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Tama Superstar Hyperdrive Test

FAZIT
Mit dem Superstar Hyperdrive präsentiert Tama ein solides und hochwertiges Set, das zwar preislich in der Mittelklasse zuhause ist, aber bereits mit mehr als einem Bein fest in der Oberliga steht. Schon der erste Eindruck ist hochwertig und edel: Perfektes Finish und präzise Verarbeitung bis ins Detail sorgen nicht nur für eine attraktive Erscheinung, sondern weisen das Set als professionelles Werkzeug aus. Zwar macht es sein typischer Hyperdrive-Charakter nicht unbedingt zum Allrounder – und beim Stimmen gilt es, die Schokoladenseite jedes einzelnen Toms herauszukitzeln. Aber wer sich im Rockbereich bewegt und auf präzise, druckvolle Sounds steht, wird mit dem Hyperdrive genauso auf seine Kosten kommen wie der Drummer aus dem Pop- oder Funk-Genre, der mit viel Attack und Definition glänzen will.

Die Hardware zeigte nach einiger Zeit ein paar Schwächen. Doch diese wahren eher unbedeutend.  Als weitaus größerer Wermutstropfen erwiesen sich die zum Set gehörenden Werksfelle, die schon nach einer Drum-Session reif für den Wechsel waren. Hier sollte Tama eher dem Oberklassen-Image folgen und hochwertigere Variaten nachrüsten.  Alles in allem ist das Tama Superstar Hyperdrive ein Drumset, das begeistert, und zwar in optischer wie in klanglicher Hinsicht. Und das erst recht, setzt man Qualität und Erscheinungsbild in Relation zum Preis. Ich musste Besuchern meines Studios jedenfalls immer wieder versichern, dass dies tatsächlich „nur“ Tamas Mittelklasse-Set ist. Ich finde, das ist ein gutes Zeichen.  

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • Edles Design
  • Schöne Auswahl an Finishes
  • Flexible Aufbaumöglichkeiten durch kurze Kessel
  • Transparenter, attackreicher Sound
  • Gut verarbeitet
  • Kein Allround Set
  • Gutes Preisleistungsverhältnis
Contra
  • Minderwertige Felle im Lieferumfang
  • Hardware nicht ganz so stabil, wie sie zunächst wirkt
Artikelbild
Tama Superstar Hyperdrive Test
Für 1.785,00€ bei
TECHNISCHE DATEN
  • Hyperdrive Kessel aus Birken und Lindenholz
  • Star Mounting System
  • Die Cast Hoops
  • Sound Bridge Hi-Tension Lugs
  • Ultra Deep Bassdrums (22“ X 20“)
  • Quick Set Tilter
  • Preis:
  • Superstar Hyperdrive Heavy Rock (22“, 22“, 14“, 8“, 10“, 12“, 16“)
  • 1785,-
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von robin.fuhrmann

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Profilbild von Fabian

Fabian sagt:

#1 - 10.11.2012 um 18:45 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Hallo, ich habe das gleiche Set in einer anderen Zusammenstellung und habe einfach unglaubliche Stimmprobleme. Schicken Sie mir doch mal Ihre Mailadresse an meine, dann können wir uns ein wenig über das Set unterhalten. Lg Fabian

Profilbild von Daniel Schultz

Daniel Schultz sagt:

#2 - 08.02.2016 um 15:22 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Ich hab genau oben gezeigtes Set und setze es im Bereich Alternative Metal, Percussive Prog und Djent ein.
Nach etwas Eingewöhnung bzw Umerziehung der Ohren(Hyperdrive Kessel - habe frühe ausschliesslich tiefe Kessel bevorzugt) muss ich sagen - ein wirklich gut gelungenes Set.
Super schnelle Ansprache der Kessel, stimmiges Tuning zwischen den Einzelkesseln und das beste: seit neuestem sind Live und Studiomischer meine besten Freunde. Nie war ich live so schnell fertig mit dem Soundchek und nie hat sich das rough einspielen (ohne gates etc) so bezahlt gemacht wie mit dem Baby hier.

Profilbild von Markus

Markus sagt:

#3 - 30.04.2022 um 08:34 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Guten Tag, ich wollte nur mal kurz was loswerden. Sie schreiben. „Wie auch bei der Ur-Superstar Serie ist bei den Custom-Versionen des Hyperdrive zusätzlich auch die Außenschicht aus Lindenholz, um die vorteilhaften Eigenschaften wie die attraktive Maserung für die Lackierung nutzen zu können“. So ein Blödsinn. Deshalb gibt es ja auch nur lackierte Schlagzeuge mit Lindenfunier. Vor allem in dieser Preisklasse. Das hat wohl eher was mit Kosten für den Hersteller zu tun. Oder warum sonst wird Linde nur in Einsteiger-Sets verbaut. Dennoch ein tolles Set.

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