Studiostandards: Klassiker im Tonstudio

Was sind die Vorteile von Standard-Equipment und Klassikern?

(Bildquelle: Shutterstock/litts)
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Wenn man für ein professionelles oder auch privates Studio Anschaffungen macht, gibt es verschiedene Umstände abzuwägen. Manche klassischen Gerätschaften besitzen eine hohe Strahlkraft, die sich zum Beispiel bei Kunden positiv bemerkbar macht. Nennt ein Studio beispielsweise ein Neumann U 47 in seiner Mikrofonliste, kann es  sich sicher sein, als “besser” wahrgenommen zu werden – obwohl natürlich das reine Vorhandensein eines Mikrofons nichts über das aussagt, was in diesem Studio geschieht oder was es an Recordings produziert. 
Ein weiterer Punkt, der für den Kauf von Standardequipment spricht, ist die Tatsache, dass die Chance hoch ist, dass auch fremde Engineers und Producer schnell und einfach damit einen gewünschten Sound umsetzen können und nicht etwa viel Zeit auf das Erlernen der Bedienung oder das Kennenlernen der wesentlichen Klangeigenschaften aufwenden müssen. 
Dinge, die bereits “einen Namen haben”, sind zwar gerne mal teurer als solche, die es nicht sind, aber das hat nicht selten mit alten Designs und Produktionsmethoden zu tun und nicht mit einem Ausnutzen der Marktstellung, wie oft unterstellt. In den meisten Fällen gilt: Der Werterhalt bekannten Equipments ist meist höher. Auch ist die Chance, dass es noch in Jahren und Jahrzehnten Material und Menschen mit dem spezifischen Know-How gibt, um Pflegen und Reparieren zu können, deutlich größer bei verbreiteten Studiostandards.
Und selbst, wenn man nicht die Anschaffung derartiger Klassiker überdenkt: Es ist nicht unwichtig, die wichtigsten Ausführungen zu kennen. Und so mancher Studiostandard ist in teilweise zahllosen Varianten als Plug-in erhältlich, man denke nur an die vielen 1176-Nacheiferer da draußen oder das Mic Modelling von 4038 und Co. 
Hier findet ihr Artikel mit verschiedenen Studiostandards. Dort sind nicht nur die Klassiker zu finden, die man heute teilweise nur selten finden und so gut wie nicht mehr bezahlen kann, sondern auch die neueren Varianten und Clones:

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von Nick Mavridis

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