Sennheiser MD 441 Test

Diese Information vorweg: Das Sennheiser MD 441 ist teuer, vor allem für ein dynamisches Mikrofon. Tausend Euro für ein Tauschspulenmikro! Dennoch findet es sich in jedem Shop, der etwas auf sich hält, wird in sehr vielen Studios eingesetzt und ist als Reportermikrofon beliebt und verbreitet. Dieser Lulatsch hat also offensichtlich etwas, was andere nicht haben.

Sennheiser_MD_441_

In Reportagesituationen versteckt sich das 441 oftmals unter einem Schaumstoff-Hut, der gerne mit einer Senderkennung bedruckt wird. Kennt ihr unsere Video-Reportagen von der Musikmesse Frankfurt? Bingo: Hauptsächlich verwenden wir dort das MD 441! Feuchtbiotop-Expertin Charlotte Roche hat zu ihrer Zeit bei Viva Zwei ebenfalls sehr gerne mit dem “Vierviereinser” im Fernsehbild herumgestochert. Der Anwendungsbereich des Mikrofons umfasst aber weit mehr als nur die menschliche Stimme: Hi-Hat, Overheads, Snare Top, Snare Bottom, Toms, Bassdrum, Overheads, Percussion, Gitarren- und Bassamps, Holzbläser… Wer will, kann diese Liste fast beliebig weiterführen.  

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Rike sagt:

#1 - 13.02.2012 um 14:53 Uhr

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Hallo,
ich habe aufgrund dieser netten Seite hier ein Sennheiser MD441 N für 250 € bei Ebay (fast ungebraucht) ersteigert. Leider haben meine Probeaufnahmen nicht so geklappt, wie ich es haben wollte. Die Aufnahme war sehr leise und es war auch ein leichtes Pfeifen zu hören. Nun muss ich aber dazu sagen, dass ich mich mit Aufnahmetechnik (Hardware und Software) noch nicht auskenne. Ich habe das Mikrofon an mein neues Mischpult Yamaha MW10c angeschlossen und dieses wiederum an meinen LapTop. Mit audacity habe ich die Probeaufnahme gemacht, die nur leise zu hören war. Dann habe ich das beim Mischpult mitgelieferte Programm Cubase AI4 installiert und darüber versucht Aufnahmen zu machen. Aber auch da waren sie nur leise zu hören. Was kann ich also tun, damit ich mit dem Mikrofon gut aufnehmen kann? Liegt es an dem Mischpult? Vorher hab ich immer ein T-Bone SC450USB benutzt und brauchte daher keine weitere Hardware. Oder brauche ich vllt. eine andere Soundkarte als in meinem LapTop mitgegeben? Ich habe wirklich noch wenig Ahnung, daher wäre ich über ein paar Tipps sehr dankbar!! Liebe Grüße Rike

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Kevin sagt:

#2 - 05.02.2013 um 06:54 Uhr

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Ja, ohne weitere hardware sieht es schlecht für dich aus.das 441 passt definitiv nicht in die kette deines equipments. selbst für ein dynamisches mikrofon spuckt es nur sehr wenig pegel aus -> ein guter preamp ist hier gefragt..
solche probleme hast du natürlich mit einem kondensator mikrofon, wie du es hast, nicht. das hat von natur aus schon viel pegel und bringtt auch bei weniger gescheitem equipment, schon annehmbare und rauschfreie aufnahme zustande.

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Thomas sagt:

#3 - 19.06.2014 um 20:59 Uhr

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Das Sennheiser md 441 u ist das beste Mikrofon überhaupt. 1974 wurden diese Mikrofone in den deutschen Studios von Radio Luxemburg installiert, sie wurden auch als Mikrofone für Außenreportagen und Livesendungen genutzt. Die Tonqualität dieser hochwertigen Richtmikrofone ist nicht zu übertreffen. Ich selbst nutze NUR das md 441 u und ich weiß als ehemaliger Radiomoderator von was ich spreche. Privat würde ich niemals ein anderes Mikrofon nutzen. Wer ein wirklich gutes Mikrofon sucht, der sollte sich nur für das Sennheiser md 441 u entscheiden. Alles andere ist minderwertiger Schrott!

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Mathais sagt:

#4 - 30.07.2014 um 17:53 Uhr

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Kleiner Hinweis: Das Mik auf dem ersten Bild ist ein MD421, kein MD441!

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Andreas Deichmann sagt:

#5 - 01.01.2018 um 15:10 Uhr

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Meines Erachtens zu kurz gekommen ist die absolut einmalige Verwendung als Gebläse-Mikro. Durch die Richtcharakteristig und allen weiteren Vorzügen dieses Mikros liegt der Hauptverwendungszweck bei Bläsern in einer Live-Umgebung. Wenn man davon auch noch einen guten Mitschnitt realisieren will, zeigt sich erst, wie gut diese Dinger dort funktionieren.

    Profilbild von Nick (Redaktion Recording)

    Nick (Redaktion Recording) sagt:

    #5.1 - 01.01.2018 um 18:39 Uhr

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    Hallo Andreas,ja, es stimmt: Ich habe das damals nicht zu Papier gebracht, obwohl das 441 ein hervorragendes Mikro dafür ist – besonders für Blech. Wenn sich das Blech doch zu viel bewegt, sind unter den Klassikern ja vor allem das 421 und das RE20 zu nennen, wie ich finde.Beste Grüße und Danke für Deinen Beitrag
    Nick Mavridis (Redaktion Recording)

    Antwort auf #5 von Andreas Deichmann

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RSaxX sagt:

#6 - 26.08.2023 um 00:36 Uhr

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Falls sich nochjemand daran erinnert -:) Wurden die Picking-Klangbeispiele (für das MD-441 und das MD-421) am Instrument oder an einem Amp abgenommen? Mit welchem Instrument und (ggf.) welchem Amp, mit welchem Abstand/Ausrichtung?

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