electronic Spectradrive Test
Für 159,00€ bei
TC_Electronic_Spectra_Drive_012FIN
Technische Spezifikationen:
  • Hersteller: tc electronic
  • Modell: Spectradrive Bass-Preamp & Line-Driver
  • Herstellungsland: Thailand
  • Regler: Bass (-24 dB at 50 Hz, +24 dB at 80 Hz), Lo-Mid ( -12 dB at 200 Hz, +12 dB at 160 Hz ), Hi-Mid ( -18 dB at 630 Hz, +18 dB at 800 Hz ), Treble ( -24 dB at 1800 Hz, +24 dB at 2800 Hz ), Gain, Level, Tubedrive, Spectracomp
  • Schalter: Bypass, Drive, Ground-Lift, Pre/Post, Inst/Line-Level
  • Anschlüsse: In, Out, Thru, symm. XLR-Out, USB, Netz
  • Effekte: Tubedrive, Spectracomp, Toneprint-fähig
  • Abmessungen: 54 x 113 x 135 mm
  • Gewicht: 580 Gramm
  • Preis: 229,- Euro (Ladenpreis im September 2018)
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von Rainer Wind

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